Mehr Datenschutz für Windows 10: XP-Antispy, W10Privacy und Spybot Anti-Beacon

W10Privacy in der Praxis

Ein weiteres Tool in diesem Bereich ist W10Privacy. Auch dieses Tool muss nicht installiert, sondern nur gestartet werden. Nach dem Start erscheinen verschiedene Registerkarten, über die Anwender verschiedene Einstellungen in Windows 10 vornehmen können. Auch hier wird mit verschiedenen Farben gearbeitet. Felder die in grün gekennzeichnet sind, sollten aktiviert werden, da hier keine negativen Folgen zu erwarten sind. Aktivieren Anwender Einstellungen die als gelb gekennzeichnet sind, können Probleme mit Windows 10 auftreten. Einstellung, die das Tool mit rot markiert, sollten nur dann umgesetzt werden, wenn der Anwender sich gut mit Windows 10 auskennt. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, kann über die Schaltfläche „Geänderte Einstellung setzen“ die Konfiguration umgesetzt werden.

Mit W10Privacy können Anwender den Datenschutz in Windows 10 ebenfalls kostenlos erhöhen (Screenshot: Thomas Joos).Mit W10Privacy können Anwender den Datenschutz in Windows 10 ebenfalls kostenlos erhöhen (Screenshot: Thomas Joos).

Wie bei xp-AntiSpy werden durch den Standard-Start des Tools nicht alle Einstellungen freigeschaltet. Um alle Optionen konfigurieren zu können, müssen Anwender das Tool über das Kontextmenü im Administratormodus starten. Erst dann lassen sich alle Einstellungen umsetzen. Über den Menüpunkt „Extras/Einstellungen“ lässt sich das Tool an die eigenen Anforderungen anpassen. Hier stehen aber nur wenige Optionen zur Verfügung. Wer seine aktuellen Einstellungen speichern will, wählt den Menüpunkt „Konfiguration/Speichern“. Über diesen Bereich lassen sich auch mehrere eigene Profile speichern und jederzeit laden.

W10Privacy bietet einige Einstellung-Möglichkeiten an (Screenshot: Thomas Joos).W10Privacy bietet einige Einstellung-Möglichkeiten an (Screenshot: Thomas Joos).

Systemwiederherstellungspunkt erstellen

Bevor mit diesem Tool aber Konfigurationen im Betriebssystem geändert werden, ist es empfehlenswert einen Systemwiederherstellungspunkt erstellen zu lassen. Beim Starten von W10Privacy wird das Erstellen eines solchen Systemwiederherstellpunktes angeboten. Wird diese Meldung weggeklickt, können Anwender über den Menüpunkt „Extras/Systemwiederherstellungspunkt erstellen“ jederzeit einen Systemwiederherstellungspunkt erstellen. Das ist auch in jedem Fall empfehlenswert, bevor Einstellung geändert werden. Wiederherstellen lässt sich ein solcher Systemwiederherstellungspunkt über das Tool „rstrui.exe“.

Themenseiten: Datenschutz, Microsoft, Tools, Windows-10-Datenschutz

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Mehr Datenschutz für Windows 10: XP-Antispy, W10Privacy und Spybot Anti-Beacon

Kommentar hinzufügen
  • Am 22. August 2016 um 10:30 von Rolf Peters

    Jeder soll das OS nutzen, das seine Bedürfnisse abdeckt. Info’s zu jeder Betreiebssystem Version gibt’s zu Hauf. Auch was die Sicherheit betrifft. Der Spruch:“Im Leben gibt es keine absolute Sicherheit“! Jedes OS ist so sicher wie Der/Die die es nutzt. Das sage ich als Linux User. Linux ist weniger verbreitet als Windows, deshalb werden auch so gut wie keine Schadsoftware programiert. Das trägt zur scheinbaren Sicherheit bei. Keine Werbung mit offener Software. Angenehm finde ich’s.Jedem das Seine.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *