Sony bringt Playstation-Messages-Apps

Sie liegt für Android und iOS vor - zusätzlich zur bestehenden Playstation-Now-App. Damit lassen sich Text- und Sprachnachrichten übertragen. In den USA senkt Sony zudem den Abo-Preis des Spiele-Streamingdiensts Playstation Now von 240 auf 100 Dollar im Jahr.

Sony hat eine Kommunikations-App namens PlayStation Messages für Android und für iOS eingeführt. Zusätzlich wurde der Preis fürs Jahresabonnement von Playstation Now in den USA massiv gesenkt – von rund 240 auf 100 Dollar.

Playstation Messages (Bild: Sony)Playstation Messages zeigt Anwendern an, welche ihrer Freunde gerade online sind und was sie spielen. Nachrichten in Form von Text oder Sprache lassen sich an Einzelpersonen oder auch Gruppen versenden. Anhänge müssen vor dem Teilen hochgeladen werden. Auch lässt sich die Freundesliste in der App verwalten.

Messages ergänzt die bestehende Playstation-App, mit der es möglich ist, Spiele-Downloads zu verwalten und die Konsole PS4 fernzusteuern. Spielabhängig macht sie das Smartphone auch zum zweiten Bildschirm, der schnellen Zugriff auf bestimmte Funktionen gibt.

Das Abonnement Playstation Now ist in den USA ab heute vorübergehend für 99 Dollar pro Jahr buchbar. Das Abonnement kostet normalerweise rund 20 Dollar pro Monat oder 45 Dollar für drei Monate. In Deutschland ist der Streamingdienst noch nicht allgemein, sondern nur im Betabetrieb verfügbar. PS Now, wie es kurz heißt, ermöglicht Streaming einer unbegrenzten Anzahl PS3-Titel auf jede Sony-Konsole, diverse Sony-Blu-ray-Player und bestimmte internetfähige Fernseher von Sony sowie Samsung.

In Europa hatte Sony Ende Oktober immerhin den Konsolenpreis um 50 Euro gesenkt. Seither kostet die PS4 mit 500-GByte-Festplatte noch 349 statt 399 Euro. Sie war im November 2013 in den Verkauf gestartet. Um die ersten 10 Millionen Exemplare zu verkaufen, benötigte Sony seinerzeit nur neun Monate. Die Sony-Konsole war aber auch am Black Friday 2015 eines der begehrtesten Technikprodukte.

Das Messaging des Playstation Network sollen auch Terroristen genutzt haben, um die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris vorzubereiten. Während die französische Polizei nun ein Verbot des Anonymisierungsdiensts Tor und im Notfall auch von öffentlichen WLAN-Netzen fordert, ist das Kommunikationssystem für Sony-Kunden bisher nicht in ihr Visier geraten.

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Themenseiten: Android, Kommunikation, Konsole, Messenger, Software, Sony, iOS

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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