iPhone-6S-Nutzer beklagen fehlerhafte Akkustandsanzeige

In Apples Supportforen häufen sich Berichte von Besitzern eines iPhone 6S oder 6S Plus, die sich über eine fehlerhafte Akkustandsanzeige beschweren. Offenbar aktualisiert sich diese nach einer gewissen Zeit nicht mehr und zeigt daher falsche Prozentwerte an.

iPhone 6S und 6S Plus haben Probleme mit der Akkustandsanzeige (Bild: CNET.com).So schrieb der Thread-Ersteller „jonbonn“ schon Ende September: „Die Akku-Prozentanzeige meines iPhone 6S Plus bleibt immer wieder hängen. Beispielsweise zeigt sie den ganzen Tag 87 Prozent an. Wenn ich mein Telefon eine Stunde lang auflade, steht sie immer noch bei 87 Prozent.“ Die einzige Lösung für das Problem, die er bisher gefunden habe, sei ein Neustart des Geräts. „Dann aktualisiert sich die Prozentanzeige korrekt und das für eine gewisse Zeit. Dann bleibt sie aber eventuell wieder hängen.“

Zahlreiche andere iPhone-6S-Besitzer melden in dem inzwischen über 170 Antworten umfassenden Foreneintrag ein ähnliches Verhalten der Akkustandsanzeige. Der geschilderte Fehler tritt demnach auch noch unter der aktuellen iOS-Version 9.2 auf.

Apple hat das Problem mittlerweile bestätigt und sucht derzeit nach eigenen Angaben nach der Ursache sowie einer Lösung. Es vermutet offenbar einen Zusammenhang mit den Zeiteinstellungen. In einem Supportartikel heißt es: „Wenn Sie die Zeit ihres iPhone 6S oder iPhone 6S Plus manuell ändern oder beim Reisen andere Zeitzonen einstellen, werden Sie eventuell feststellen, dass sich die Akku-Prozentanzeige nicht aktualisiert.“

HIGHLIGHT

Produktiver arbeiten mit Unified Communications & Collaboration

Mit Unified Communications & Collaborations können Unternehmen die Produktivität der Anwender steigern, die Effizienz der IT verbessern und gleichzeitig Kosten sparen. Damit die unbestrittenen Vorteile einer UCC-Lösung sich in der Praxis voll entfalten können, müssen Unternehmen bei der Implementierung die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur überprüfen.

Eine dauerhafte Lösung für das Problem bietet Apple noch nicht an. Als Workaround empfiehlt es ebenfalls nur einen Neustart des iPhone. Außerdem sollten betroffene Nutzer sicherstellen, dass ihr iPhone Uhrzeit und Datum automatisch bezieht. Das lässt sich in den allgemeinen Einstellungen des Telefons unter dem Punkt „Datum & Uhrzeit“ festlegen. Tritt der Fehler dann weiterhin auf, ohne dass Uhrzeit oder Zeitzone verändert wurden, sollen Anwender den Apple-Support kontaktieren.

Möglicherweise beseitigt Apple das Problem mit dem kommenden Update auf iOS 9.3. Dieses liegt registrierten Entwicklern seit rund einer Woche als Vorabversion vor. Es liefert Verbesserungen für CarPlay, Health und Notizen sowie Neuerungen fürs iPad, von denen vor allem Bildungseinrichtungen profitieren sollen.

Tipp: Wie gut kennen Sie das iPhone? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Neueste Kommentare 

8 Kommentare zu iPhone-6S-Nutzer beklagen fehlerhafte Akkustandsanzeige

Kommentar hinzufügen
  • Am 18. Januar 2016 um 13:32 von Heiner

    Peinlich,peinlich apple.. Sowas gibts nichtmal bei den billigsten smartphones

  • Am 18. Januar 2016 um 14:47 von Fritz

    Ich kann das bestätigen und fluche jedes mal, wenn das wieder passiert. Ich stelle die Uhrzeit öfter mal um. Einmal geschehen, muss ich wieder neu starten, SIM-Code eingeben etc. Und sowas für 850 Euro… Unglaublich. Das ist auch nicht mein einziges Problem mit dem Ding. Muss öfter mal neu starten. Das war bei meinem letzten 200 Euro Android Telefon nicht so.

    Mich ärgert immer noch, dass Apple Fanboys stets meinen, ihre Systeme seien perfekt. Alles läuft rund etc. Und Windows z.B. sei ja Dreck. Stürzt ständig ab usw. Das Gegenteil ist der Fall! Und diese Trottel merken nicht, dass sie nur für den Namen bezahlen und damit Apple noch größer machen als es schon ist.

