Amazon erweitert Prime Music um Katalog der Warner Music Group

Dazu gehören internationale Gruppen und Musiker wie Blur, Bruno Mars, Coldplay, David Guetta, Ed Sheeran, Linkin Park und Madonna, aber auch deutsche Künstler wie Beatsteaks, Kraftwerk, Seeed und Udo Lindenberg. Prime-Kunden können die neu hinzugefügten Titel wie gewohnt werbefrei streamen sowie offline abspielen.

Amazon hat den Katalog seines Musikstreaming-Dienstes Prime Music erweitert. Er enthält ab sofort auch Titel von Künstlern, die bei der Warner Music Group unter Vertrag stehen.

Dazu gehören internationale Gruppen und Musiker wie Bee Gees, Blur, Bruno Mars, Coldplay, David Guetta, Ed Sheeran, Fleetwood Mac, Iron Maiden, Linkin Park, Madonna, Slipknot und The Smiths. Aber auch deutsche Künstler finden sich im Katalog des Major Labels mit Sitz in der Hamburger Speicherstadt, darunter Beatsteaks, Frida Gold, Jennifer Rostock, Kraftwerk, Robin Schulz, Roger Cicero, Seeed und Udo Lindenberg.

Prime Music umfasst nun auch Künstler aus dem Katalog von Warner Music (Bild: Amazon).Prime Music umfasst nun auch Künstler aus dem Katalog von Warner Music (Bild: Amazon).

„Wir freuen uns, dass wir nationale und internationale Stars aus dem Hause Warner Music nun bei Prime Music anbieten können. Wir sind uns sicher, dass sich unsere Prime-Mitglieder sehr über diese Bereicherung freuen werden“, sagt Steve Bernstein, Amazon Director Digital Music EU.

Wie gewohnt können Prime-Kunden auch die neu hinzugefügten Titel ohne Zusatzkosten zeitlich unbegrenzt und werbefrei streamen sowie offline abspielen. Allerdings ist die Auswahl an Songs und Alben seitens der Labels beschränkt, umfasst also nicht das Gesamtwerk eines Künstlers. Außerdem sieht Amazons Deal mit den Labels vor, dass es nicht alle neuen Hits sofort anbieten darf. Die Wartezeit soll aber maximal sechs Monate betragen. Daher kann das im Juni 2014 in den USA gestartete und seit 5. November 2015 auch in Deutschland sowie Österreich verfügbare Prime Music beim Umfang nicht mit anderen Musikstreaming-Diensten wie Spotify, Google Play Music oder Apple Music mithalten.

Prime-Music-Nutzer haben Zugriff auf hunderte von Musikexperten zusammengestellte Wiedergabelisten mit einigen Dutzend Songs, die nach Künstler, Genre, Stimmung oder Aktivität sortiert sind. Mit Prime Radio stehen zusätzlich über 50 Radiosender zur Verfügung. Anwender können Lieder in Prime Radio bewerten und dadurch Sender automatisch an ihren Musikgeschmack anpassen.

Außerdem haben Nutzer die Möglichkeit, eigene Playlists zu erstellen und Titel auf ein Mobilgerät herunterzuladen. Dafür steht die Amazon Music App für iOS und Android bereit sowie Desktop-Clients für Windows und Mac OS. Auf Fire Tablet, Fire TV und Fire TV Stick ist der Musikstreaming-Dienst automatisch verfügbar. Neukunden können den Service 30 Tage lang kostenlos testen.

Amazon Prime Music ist auf PC und Mac, Android und iOS sowie FireOS-Geräten nutzbar (Bild: Amazon).Amazon Prime Music ist auf PC und Mac, Android und iOS sowie FireOS-Geräten nutzbar (Bild: Amazon).

Aufgrund der Einschränkungen seines Musikangebots erscheint es fraglich, ob Amazon allein damit viele neue Prime-Mitglieder gewinnen kann. Der große Vorteil des Onlinehändlers ist jedoch das Paket aus unterschiedlichen Diensten und Angeboten, das es Abonnenten zu einem relativ günstigen Jahrespreis von 49 Euro bietet. Musik ist im Prime-Portfolio somit das Sahnehäubchen auf dem Kuchenstück, zu dem bereits Filme und Serien über Prime Instant Video, E-Books aus der Kindle-Leihbücherei, der unbegrenzte Fotospeicher Prime Photos und die kostenlose Lieferung am nächsten Tag zählen – das übrigens mit über zehn Jahren dienstälteste Prime-Feature. Amazon hat so inzwischen mehr als 20 Millionen Prime-Mitglieder rekrutiert. Alleine im letzten Weihnachstgeschäft sollen sich in der dritten Dezemberwoche über drei Millionen Kunden für Amazon Prime angemeldet haben.

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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