Apple: 21 Prozent der Music-Nutzer kündigen nach Testphase

Musicwatch hatte hingegen eine Quote von 48 Prozent genannt, die nach dem Testzeitraum nicht verlängern. Anfang des Monats berichtete Eddy Cue von 11 Millionen Testern des Diensts. Spotify kann 72 Millionen Nutzer vorweisen, davon 20 Millionen zahlende Abonnenten.

Apple hat sich positiv über die Akzeptanz seines Musikstreamingdiensts Apple Music geäußert. Ihm zufolge werden nach Ablauf der dreimonatigen Testphase bisher 79 Prozent der User zahlende Abonnenten.

Das Unternehmen konterte damit einen Bericht von Musicwatch, demzufolge 48 Prozent der Tester ausgestiegen waren. Beide Statistiken beziehen sich ausschließlich auf die USA. An der Musicwatch-Statistik ist auch interessant, dass 28 Prozent der Teilnehmer angaben, parallel ein Spotify-Abo zu haben – und zwar nur zu 11 Prozent die Gratisversion. Außerdem waren 6 Prozent Nutzer der Gratisversion von Pandora.

Apple-Music-Logo (Bild: Apple)Apple Music kann drei Monate lang kostenlos getestet werden. Während dieses Zeitraums zahlt Apple aber den Musikern Vergütungen, wie Countrypop-Star Taylor Swift durch ihre anfängliche Verweigerungshaltung erstritt. Anschließend zahlen die Nutzer rund 10 Euro oder in den Staaten 10 Dollar. Ein Familienabo kostet 15 Euro beziehungsweise Dollar.

Apple war mit iTunes Pionier des Musikverkaufs im Internet, muss im Streamingbereich aber erst zur Konkurrenz aufschließen. Als Ziel hat es ausgegeben, 100 Millionen Nutzer erreichen zu wollen. Bei einer Milliarde bis Januar 2015 verkaufter iOS-Geräte scheint dies nicht unmöglich.

Diesen Monat hatte der zuständige Apple-Manager Eddy Cue schon von bisher 11 Millionen Nutzern gesprochen, meinte aber Testzugänge. 2 Millionen davon nutzen den Dienst im Rahmen eines Familienabos, das bis zu sechs Einzelkonten umschließt.

Apple Music war aus Apples Kauf von Beats für 3,2 Milliarden Dollar hervorgegangen. Dessen Beats Music wurde mit iTunes Radio zum neuen Streaming-Angebot Apple Music zusammengeschlossen. Einen weiteren Schub bei den Nutzerzahlen kann Apple erhoffen, wenn es wie angekündigt eine Android-App für den Dienst herausbringt. Auch wurden anfängliche Probleme mit gelöschten Songs inzwischen behoben.

Spotify kann derzeit laut seiner Website 75 Millionen Nutzer insgesamt vorweisen. Seinen Bezahldienst für mindestens 10 Euro im Monat hören 20 Millionen Menschen weltweit. Der Rest greift auf das werbefinanzierte Angebot Spotifys zu.

[mit Material von Chris Duckett, ZDNet.com]

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10 Kommentare zu Apple: 21 Prozent der Music-Nutzer kündigen nach Testphase

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  • Am 20. August 2015 um 19:14 von Karl

    WOW also bleiben 79 % Kunden. Das ist gigantisch.

    • Am 20. August 2015 um 21:24 von Äh ...

      Ja, das ist nicht schlecht. Warum? Das wären knapp 7,9 Millionen Nutzer – von Null auf fast 8 Millionen, das ist schon recht gut.

    • Am 21. August 2015 um 6:49 von Nope

      Ach Harry…
      Über 800 Millionen iTunes Accounts (schon letztes Jahr) davon knapp 8 Millionen sind gerade mal unter 1% – das ist nicht gigantisch. Das ist lausig. Für Appleverhältnisse (und nur das zählt hier) ist ein Totalversagen

      Lass die Zahlendrehereien, das geht immer in alle Richtungen. ;-)

  • Am 20. August 2015 um 22:19 von Patrick

    Wie können denn 79% der Tester nach den 3 Monaten Probeabo zu zahlenden Abonnenten geworden sein, wenn Apple Music erst seit 1,5 Monaten existiert?

    • Am 21. August 2015 um 6:55 von Lesen

      Da steht, „Ihm zufolge werden nach Ablauf der dreimonatigen Testphase bisher 79 Prozent der User zahlende Abonnenten.“
      Werden … nicht wurden. Also Futur I, nicht Präteritum oder Perfekt.

      • Am 21. August 2015 um 8:24 von PeerH

        Ja, und? Die Frage ist ja durchaus berechtigt, da helfen auch keine Ätz-Kommentare, ‚C‘: manche erkrnnt man einfach auch so, ob nun ‚Nope‘ oder ‚Lesen‘ darüber steht. Man merkt an den Kommentaren recht deutlich die gehässige Art. ;-)

        Der Test läuft drei Monate, 100% sind von Beginn an Abonnenten. Wenn nach eineinhalb Monaten 21% nicht weiter abonnieren, dann bedeutet das noch lange nicht, dass das das Ergebnis sein wird. Vielleicht gehen 21% einfach den sicheren Weg, um nach dem Test niht abonnent zu sein, und kündigen vorsorglich.

        Wahrscheinlich werden es mehr, weil erst der Zeitpunkt nach dem Ende des Tests zählt, erst dann muss man entscheiden.

        Wieso aber ein Produkt, das von Beginn an 10 Millionen Interessenten / Tester findet – TROTZDEM es bereits andere Anbieter gibt, von C zum Flop erklärt wird, kann man wohl nur mit seinem Hass auf Apple erklären.
        Das iPhone ist sicher auch ein Flop, weil es nur 90% der Gewinne der gesamten Smartphone Branche einnimmt. Könnten ja auch 100% sein, gell? Was für Versager.

      • Am 21. August 2015 um 11:16 von Nachdenken

        Falsch. Das ist Präsens Passiv, kein Futur 1. Futur 1 wäre „werden…sein“. Also ist die Aussage gegenwartsbezogen und Patricks Einwand damit berechtigt.

        • Am 21. August 2015 um 12:20 von I. Bissig

          Phahlsh @Nachdenken
          *Das Passiv wird mit dem Verb werden und dem Partizip II gebildet.* Wo ist hier das Partizip II?

      • Am 21. August 2015 um 14:20 von Patrick

        Die Quelle sagt auch nur, dass 21% der Nutzer das Probeabo nicht mehr nutzen. Von zahlenden Abonnenten, egal ob Futur I, Perfekt, Präteritum oder Präsens Passiv, steht da gar nix :)
        Also vermutlich beim Übersetzen etwas überinterpretiert..

        Ich gehöre übrigens zu diesen 21%, weil Apple Music, trotz MacBook, iPhone und AppleTV, bei mir nur Probleme macht.

  • Am 21. August 2015 um 9:35 von Dirk

    Ich bin mit Apple Music total zufrieden, es harmoniert wunderbar mit meine Anlage und ist einfach zu bedienen.
    Habe mich nach div. Tests zwischen Deezer, Spotify und Tidal für Apple entschieden, auch weil die Soundqualität am besten ist. Nach dem Testabo werde ich bei Apple Music bleiben und hoffe auf Angebote im highresaudio Sektor.

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