Apple räumt Problem mit iPad Pro ein

Das Tablet friert unter Umständen nach dem Aufladen ein. Es lässt sich nur mit einem erzwungenen Neustart wiederbeleben. Angeblich behebt die kommende iOS-Version 9.2 das Problem.

Apple hat Ende vergangener Woche einen Fehler eingeräumt, der offenbar zahlreiche Nutzer des 12,9-Zoll-Tablets iPad Pro betrifft. Sie hatten sich zuvor unter anderem in Apples Support-Forum darüber beschwert, dass sich ihr Gerät nach dem Laden einfriert. Betroffene Geräte können nur durch einen erzwungenen Neustart reaktiviert werden.

Das iPad Pro hat eine Diagonale von 12,9 Zoll (Bild: James Martin/CNET).„Abends war der Ladestand auf 40 Prozent zurückgegangen, also habe ich es aufgeladen und bin ins Bett gegangen“, zitiert Recode einen Nutzer des Apple-Forums namens Darkfire.Shadows. „Ich musste ein Hard Reset ausführen, um es wiederzubeleben. Das hat für einige Stunden funktioniert, dann musste ich etwas besorgen. Da ich einen vollen Akku für den Rest des Tages brauchte, habe ich es wieder aufgeladen. Als ich zurückkam, war es wieder tot.“

Apple ist das Problem nach eigenen Angaben bekannt. In einer Support-Meldung nimmt es allerdings keinen konkreten Bezug auf den Ladevorgang des iPad Pro. Stattdessen spricht es nur davon, dass das Tablet unter Umständen nicht reagiert und der Bildschirm schwarz bleibt, wenn man die Tasten drückt oder den Bildschirm berührt. Die Untersuchung des Fehlers dauere noch an, so Apple weiter.

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„Um Ihr iPad Pro wieder nutzen zu können, müssen sie einen Neustart erzwingen, indem sie den Ein/Aus-Schalter und den Home-Button zusammen für mindestens zehn Sekunden drücken, bis Sie das Apple-Logo sehen“, schreibt Apple.

Wie MacRumors berichtet, sind alle Varianten des iPad Pro mit iOS 9.1 betroffen, also mit 32 oder 128 GByte Speicher und WLAN sowie mit 128 GByte und LTE und WLAN. Unklar sei, ob der Fehler in der Hardware oder der Software des Tablets stecke. Der Blog 9to5Mac will indes erfahren haben, dass iOS 9.2 den Fehler behebt – eine offizielle Bestätigung dafür steht allerdings noch aus. Aktuell liegt die vierte Beta von iOS 9.2 vor.

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Themenseiten: Apple, Tablet, iOS, iPad

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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10 Kommentare zu Apple räumt Problem mit iPad Pro ein

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  • Am 23. November 2015 um 13:10 von MacBurger

    Typisch. Kein Kommentar von PeerH oder Mac-Lustiger-Harry. Viele Ingenöhre(FH) und Wiesenschaftleere(Dr.Dr.) bauen an einem iPad ein ganzes Jahr und liefern dann nur SCHROTT ab. Das ist wohl das beste was Apple so liefern kann. Dazu dann noch das ElWürg-iOS9 und fertig ist die hochpreisige edle Junkware. Herzlichen Glückwunsch Apple und ihr vielen lieben Applelinge.

    • Am 23. November 2015 um 14:17 von Hi, hi...

      …fühlst Du Dich jetzt besser?

