Microsoft ergänzt Outlook für Android und iOS um Skype-Integration

Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Termins können Nutzer einen Skype-Link hinzufügen, über den sich später direkt aus dem Kalender eine Konversation starten lässt. Außerdem bietet der Kalender eine neue Dreitages- und Zweiwochenansicht. Unter Android wurde die Navigation verbessert.

Microsoft hat Outlook für iOS und Android um neue Funktionen erweitert. Dazu gehören die Skype-Integration für Kalendereinträge, zusätzliche Kalenderfunktionen und eine verbesserte Navigation in der Android-App.

Nutzer der mobilen Outlook-Versionen können neuerdings einen Termin erstellen oder bearbeiten und einen Skype-Link hinzufügen, indem sie den Schalter „Skype-Besprechung“ aktivieren. Zum Zeitpunkt des Termins genügt dann ein Klick auf den Link im Kalender, um eine Skype-Konversation zu starten. Unter iOS werden auch Gruppengespräche unterstützt, jedoch funktioniert die Skype-Integration noch nicht mit Skype for Business.

Die Skype-Integration in Outlook für iOS (Bild: Microsoft)

Der Kalender selbst bietet ab sofort eine Dreitagesansicht, mit der Nutzer ihre Termine für die nächsten Tage leichter verfolgen können. Um darauf zuzugreifen, müssen sie nur auf das Ansichtssymbol in der oberen rechten Ecke des Kalenders tippen.

Ein Mini-Kalender für die kommenden zwei Wochen erlaubt unter Apples Mobilbetriebssystem zudem die schnelle Navigation zu einem Tag in diesem Zeitraum. Von dort aus gelangt man mit einem Wisch zu einer Monatsansicht. Außerdem lässt sich jetzt ein beliebiger Starttag für die Woche angeben. Diese beiden Features stehen aktuell nur unter iOS zur Verfügung, sollen demnächst aber auch Einzug in die Android-Version halten.

Outlook für Android hat mit dem jüngsten Update eine neue Navigationsleiste erhalten (Bild: Microsoft).Diese erhält mit dem jüngsten Update eine neue Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand, über die Anwender schneller die Bereiche Mail, Kalender, Dateien und Kontakte aufrufen können. Zuvor war ein Wechsel zwischen den Bereichen nur umständlich über Menüeinträge am oberen Bildschirmrand möglich. Diese unscheinbare Änderung erleichtert die Navigation – vor allem auf Geräten mit großem Bildschirm – enorm.

Darüber hinaus erlaubt die Outlook-App das automatische Speichern von Kontaktdaten im Standard-Adressbuch von Android oder iOS. Aktuell funktioniert die Synchronisierung jedoch nur in eine Richtung von Outlook zum Telefon. Über den E-Mail-Dienst neu hinzugefügte oder geänderte Kontaktdaten werden automatisch mit dem Mobilgerät abgeglichen. Andersherum ist dies jedoch nicht der Fall.

Dateien und Anhänge können aus Posteingang und Clouddiensten lokal auf dem Gerät gespeichert werden. Über die Kontoeinstellungen lassen sich auch auf dem Mobilgerät automatische Antworten einrichten. Unter iOS ermöglicht Outlook das Drucken von E-Mails via AirPrint. Besitzer eines iPhone 6S oder 6S Plus können zudem die 3D-Touch-Funktion nutzen, um mit einem festen Druck auf das App-Symbol eine Schnellaktion aufrufen. So lässt sich eine neue E-Mail schreiben, ein neuer Termin anlegen oder die Kalenderansicht öffnen, ohne zuvor Outlook starten zu müssen. Für die iOS-Version plant Microsoft ein Widget für das Benachrichtigungszentrum, das ebenfalls ohne Öffnen der Outlook-App einen schnellen Blick auf den Kalender erlauben soll.

Die neueste Version von Outlook für iOS steht in Apples App Store zum kostenlosen Download bereit. Die Android-Ausgabe findet sich bei Google Play, wurde aber noch nicht aktualisiert.

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