Facebook führt neue Shopping-Formate ein

Ein Shopping-Feed fasst künftig Einträge und Fotos zu Produkten eines Händlers zusammen. Facebook stellt ihn anhand von Vorgaben des Anbieters und den Vorlieben von Nutzern zusammen. Nach Unternehmensangaben suchen inzwischen 50 Prozent der Nutzer Produkte auf Facebook.

Facebook hat neue Anzeigenformate angekündigt, die Shopping-Sites helfen sollen, neue Kunden zu gewinnen. Dazu gehört ein Shopping-Feed, der Einträge und Fotos über Produkte bestimmter Händler zusammenfasst, wie TechCrunch berichtet. Nutzer wiederum sollen einen schnellen Überblick über das Sortiment der Anbieter erhalten.

Facebook-Logo (Bild: Facebook)Der Shopping-Feed findet sich im App-Menü unter dem Punkt „Favoriten“. Die dort gezeigten Artikel basieren laut Facebook auf Produkten, die Händler auf ihren eigenen Seiten hervorheben, und den „Gefällt mir“-Angaben, Interessen und Verbindungen eines Facebook-Nutzers. Da Facebook die Funktion noch teste, sei sie derzeit nur für wenige Nutzer verfügbar, erklärte die Facebook-Sprecherin Emma Rodgers gegenüber TechCrunch.

Darüber hinaus experimentiert Facebook mit einem neuen Werbeformat namens Canvas. Es leitet Nutzer beim Klick auf eine Anzeige nicht direkt auf die Website des Anbieters. Stattdessen sehen sie weitere Produkte aus dem Angebot des Händlers in einer Vollbildansicht. „Wenn Nutzer auf ein Produkt einer Anzeige in ihrem News-Feed klicken, dann sind die mobilen Websites, auf die sie geleitet werden, oft nicht optimiert und laden sehr langsam, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie abbrechen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Social Network. Canvas beschreibt Facebook laut TechCrunch als „kreativen Raum“, mit dem Werbetreibende nach dem Klick „ihre geschäftlichen Ziele erreichen können“.

Facebook bietet aber auch einen „Kaufen“-Button an, der vor allem auf mobilen Geräten den Einkauf erleichtern soll. Mit ihm lassen sich Produkte direkt von einer Facebook-Seite aus bestellen, ohne dass dafür die Website des Anbieters besucht werden muss. Händler können künftig ihre Facebook-Seite zudem um einen Shop-Bereich erweitern, der auf die Website des Händlers verweist oder Einkäufe direkt auf Facebook erlaubt.

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Ein weiteres neues Anzeigenformat, an dem Facebook arbeitet, sind dynamische Produktanzeigen. Werbetreibende können hier ihren gesamten Produktkatalog hochladen, aus dem Facebook dann automatisch das relevanteste Produkt aussucht und einem Nutzer präsentiert. Ein Karussell-Format ermöglicht es aber auch, mehrere Produkte in einer Anzeige zu präsentieren.

Facebook habe bei einer Umfrage herausgefunden, dass inzwischen 50 Prozent der Nutzer Facebook besuchen, um Produkte zu finden, heißt es weiter in dem Bericht. Werbung ist zudem Facebooks wichtigste Einnahmequelle. 3,827 Milliarden Dollar oder rund 95 Prozent des Umsatzes im zweiten Quartal erwirtschaftete Facebook mit dem Verkauf von Anzeigen.

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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