Tesla-Chef: Apple kann sein Elektroauto-Projekt nicht verstecken

Laut Elon Musk ist es ein offenes Geheimnis, dass Apple mindestens 600 Mitarbeiter für Project Titan angeheuert hat. "Es ist ziemlich schwer, so etwas zu verbergen." Für Tesla als Pionier ist eine solche Vergrößerung der Branche nach seiner Darstellung nützlich.

Tesla-CEO Elon Musk hat keine Zweifel daran, dass Apple an einem Elektroauto arbeitet. „Es ist ziemlich schwer, so etwas zu verbergen, wenn man tausend Ingenieure dafür einstellt“, sagte er der BBC. Dass Apple aber mindestens 600 Mitarbeiter für das Projekt mit dem Codenamen Titan angeheuert habe, sei ein offenes Geheimnis.

Model S (BIld: Tesla)Model S (Bild: Tesla)Er freue sich auf den Wettbewerb mit Apple, erklärte Musk auch. „Das wird die Branche vergrößern.“ Tesla bekomme als Pionier die Möglichkeit, anderen sein Know-how im Bereich autonomes Fahren zur Verfügung zu stellen. Bei früherer Gelegenheit hatte der Tesla-CEO auch schon betont, die Automobilbranche eigne sich weniger für ein Outsourcing-Modell als etwa das Smartphone-Geschäft.

Frühere Vorwürfe in Apples Richtung wollte der Tesla-CEO nicht wiederholen. Damals hatte er Apple vorgeworfen, gezielt Tesla-Mitarbeiter abzuwerben. Allerdings sei ihm das bisher nur bei von Tesla entlassenen Mitarbeitern gelungen; Apple diene als „Tesla-Friedhof„.

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Apple hatte kürzlich die Domains apple.auto und apple.car reserviert. Google hat inzwischen mit google.car und google.auto nachgezogen. Die Domains könnte Apple natürlich auch schlicht für seine In-Car-Plattform CarPlay nutzen, die es vor drei Jahren eingeführt hat.

Apple CarPlay im Ferrari FF (Bild: Ferrari)Apple CarPlay im Ferrari FF (Bild: Ferrari)Was CarPlay angeht, hat Apple gerade eine Liste von Partnermodellen der Jahrgänge 2016 und 2017 vorgelegt, die das Apple-System unterstützen werden. Sie stammen von Audi, Buick, Cadillac, Chevrolet, Citroën, DS Automobiles, Ferrari, Ford, GMC, Honda, Hyundai, Mercedes-Benz, Mitsubishi, Opel, Porsche, Peugeot, Seat, Skoda, Suzuki, VW und Volvo. Dagegen sind Alfa Romeo, BMW, Jaguar, Jeep, GM, Land Rover, Toyota und Renault ebenfalls als CarPlay-Partner geführt, aber nicht mit konkreten Modellen vertreten.

CarPlay ist auch einer der Schwerpunkte von iOS 9.3, auf das Apple gerade eine Vorschau gegeben hat. Es wird eine bessere Integration von Apple Music und Maps ins Bordsystem bieten.

Parallel hat Ford-CEO Mark Fields ein Joint Venture mit Google für autonome Fahrzeuge nicht ausgeschlossen. Ford müsse sich umgestalten, um nicht „ein Auftragsfertiger für die Technik anderer zu niedrigen Margen“ zu werden, erklärte er. Es gebe aber nichts anzukündigen. Man sei „für alle Optionen offen.“

[mit Material von Liam Tung, ZDNet.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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