      • Am 23. November 2015 um 15:30 von MacBurger

        Ja

    • Am 23. November 2015 um 14:35 von PeerH

      Dem Hater was der Hater verdient:
      http://winfuture.de/news,89574.html

      Alle kochen nur mit Wasser, und es kommt darauf an, wie man mit Problemen umgeht. Und da ist eben Apple vorbildlich, und Du kannst ja gerne mal beobachten wir Microsoft damit umgeht. Das Gerät ist mindestens in der selben Preisklasse … oder gar noch kostspieliger. Aber das bemerken Kommentatoren, die sich ‚MacBurger‘ nennen ja nie … passt nicht in ihr Weltbild. ;-)

      • Am 24. November 2015 um 9:33 von ckOne

        @PeerH

        Das ist wieder typisch für Dich (und MacHarry),
        In diesem Artikel geht es nicht um Microsoft sondern um Apple. Diese Verweise auf da und dort gibt es auch Probleme, ist kein Argument dagegen, dass Apple immer schlechter Ausgereifte Produkte zu höheren Preisen auf den Markt schleudert. Unter Steve Jobs wären solche Produkte ohne wirkliche Innovationen und mit solch gewaltigen Fehlern nicht auf den Markt gekommen, und nur dadurch hat sich Apple seinen Ruf, sehr gute Produkte zu Vertreiben aufgebaut. Hardwareseitig reagiert Apple nur noch auf Konkurenten, und softwareseitig gibt es immer mehr Fehler. Ich nutze selber mehrere Apple-Produkte aber ich bleibe dennoch sehr realistisch wenn es über die Qualität und Innovationen geht.
        Und wenn das Apfellogo mal auf Mist geprägt wird, bleibt es trotzdem Mist, auch wenn es extrem viele kaufen werden weil es von Apple kommt und andere Firmen schlimmer stinkenden Mist verkaufen wollen.
        MacOS war bis version 9 dem Konkurrent von MS weit überlegen, aber seit MacOS X ist das leider nicht mehr so. Und die letzten drei Versionen kann man in die Tonne kloppen, extrem langsam und dauernd am abstürzen.
        Bei IOS kann ich nur vom IPAD Air berichten und da sind Ver. 8 & 9 extrem Fehlerbehaftet auf den Markt gebracht worden, und ich wäre auch wieder bei Version 7 wenn ich nur DÜRFTE. Bei Windows 10 kann ich wenigstens wieder mein altes Betriebsystem installieren, wenn es mir nicht gefällt. Und von der Geschwindigkeit ist Win10 leider extrem viel schneller als ElCaptain und bei mir auf einem i7 iMac 27″ noch nicht so oft abgestürzt wie ElCaptain.

        • Am 24. November 2015 um 13:27 von PeerH

          Tja, eben die alten Märchen mal wieder dargelegt? Papier ist ja geduldig.

          Schau einfach mal beim ZdNet Artikrl nach, ob zum Surface Book Kommentare über die im Artikrl genannten Bugs vorkommen. Keine? Richtig.

          Schau Dir einen beliebigen Artikel zu einrm Apple Artikel hier bei ZdNet an: was findest Du? Richtig: lauter Kommentare wie Deinen – alles schlechter, Jobs bla bla (You’re holding it wrong‘ schon vergessen?), und dann werdendie gleichen Schauermärchen gepostet – typischer FUD.

          Und bei mir fühlst Du Dich zu Kritik animiert, weil ich zu schreiben wage, dass alle nur mit Wasser kochen? Wenn’s Dir Freude bereitet? Nur zu.

          Ändert aber nichts an der Aussage: neue Produkte bringen mitunter Probleme mit sich, und wichtig ist, wie der Anbieter reagiert. Und Apple reagiert zumindest.

          Android Hersteller reagieren fast gar nicht, und bei Microsoft muss man mal sehen was daraus wird. Aber was sie mit dem Surface Book präsentiert haben, ist noch recht unfertig. Was auch die geringe Stückzahl erklären würde.

          PS: typisch für Kommentare wie Deinen ist, dass am Schluss dann das Lobeslied auf Win 10 (verglichen mit iOS ?) geblasen wird, als ob es keinerlei Sicherheitsprobleme gäbe, oder der Anwender nicht durch Zwangsupdates bevormundet würde. Das fällt unter den Tisch – wie auch die Antwort auf die Frage warum jemand von Win 7 überhaupt migrieren sollte? Kacheln? App Store? Cloud? Oder nur DirectX 12, das MS nur auf Win 10 rausbringt?

