Microsofts Cybersecurity-Software ATA ab August verfügbar

Sie basiert auf Technologien des im November 2014 übernommenen Aorato. Advanced Threat Analytics soll Unternehmen vor Cyberangriffen schützen. Die Software analysiert Nutzerverhalten und erkennt Angriffe in Echtzeit.

Microsoft veröffentlicht im August eine neue On-Premise-Sicherheitslösung. Das Microsoft Advanced Threat Analytics (ATA) genannte Produkt basiert auf Technologien, die sich der Softwarekonzern im November 2014 durch die Übernahme des israelischen Cloud-Security-Spezialisten Aorato gesichert hatte.

ATA soll Unternehmen helfen, zielgerichtete Angriffe zu blockieren. Dafür wird jegliches normales und anormales Nutzerverhalten mithilfe von maschinellem Lernen identifiziert und analysiert. Außerdem nutzt ATA eine rollenbasierte Analyse, um auch fortschrittliche Angriffe in Echtzeit zu entdecken. ATA soll aber auch in der Lage sein, bekannte Fehler in der Sicherheitskonfiguration aufzudecken. ATA steht als Standalone-Lösung und auch als Teil der Enterprise Mobility Suite (EMS) und der Enterprise Client Access License (ECAL) zur Verfügung.

Schematische Darstellung von Microsoft Advanced Threat Analytics (Bild: Microsoft)Öffentlich hat Microsoft noch keine Preise für ATA genannt, die allerdings spätestens am 1. August verfügbar sein sollen. Einige seiner Partner weihte das Unternehmen jedoch schon Ende Juni in seine Pläne ein. Weitere Details zu Microsoft Advanced Threat Analytics finden sich auf der Microsoft-Website und einem herunterladbaren Datenblatt.

Darüber hinaus gibt Microsoft heute das Azure Rights Management – das auch Teil von Microsofts EMS ist – für Office für iPhone und iPad frei. Ebenfalls heute sollte ein Update für die iOS-Office-Apps erhältlich sein, was das Azure Rights Management unterstützt. Anfänglich lassen sich geschützte Word-, PowerPoint- und Excel-Dateien auf iPhone oder iPad allerdings nur betrachten. Die Möglichkeit, geschützte Dokumente zu erstellen, soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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HIGHLIGHT

Microsofts Quartalszahlen sehen schlechter aus als sie sind

Die von Microsoft bekanntgegebenen Zahlen fürs vierte Geschäftsquartal 2015 sehen auf den ersten Blick verheerend aus, geben im Detail aber Grund zur Hoffnung. Kurzfristig dürfte der Konzern von der Vorstellung von Windows 10 profitieren. Und auch im Smartphonemarkt könnte Microsoft für eine Überraschung gut sein.

 

Themenseiten: EMM, Microsoft, Sicherheit, Software

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