Blackberry-Store führt Priv zeitweise für 749 Dollar

Das offenkundige Versehen bestätigt auch die bisher bekannten technischen Daten: Das Gerät wird über ein 5,4 Zoll großes AMOLED-Display und einen Qualcomm Snapdragon 808 sowie 3 GByte RAM verfügen. Verkaufsbeginn ist demnach zumindest in den USA der 16. November.

Das kommende Android-Smartphone-Modell Blackberry Priv wird in den USA 749 Dollar kosten und ab 16. November erhältlich sein. Dies stand zumindest vorübergehend auf einer Produktseite des offiziellen Blackberry-Store. Phone Arena hat die mittlerweile nicht mehr abrufbare Seite archiviert.

Die technischen Daten entsprechen denen, die der britische Händler Carphone Warehouse vor wenigen Tagen ebenfalls versehentlich eingestellt hat. Der Preis ist aber niedriger: Carphone setzte 580 britische Pfund an, was etwa 800 Euro entspräche. 749 Dollar lassen sich hingegen aktuell in 670 Euro umrechnen. Als wahrscheinlich gilt, dass Blackberry den Dollar-Preis eins zu eins in Euro übersetzt.

Das Blackberry Priv hat einen ausziehbaren Bildschirm mit darunter liegender Volltastatur (Bild: Blackberry).Das Blackberry Priv hat einen ausziehbaren Bildschirm mit darunter liegender Volltastatur (Bild: Blackberry).

Wie erwartet verfügt das Smartphone über ein 5,4 Zoll großes AMOLED-Display mit an den Längsseiten leicht gebogenen Rändern, ähnlich Samsungs Galaxy-Edge-Modellen. Der Bildschirm löst 2560 mal 1440 Bildpunkte auf und hat eine Pixeldichte von 540 ppi.

Angetrieben wird das Priv von Qualcomms 64-Bit-Chip Snapdragon 808, dessen sechs Kerne mit bis zu 1,8 GHz takten. Der CPU stehen 3 GByte RAM und 32 GByte interner Speicher zur Seite. Letzterer lässt sich mittels MicroSD-Karte theoretisch um bis zu 2 TByte erweitern. Für Foto- und Videoaufnahmen bietet Blackberrys Android-Smartphone eine rückseitige 18-Megapixel-Kamera mit Schneider-Kreuznach-Objektiv und Dual-LED-Blitz. Ergänzend gibt es eine 2-Megapixel-Frontkamera für Selbstporträts und Videotelefonie.

Eine Verbindung zum Internet lässt sich via WLAN oder UMTS beziehungsweise LTE herstellen. Der 3410-mAh-Akku ist wahrscheinlich fest verbaut. Trotz des integrierten Slider-Mechanismus, mit dem sich das Display nach oben schieben lässt, um die darunter liegende QWERTY-Tastatur mit vier Tastenreihen freizugeben, fällt die Bauhöhe des Priv mit 9,4 Millimetern relativ gering aus. In geschlossenem Zustand misst das Gerät 14,7 mal 7,7 Zentimeter. Mit ausgezogenem Bildschirm sind es 18,4 Zentimeter. Das Gewicht beträgt 192 Gramm.

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An der Oberseite des Gehäuses finden sich je ein Einschub für die Nano-SIM- und MicroSD-Karte sowie ein Mikrofon. An der Unterseite sitzen ein Micro-USB-Port zum Laden sowie eine 3,5-Millimeter-Kopfhörerbuchse. Auf der rechten Gehäuseseite sitzen die Lautstärkeregelung und eine Komforttaste, der vermutlich eine Anwendung wie Blackberry Assistant oder Google Now zugewiesen werden kann. Bei früheren Blackberry-Geräten diente sie standardmäßig zum Starten der Kamera-App. Der Einschaltknopf ist auf der linken Gehäuseseite untergebracht.

Das Blackberry Priv kommt ab Werk mit Android 5.1.1 als Betriebssystem (Bild <a href="https://www.tinhte.vn/threads/ro-ri-hinh-anh-thuc-te-blackberry-venice-chay-android.2502065/" target="_blank">via Tinhte.vn</a>).Das Blackberry Priv kommt ab Werk mit Android 5.1.1 als Betriebssystem (Bild via Tinhte.vn).

Als Betriebssystem installiert Blackberry ab Werk nicht das aktuelle Android 6.0 Marshmallow, sondern noch den Vorgänger Android 5.1.1 Lollipop. Die Oberfläche hat der kanadische Hersteller kaum verändert. Sie bietet das typische Google-Layout mit App-Drawer und Benachrichtigungsleiste, die sich per Fingerwisch von oben nach unten öffnen lässt. Ergänzt hat Blackberry das Google-OS um seine universelle Suche sowie die Kommunikationszentrale Blackberry Hub, die es zunächst für sein eigenes OS Blackberry 10 konzipiert hatte. Dort führt sie E-Mails, SMS und Social-Media-Updates von Kontakten zusammen. Der Play Store ist ebenfalls an Bord. Zudem führt Blackberry mit dem Priv die exklusive Warn-Software DTEK ein, die für mehr Sicherheit und Privatsphäre sorgen soll.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

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