          Die Masse dürfte auf diese Funktionen locker verzichten können.

          Aber klar: tröt, tröt, Win 10 ist toll! ;-)

          Komisch, dass ich OS X seit fünfeinhalb Jahren nutze, und seitdem ganze sechs (!) ungewollte Reboots (davon vier durch Parallels) erlebt habe. So instabil kann es kaum sein.

          Allein um das Win 7 Notebook nach vier Monaten wieder aktuell zu kriegen, waren für Updates drei Reboots nötig.

          Wie gesagt: technisch ist Win 10 ein aufgebohrtes Win 7, das funktioniert sicher gut.

          Aber die damit einhergehende Philosophie ist fatal: Updatezwang, remote Zugriff, Berechtigung ‚illegale‘ Software zu löschen, Keylogger/Cortana die nach Hause funken – das ist schlimm, und deswegen halte ich Win 10 für eine Katastrophe.

          Bei OS X gibt es all das nicht, bzw. kannst Du selber entscheiden, ob Du in die Cloud willst, oder eben nicht – Du musst sie erst einschalten. Und nicht wie bei Win 10 kritische Einstellungen mühsam wegschalten.

          Also: es gibt nicht nur Schwarz und Weiß – die Welt ist voller Grautöne.

        • Am 24. November 2015 um 13:59 von PeerH - PS

          PS: Du kannst gerne auch hicks zurechtweisen. Der Schelm vergleicht Win 7/10 mit OS X? Dabei wird Win 10 ja nicht besser, wenn OS X schlecht ist? ;-)

          „wem heute noch win7 ausreicht (und die gibt es und darf es auch geben), der müsste konsequenterweise in den neuen versionenen von mac os auch keinen fortschritt sehen.“

          http://www.zdnet.de/88252568/windows-10-50-prozent-der-unternehmen-planen-implementierung-bis-januar-2017/

          Was ist das nun: Ablenkung? Oder eine einfache Bemerkung innerhalb der Diskussion? Ein rhetorisches Mittel, um Win 10 gut aussehen zu lassen? Eine Nebelkerze? Oder halt eine 08/15 Verteidigungsstrategie?

          Btw: ich sehe in den neuen Versionen von OS X kaum für mich nutzbare Fortschritte. Ich werde aber auch nicht zum Upgrade genötigt. ;-)

  • Am 23. November 2015 um 20:04 von PC Killer?

    Es wird PC’s doch noch geben lol

  • Am 26. November 2015 um 0:09 von Antiappler

    Na ja, das hat auch unter Jobs etliche Böcke gegeben, die Jobs dann eben auf die Dummheit der Kunden geschoben hat.
    Besonders begeistert hat mich dieser vorwurfsvolle und fanatische Ton in seiner Stimme, als er den Kunden vorwarf, dass Gerät falsch zu halten. ;)
    Auch fällt auf, dass in den letzten Jahren die Qualität bei Apple mehr und mehr abnimmt, aber die Fehler zunehmen.
    Und PeerH schreibt wieder lange Kommentare und redet sich die Probleme schön.
    Hauptsache, dass die täglichen Lobhudeleien auf Apple untergebracht werden.

  • Am 14. Dezember 2015 um 18:03 von Willi Baker

    Seit Jahren bekommt Apple es nicht gebacken das sich meine Apple Geräte (IPad Air, Iphone 6+) und die Vorgänger die ich davor hatte mit Bluetotth irgend ein Gerät erkennen. Die Apple Geräte finden sich ja nicht mal untereinander. Alles was der Support mir anordnete wurde gemacht, kein Erfolg bisher. Die Geräte liegen neben und oder übereinander. Keine Erkennung über Bluetooth. Wollte mir das Pro zulegen.. wollte. Entweder die haben schlechte Programmier oder es ist Absicht. Ich gebe gern und viel Geld für Geräte aus die Funktionieren, Apple gehört erstmal nicht mehr dazu.

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