Microsoft erweitert Configuration Manager um Support für Windows 10

Build 1511 des Tools erlaubt schnellere Upgrades von Windows 7, 8 und 8.1 auf das neueste Betriebssystem. Außerdem hilft es Windows-10-Geräte stets auf dem neuesten Stand zu halten. Laut Microsoft wurde ConfigMgr mit dem jüngsten Release praktisch "SaaSifiziert", weil es künftig kontinuierlich aktualisiert wird.

Microsoft hat die jüngste Version von System Center Configuration Manager – kurz ConfigMgr – allgemein verfügbar gemacht. Sie bringt vollständigen Support für Verteilung, Aktualisierung und Provisionierung von Windows 10.

ConfigMgr bietet jetzt vollen Support für Windows 10 (Bild: Microsoft).Wie die im November veröffentlichten Updates für Windows 10 und Windows 10 Mobile trägt die aktuelle Ausgabe von ConfigMgr die Build-Nummer 1511, was für November 2015 steht. Sie soll schnellere „In-place-Upgrades“ von Windows 7, 8 oder 8.1 direkt auf Windows 10 ermöglichen. Außerdem hilft das Tool dabei, Windows-10-Geräte mittels neuer Deployment-Ringe und Windows Update for Business auf dem neuesten Stand zu halten.

Nutzer des neuen Configuration Manager können Windows-10-Geräte mithilfe des bekannten ConfigMgr-Agenten verwalten. Integriert in Intune, ist auch ein Mobile-Device-Management dieser Geräte in der Cloud oder On Premise möglich.

„Mit dem 1511-Release haben wir ConfigMgr praktisch ‚SaaSifiziert'“, schreibt Microsofts Corporate Vice President Brand Anderson in einem Blogbeitrag. Das bedeutet, dass Microsoft ConfigMgr künftig kontinuierlich aktualisieren wird, wie es dies auch bei Windows 10, Dynamics AX ERP oder anderen Produkten praktiziert. Geplant sind monatliche Preview-Releases, welche die kontinuierlichen Windows-10-Updates unterstützen. Langfristig will Microsoft auch Support für via Intune integrierte iOS- und Android-Geräte hinzufügen.

„Sie sind jetzt in der Lage, Intune oder ConfigMgr zu nutzen, um die neu in Windows 10 eingeführten Funktionen zu testen und zu verteilen. Wir werden regelmäßig einen der monatlichen Builds zum Current Branch erklären, der dann die Version ist, die wir allen Unternehmen als Update empfehlen. Beispielsweise könnten die Builds 1602, 1606 und 1610 zum Current Branch werden und die weltweiten ConfigMgr-Infrastrukturen dann auf diese Builds upgraden“, erläutert Anderson das neue „Configuration Manager as a Service“-Modell.

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Dem Senior Vice President zufolge setzen schon mehr als 500 Unternehmen die Preview von ConfigMgr 1511 ein, die damit insgesamt über 500.000 Produktivsysteme verwaltet. Microsoft selbst managt mit ConfigMgr 1511 und Intune mehr als 305.000 PCs und über 80.000 Mobilgeräte.

System Center Configuration Manager und Endpoint Protection 1511 kann aus dem Microsoft Developer Network (MSDN), dem Volume Licensing Service Center und dem Microsoft Evaluation Center heruntergeladen werden. Parallel dazu hat Microsoft das November-Update von Windows 10 (Build 10586 alias Threshold 2) über den Windows Server Update Service (WSUS) verfügbar gemacht. Seit gestern können Administratoren die Aktualisierung KB3095113 auf Systemen mit Windows Server 2012 und 2012 R2 einspielen, um mittels WSUS Windows-10-Funktionsupgrades zu verteilen.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
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