Adobe integriert Dropbox in Document Cloud

Nutzer können künftig aus Acrobat DC und Acrobat Reader hinaus auf Dropbox gespeicherte PDFs bearbeiten. Alle Änderungen synchronisieren die Apps anschließend wieder mit Dropbox. Adobe aktualisiert außerdem seinen eSign-Dienst.

Adobe hat den Online-Speicherdienst Dropbox in Acrobat Document Cloud und Acrobat Reader integriert. Nutzer können nun direkt aus den Anwendungen heraus auf die in ihrer Dropbox abgelegten PDF-Dokumente zugreifen. Im Gegenzug können Dropbox-Nutzer über einen Browser oder die Mobil-Apps für Android und iOS PDF-Dateien öffnen, bearbeiten und Änderungen speichern.

Adobe Logo (Bild: Adobe)Änderungen, die Nutzer mit Acrobat Reader oder Acrobat PC vornehmen, werden zudem automatisch mit ihrem Dropbox-Konto synchronisiert. Das erlaubt laut Adobe auch eine einfache Bearbeitung im Team. Es lassen sich Passagen hervorheben oder Anmerkungen und Kommentare hinzufügen. Bestimmte Funktionen wie das Bearbeiten von Text, das Organisieren von Seiten und Konvertieren von Dokumenten ist allerdings Acrobat DC vorbehalten. Alle bearbeiteten Dokumente lassen sich aber über einen Dropbox-Link oder einen gemeinsamen Ordner mit anderen Personen teilen.

Nutzer von Acrobat DC und Acrobat Reader für Desktop können ab sofort ihr Dropbox-Konto hinzufügen. In Kürze soll zudem die Integration von Dropbox in Acrobat Reader für iOS folgen. Auf die Verzahnung beider Dienste in der Webansicht und Adobes Android-App müssen Nutzer allerdings noch bis 2016 warten.

Darüber hinaus hat Adobe auch ein Update für die eSign-Dienste der Document Cloud vorgestellt. Es soll die elektronische Signierung von Dokumenten vereinfachen und dadurch auch Geschäftsprozesse verschlanken.

Unter anderem sind nun auch digitale Signaturen mit Zertifikaten möglich. Sie erfüllen Adobe zufolge die Anforderungen an Signaturen in der EU sowie in regulierten Wirtschaftszweigen. „Damit entspricht die Unterschrift von Adobe eSign dem deutschen Signaturgesetz und der Signaturverordnung mit der fortgeschrittenen oder qualifizierten Signatur“, heißt es in einer Pressemeldung von Adobe.

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Ein neuer Workflow-Designer erlaubt es, per Drag and Drop einfach zu nutzende Workflow-Vorlagen zu erstellen. Sie sollen es allen Beteiligten erlauben, alle Schritte des Signaturprozesses zuverlässig zu verfolgen. Mit der Funktion Advanced Workflow lassen sich sogar Apps und Web-Abläufe kreieren, um einzelne Schritte von Geschäftsprozessen, wie der Abschluss von Kaufverträgen, vor, während und nach der Signierung zu automatisieren.

Außerdem lässt sich der mobile Adobe eSign Manager DC nun auch in EMM-Plattformen wie Android for Work, Microsoft Intune oder Good Technology integrieren. Mit Signature Capture können Mitarbeiter ihre handschriftliche Unterschrift mit der Kamera ihres Mobilgeräts fotografieren und damit ihre Dokumente signieren. Signature Sync synchronisiert die fotografierte Unterschrift anschließend mit allen Geräten.

Adobe Signature Capture (Bild: Adobe)

Das Update für die eSign-Dienste rollt Adobe ab November 2015 schrittweise aus. Im Jahresabonnement kostet der Service inklusive Document Cloud und Acrobat DC Desktop 15,46 Euro pro Nutzer und Monat.

Zur Stärkung seiner eSign-Dienste und der Document Cloud baut Adobe nun auch ein eigenes Rechenzentrum in Deutschland, und zwar in Frankfurt am Main. Zudem kündigte es den Ausbau der Kapazitäten im irischen Dublin an. Beide Standorte sollen ihren Dienst ab Ende des Jahres schrittweise aufnehmen.

Themenseiten: Adobe, Cloud-Computing, Dropbox, PDF, Storage

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Stefan Beiersmann
Autor: Stefan Beiersmann
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1 Kommentar zu Adobe integriert Dropbox in Document Cloud

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  • Am 13. Oktober 2015 um 13:48 von mmc

    Condoleezza Rice Vorstand von Dropbox Ne Danke ohne mich

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