    Ich werde versuchen mein iPhone demnächst an genau einen solchen Trottel zu verkaufen. Für 800 Euro.

    • Am 18. Januar 2016 um 15:54 von Hi, hi...

      …*linkeaugenbrauehochzieh*!
      Dass auch Apples Sofware nicht nur einige, wenige Fehler enthält ist eine Jahre alte Erkenntnis. Wer ist also der größere Trottel? Derjenige, der um vorhandene Fehler weiß und damit umgehen kann oder derjenige, der um die Fehlerbehaftung weiß und sich trotzdem ein Apple-Gerät für teures Geld kauft?!
      Wohl doch der letztere…

  • Am 18. Januar 2016 um 16:16 von Mac-Harry

    @Hihi: Wer wegen Fehlern kein Gerät kauft, hat bis auf diesen tag leider immer noch keinen PC, noch ein Smartphone. „Hihi“, Du bist ein Traumtänzer, wahrscheinlich hast Du noch nie was mit echten Profis in der Produktion von Soft- oder Hardware zu tun gehabt. Zeig mir bitte mal ein fehlerfreies gerät oder eine fehlerfreie Software. Ich lass einen Tausender springen, wenn Du mir diesen beweis erbringst. Tztz, so viel realitätsferne habe ich noch nie erlebt. Wieso sollte Apple die erste Firma auf dem Planeten sein, die fehlerfreie Produkte baut? Da sind leider alle ähnlich, nur dass Apple die besten Produkte baut, hehe.

    • Am 18. Januar 2016 um 16:27 von Hi, hi...

      …erweitere einfach meine Formulierung dahingehend:
      „…der um die Fehlerbehaftung auch bei iDevices weiß, diese nicht akzeptieren kann und sich trotzdem ein Apple-Gerät für teures Geld kauft?!“
      Jetzt verständlich?

      • Am 19. Januar 2016 um 9:43 von PeerH

        Alle (!) kochen sie nur mit Wasser. Der Unterschied liegt darin, wie mit Fehlern umgegangen wird.

        Und bei Apple ist es Usus, dass diese zeitnah gefixed werden.

        Das ist zwar auch bei Google der Fall, aber durch das verkorkste Update Konzept kommen die meisten Fixes nicht beim Gerät an. Und wenn es ein Hersteller-Bug ist, wird er nur sehr selten und mit großer Verzögerung überhaupt gefixed.

        Jedes Gerät hat eben Fehler, solange es auf Software basiert, und die Qualität erkennt man daran, dass weniger Fehler da sind, und (!) dass diese gefixed werden.

        Wer billig kauft, verzichtet exakt auf Nachbesserung. Und wird innerhalb kurzer Zeit mit einem x-fach fehlerbehafteten Gerät bestraft.

        Ganz leichtsinnig ist, wer ein so billiges Gerät kauft, von dem klar ist, dass es bereits massive Fehler enthält, die nie gefixed werden. Das ist z.Zt. Bei >90% der Androiden mit v4.x und 5.x der Fall – vom Verkauf weg mangelhafte Qualität.

        Gekauft werden sie trotzdem. Und seitens der Hersteller könnte man das durchaus als Betrug nennen. Wer defekte Geräte verkauft, und das nicht benennt, der begeht Betrug.

        Komischerweise interessiert das niemanden.

    • Am 19. Januar 2016 um 9:30 von M@tze

      Komisch, nichts anderes wird seit langem von Nutzern anderer Marken erzählt. Jede Software hat Fehler. Seltsamerweise wird aber in schöner Regelmäßigkeit von Apple „Fanboys“ was anderes erzählt und genüsslich auf Fehlern bei Android & Co herumgeritten. „Normale“ Apple User (wie ich) bestreiten nicht, dass auch Apple Produkte fehleranfällig sind. Und das mehr, als was bei dem Premiumanspruch der Fall sein sollte. Als ich vor 1 Jahr hier mal geschrieben habe, mein iPad Air friert manchmal komplett ein und benötigt einen Hardreset, wurde mir von den Hardcore Applern Ahnungslosigkeit und Lüge vorgeworfen. Mein 6S zickt auch immer mal rum, aber egal – das haben meine Android Geräte vorher auch. Übrigens entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass Du (Wer immer Du auch bist, der original Harry „Mac-Harry“ Wessling auf jeden Fall nicht.) unter diesem Pseudonym etwas von Realitätsferne schreibst – sehr witzig… ;)

  • Am 26. Februar 2016 um 18:38 von NicNac

    Habe das Problem immernoch unter ios 9.2.1 , aber diesen Fehler wird Apple beheben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *