Medion bringt sein erstes Chromebook für 199 Euro in den Handel

Das Akoya S2013 kommt mit ARMs Quad-Core-CPU Cortex A17, 2 GByte RAM, 16 GByte erweiterbarem Speicher, HD-Webcam und Dual-Band-WLAN. Sein mattes 11,6-Zoll-Display löst 1366 mal 768 Bildpunkte auf. Neben Chrome OS sind zahlreiche Google-Anwendungen vorinstalliert.

Aldi-Zulieferer Medion hat mit dem Akoya S2013 (MD 99602) erstmals ein Chromebook im Angebot. Das 11,6-Zoll-Notebook mit Googles Chrome OS ist ab sofort für 199 Euro im Onlineshop des Herstellers erhältlich.

Medions erstes Chromebook Akoya S2013 kostet 199 Euro (Bild: Medion).Medions erstes Chromebook Akoya S2013 kostet 199 Euro (Bild: Medion).Angetrieben wird das Akoya S2013 von einer ARM-Cortex-A17-CPU, deren vier Kerne mit 1,8 GHz takten. Die Grafikberechnung übernimmt die integrierte Mali-T764-GPU. An Arbeitsspeicher stehen 2 GByte DDR3L-1600-RAM zur Verfügung.

Das matte 16:9-Display mit einer Diagonalen von 29,5 Zentimetern löst 1366 mal 768 Bildpunkte auf. Die Audioausgabe am Gerät erfolgt über zwei HD-Lautsprecher. Der lediglich 16 GByte große interne Speicher lässt sich über einen Multikartenleser um bis zu 128 GByte erweitern. Außerdem stehen in Google Drive für zwei Jahre kostenlos 100 GByte Cloudspeicher bereit.

Im Displayrahmen sind eine HD-Webcam und ein Mikrofon verbaut, sodass sich mit dem Medion-Chromebook auch Videochats führen lassen. Als Schnittstellen sind neben Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac zweimal USB 2.0, ein HDMI-Ausgang, Bluetooth 4.0 und ein Audi-Kombo-Anschluss vorhanden.

An Software ist neben dem immer von Google aktuell gehaltenen Betriebssystem Chrome OS auch Google Docs, Google Tabellen und Google Präsentationen vorinstalliert. Apps für Google Play Musik und YouTube bringt das Akoya S2013 ebenfalls ab Werk mit, weitere Anwendungen und Spiele können aus dem integrierten Chrome Web Store heruntergeladen werden. Ein eingebauter Virenschutz, mehrere Sicherheitsebenen und die Funktion Verified Boot sollen für Sicherheit auf dem Rechner sorgen.

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Das Akoya S2013 misst 20,5 mal 18,5 mal 2,9 Zentimeter und wiegt 1,15 Kilogramm. Zum Lieferumfang gehören neben dem 2-Zellen-Akku, zu dessen Kapazität Medion außer der Autonomiezeit von bis zu acht Stunden keine Angaben macht, auch ein Netzteil, eine Schnellstartanleitung, ein Nutzerhandbuch und eine Garantiekarte. Letztere kann innerhalb von zwei Jahren nach dem Kauf bei Reklamationen verwendet werden.

Obwohl Chromebooks generell recht günstig sind – wozu auch die magere Speicherausstattung beiträgt – liegt die Medion-Neuvorstellung doch noch einmal ein Stück unter den bisher üblichen Preisen. Beispielsweise wird das ebenfalls mit einem 11,6-Zoll-Display ausgestattete Acer Aspire C730 derzeit online für 285 Euro angeboten. Es kommt mit einem 2,16 GHz schnellen Intel-Celeron-Prozessor, aber nur mit 802.11n-WLAN.

Wer ein größeres entspiegeltes Display Wert legt, kann auch zum Acer Chromebook C910 greifen. Das wird online aktuell für knapp unter 300 Euro angeboten. In dem 15-Zoll-Rechner mit ebenfalls 1366 mal 768 Pixeln Auflösung arbeitet aber lediglich der 1,5 GHz schnelle Dual-Core-Prozessor Intel Celeron 3205U. Die Speicherausstattung ist mit 2 GByte RAM und 16 GByte intern identisch zum Akoya S2013.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

Themenseiten: Chrome, Medion, Notebook

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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