Microsoft gibt integrierte Skype-Apps für Windows 10 zum Testen frei

Messaging- und Telefoniefunktionen lassen sich damit separat auf dem Desktop nutzen. Vorschauversionen der Universal-Apps sind Bestandteil des November-Updates von Windows 10. Sie können über das Startmenü aufgerufen und für schnelleren Zugriff an der Taskleiste angeheftet werden.

Microsoft liefert mit dem November-Update für Windows 10 auch eine Consumer Preview der Skype-Integration in das neue Betriebssystem aus. Damit können alle Nutzer erstmals die über native Apps separat bereitgestellten Messaging- und Telefoniefunktionen auf dem Desktop testen.

Einzelchats und Anrufe via Skype lassen sich nach Installation des ersten großen Updates für Windows 10 direkt über die universellen Anwendungen führen. Dazu liefert Microsoft je eine Vorschauversion der Video- und Messaging-App, die man über das Startmenü aufrufen und für schnelleren Zugriff an der Taskleiste anheften kann.

Die Video-App ist eine der universellen Skype-Anwendungen für Windows 10 (Bild: Microsoft).Die Video-App ist eine der universellen Skype-Anwendungen für Windows 10 (Bild: Microsoft).

Beim ersten Start überprüft die Skype-Video-App das Adressbuch des Nutzers und synchronisiert bestehende Skype-Kontakte. Im Anschluss hat der Anwender sofort Zugriff auf seinen Kommunikationsverlauf, aus dem heraus er direkt einen Anruf starten kann. Alternativ lässt sich dafür auch ein Kontakt aus dem Telefonbuch auswählen. Um einen Videoanruf zu starten, muss zunächst ein Kontakt und dann die Option „Videoanruf“ sowie „Skype“ gewählt werden.

In der Messaging-App, die auch Emoticons unterstützt, kann der Anwender eine bestehende Konversation aus dem Verlauf fortsetzen oder eine neue durch Anklicken des Pluszeichens starten. Für einen Sprach- oder Videoanruf genügt ein Klick auf das entsprechende Telefonhörer- beziehungsweise Kamerasymbol am oberen Bildrand. Mit der Funktion „Quick Reply“ kann man direkt im Benachrichtigungsfenster, das in der rechten unteren Bildschirmecke über der Windows-Uhr angezeigt wird, auf eingehende Mitteilungen antworten, ohne zuvor die App öffnen zu müssen.

Im Benachrichtigungsfenster der Messaging-App lässt sich direkt auf eingehende Mitteilungen antworten (Bild: Microsoft).Im Benachrichtigungsfenster der Messaging-App lässt sich direkt auf eingehende Mitteilungen antworten (Bild: Microsoft).

Eine erste Vorschau seiner für Windows 10 geplanten universellen Skype-Apps hatte Microsoft Anfang September veröffentlicht. Sie steht aber nur als Beta für Windows 10 Mobile Teilnehmern des Insider-Programms für das Mobilbetriebssystem zur Verfügung.

In der Beschreibung der Anwendung im Windows Store heißt es: „Die Preview von Skype Messaging, Calling und Video ist eine neue Art, die Skype-Funktionen zu erfahren. Sie integriert individuelle Skype-Features, wo man sie erwartet – Skype Messaging mit der Messaging-App und Skype-Anrufe mit der Telefonanwendung für den schnellsten Weg, Anrufe zu tätigen oder Nachrichten zu senden. Sie erlaubt auch Schnellzugriff auf Skype-Videoanrufe.“ Mit nur wenigen Klicks sollen Nutzer Kontakt mit anderen aufnehmen können, die Skype auf iPhones, Android-Geräten oder PCs verwenden.

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Die Feature-Liste der Beta von Skype für Windows 10 Mobile umfasst einen einheitlichen Konversationsverlauf für Skype-Nachrichten und SMS beziehungsweise Skype-Anrufe und herkömmliche Telefonanrufe. Generell unterstützt werden Sprach- und Videoanrufe, Messaging, Emoticons und die Möglichkeit, sich mit einem Microsoft-Konto anzumelden.

Im Juni hatte Microsoft angekündigt, die Modern-App von Skype zum 7. Juli einzustellen. Nur Besitzer eines Tablets mit Windows RT können die für die Touchbedienung optimierte Version des Messaging-Clients weiterhin nutzen. Alle anderen mussten auf die Desktop-Ausgabe umsteigen. Als Ergänzung dazu arbeitet Micrsosoft an den Universal-Apps, um Skype plattformübergreifend auf allen Geräten mit Windows 10 zu integrieren. Sie sollen nach der Fertigstellung mit einem Software-Update verteilt werden.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Themenseiten: Messenger, Microsoft, Skype, Windows 10

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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