Intel macht ehemaligen Qualcomm-Manager zum Chef seiner IoT-Sparte

Venkata Renduchintala war bei Qualcomm zuletzt für die Bereiche Mobile und Computing verantwortlich. Bei Intel ist er nun Chef der Sparte Client and Internet of Things Businesses and Systems Architecture Group. Sie fasst Technologien für SoCs und Konnektivität zusammen.

Intel hat einen neuen Geschäftsbereich für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) gegründet. Die Leitung der Sparte Client and Internet of Things Businesses and Systems Architecture Group übernimmt der ehemalige Qualcomm-Manager Venkata „Murthy“ Renduchintala. Intel hat ihn zudem zum President und Executive Officer ernannt.

Intel (Bild: Intel)Bei Qualcomm war der 50-jährige Renduchintala zuletzt als Executive Vice President von Qualcomm Technologies und Co-President von Qualcomm CDMA Technologies (QCT) beschäftigt. In dieser Position war er laut Intel für Qualcomms Halbleiter-Geschäft in den Bereichen Computing und Mobile verantwortlich.

Bei Intel übernimmt er nun die Leitung der Sparten Platform Engineering, Client Computing, IoT, Software und Services sowie Design & Technology Solutions Group, die das Unternehmen nun in einen Geschäftsbereich zusammengefasst hat. Alle Sparten basierten auf gemeinsamen Technologien, die für mobile System-on-a-Chip (SoC) und Konnektivität benötigt würden, heißt es in einer Pressemitteilung des Chipherstellers.

Renduchintala besitze umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen SoC, Mobile und IoT, so Intel weiter. Unter seine Leitung werde das Unternehmen das Produktdesign und die Entwicklung neu ausrichten und Intels Strategie und Ausführung in den Bereichen Kommunikation, Geräte und IoT stärken.

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Qualcomm teilte indes mit, es habe sich kürzlich gegen eine Doppelspitze für die Führung von Qualcomm CDMA Technologies entschieden. „Christiano Amon war die erste Wahl als Präsident der Chipset-Sparte.“ Dem zweiten Co-Präsidenten Renduchintala habe man daraufhin eine andere, nicht näher genannte Position im Unternehmen angeboten. Er habe sich aber für einen anderen Arbeitgeber entschieden.

Erst Anfang des Monats hatte Intel eine zweite Referenzarchitektur seiner vor rund einem Jahr eingeführten Internet of Things Platform vorgestellt. Sie soll dank neuer Hard- und Software noch mehr Geräte noch „smarter“ miteinander verbinden und so Produkteinführungszeiten verkürzen sowie das Skalieren von IoT-Lösungen vereinfachen helfen. Intel selbst verfolgt nach eigenen Angaben mit seiner IoT-Plattform das Ziel, eines der größten Lösungsportfolios rund um das Internet der Dinge im Markt anzubieten.

[mit Material von Rachel King, ZDNet.com]

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