Google Inbox erlaubt neuerdings Weitergabe von Reisezusammenfassungen

Nutzer können gesammelte Informationen zu einer Reise nun mit einem Fingertipp an Freunde oder Familie weiterleiten. Auch lassen sich jetzt E-Mails manuell einer Reise-Gruppierung hinzufügen und letztere offline betrachten. Eine weitere Verbesserung betrifft das Versenden mehrerer Fotos.

Google hat neue Funktionen für seine Gmail-Alternative Inbox angekündigt. Unter anderem lassen sich künftig so sogenannte „Trip Bundles“ mit einem Fingertipp an Familienmitglieder oder Freunde weiterleiten.

Reise-Gruppierungen in Inbox lassen sich neuerdings mit einem Fingertipp weiterleiten (Bild: Google)Die Trip Bundles hatte Google Ende Mai zur allgemeinen Verfügbarkeit von Inbox eingeführt. Sie fassen E-Mails zu einer bestimmten Reise zusammen und zeigen wichtige Informationen wie Flugzeiten oder Hotelreservierungen in einer Übersicht beim Öffnen von Inbox an.

Neuerdings können Nutzer E-Mails über den Menüpunkt „Verschieben nach“ manuell einer Reise-Gruppierung hinzufügen. Die enthaltenen Informationen sollten dann in der Gruppierung gespeichert und angezeigt werden. Tauchen sie dort nicht auf, finden sie sich im Reiseplan unter dem Abschnitt „Verwandte Nachrichten“.

Außerdem lassen sich Reise-Gruppierungen jetzt auch offline ansehen. Das ist vor allem unterwegs praktisch, wenn keine Internetverbindung verfügbar oder der Zugang teuer ist. So kann man beispielsweise im Flugzeug nochmals die Hoteldaten überprüfen.

Eine weitere Verbesserung betrifft das Versenden von Fotos. Mit der neuesten Version von Inbox ist es Google zufolge möglich, mehrere mit dem Smartphone aufgenommene Bilder auf einmal auszuwählen und sie als E-Mail-Anhang zu verschicken.

Darüber hinaus hat Google diverse Fehler korrigiert und die Leistung der E-Mail-App optimiert. Die jüngste Inbox-Ausgabe mit den neuen Funktionen steht kostenlos im Play Store zum Download bereit. Sie setzt mindestens Android 4.1 voraus.

Generell unterscheidet sich Inbox von Gmail und anderen E-Mail-Anwendungen dadurch, dass es Nachrichten zu gleichen Themen erkennt und sie in Unterhaltungen sortiert. Anwender haben die Möglichkeit, mit den vordefinierten Standardgruppierungen zu arbeiten oder eigene Gruppenkategorien anzulegen, beispielsweise für Nachrichten von Familienmitgliedern. E-Mails lassen sich direkt im Posteingang als Erinnerungen ablegen, aber auch – wie Aufgaben – als erledigt markieren.

Das Ganze funktioniert automatisch. Google Inbox durchsucht auch den Inhalt der E-Mails nach relevanten Informationen und kann diese zentral anzeigen. Relevante Bilder werden etwa als herausgestelltes Element dargestellt. Aber auch andere Informationen wie Kennzahlen, Links oder bestimmte Daten und Zeiten in Nachrichten erkennt der Dienst und hebt diese auf Wunsch hervor.

[mit Material von Kevin Tofel, ZDNet.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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