Tesla stellt Chipentwickler Jim Keller ein

Er konzipierte für Apple die Chips A4 und A5. Anschließend war er drei Jahre für AMD tätig. Bei Tesla übernimmt er die Verantwortung für die Zusammensetzung der Autopilot-Hardware.

Tesla hat den erfahrenen Chipentwickler Jim Keller angestellt, der für Apple zwischen 2010 und 2012 die Mobilprozessoren A4 und A5 entwickelte. Bei dem Autobauer leitet er die Hardware-Entwicklung, wie Electrek zuerst berichtete.

Model S (Bild: Tesla Motors).Model S (Bild: Tesla Motors)„Jim Keller schließt sich Tesla als Vizepräsident für Autopilot-Hardware-Entwicklung an“, kommentierte Tesla inzwischen. „Jim wird die besten internen und externen Hardware-Techniken zusammenbringen, um den sichersten, fortschrittlichsten Autopilot weltweit zu entwickeln.“

Nach seiner Zeit bei Apple, bis 2012, wechselte Keller zu AMD, wo er Ende 2015 ausschied. Jetzt hat CEO Elon Musk ihn offenbar für Elektroautohersteller Tesla gewinnen können, der mit seiner Autopilot-Technik zu den führenden Entwicklern von Selbststeuerungssystemen für Fahrzeuge zählt. Autopilot ist als Hilfestellung für den Fahrer konzipiert – und vorerst nicht als Ersatz für diesen.

Teslas Model S kann auf Highways und Autobahnen die Kontrolle übernehmen, nämlich automatisch Spuren wechseln und die Geschwindigkeit anpassen. Außerdem ist es in der Lage einzuparken. Dazu verwendet es eine Hardwareplattform aus Kameras, Radar und Ultraschall-Sensoren.

HIGHLIGHT

Produktiver arbeiten mit Unified Communications & Collaboration

Mit Unified Communications & Collaborations können Unternehmen die Produktivität der Anwender steigern, die Effizienz der IT verbessern und gleichzeitig Kosten sparen. Damit die unbestrittenen Vorteile einer UCC-Lösung sich in der Praxis voll entfalten können, müssen Unternehmen bei der Implementierung die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur überprüfen.

Allerdings hatte Playstation-Hacker und Jailbreak-Pionier George Hotz Teslas Hardware kürzlich kritisiert. Er bezeichnete eine von ihm selbst entwickelte Lösung als besser als die „veraltete“ von Mobileye, die Google, Tesla und Uber einsetzen.

Tesla-CEO Elon Musk hat Hotz nach dessen eigener Darstellung schon kontaktiert und eine Stelle angeboten, falls Hotz‘ Lösung tatsächlich besser als die von Mobileye sei. Hotz wollte dies in einem Vergleich unter Beweis stellen, ärgerte sich aber, da Musk ständig die Regeln geändert habe. Jetzt werde er seine Technik wenn, dann nur für einen doppelten Preis an Tesla verkaufen, erklärte Hotz.

[mit Material von Jake Smith, ZDNet.com]

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Themenseiten: Auto & IT, IT-Jobs, Prozessoren, Tesla Motors

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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