Meizus Ubuntu-Smartphone in Europa für 299 Euro erhältlich

Unter allen Interessenten werden die für einen Kauf nötigen Einladungen zufällig vergeben. Das Gerät kommt mit einer 20-Megaixel-Kamera und 1920 mal 1152 Pixeln auf 5,36 Zoll Bildschirmdiagonale. Der nicht erweiterbare Speicher beschränkt sich auf 16 GByte.

Canonical und sein chinesischer Hardware-Partner Meizu haben entschieden, das Smartphone MX4 Ubuntu Edition ab 25. Juni auch in Europa anzubieten. Für den Kauf zum Preis von 299 Euro ist eine Einladung, die ab morgen unter allen verlost werden, die sich auf einer englischsprachigen Meizu-Website registrieren.

Ubuntu-Smartphone MX4 (Bild: Meizu)Das Display des Smartphones misst 5,36 Zoll in der Diagonale und löst 1920 mal 1152 Bildpunkte auf. Es wird von Sharp hergestellt, während Meizu eine Glasabdeckung von Corning aus Gorilla Glass 3 verbaut. Die Pixeldichte beträgt 418 ppi, die Helligkeit 500 Candela pro Quadratmeter. Meizu verbaut zudem eine ebenfalls von Gorilla Glass 3 geschützte Hauptkamera mit 20,7 Megapixeln, Autofokus, zweifachem LED-Blitz und Blende f/2.2. Sie kann 4K-Videos mit 30 fps aufnehmen, die – laut Hersteller ohne Qualitätsverlust – mit H.265 komprimiert werden.

Meizu nutzt einen nach seinen Wünschen modifizierten Prozessor vom Typ Mediatek MT6595. Ihm stehen 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher beschränkt sich auf 16 GByte. Überdies ist kein Karteneinschub vorhanden, um ihn zu erweitern.

Neben UMTS und LTE werden WLAN (802.11 ac/n/g/b/a) und Bluetooth 4.0 unterstützt. A-GPS und Glonass sowie ein Digitalkompass sind ebenfalls an Bord. Die Kapazität des Akkus gibt der Hersteller mit 3100 mAh an. Zur durchschnittlichen Laufzeit macht er keinen Angaben.

In der Vorderseite des 14,4 mal 7,5 Zentimeter großen, 8,9 Millimeter dicken und 147 Gramm schweren Smartphone findet sich eine zusätzliche 2-Megapixel-Kamera vom Typ Sony IMX208 mit Blende f/2.0. Das Telefon wird in den Farben Silber und Gold angeboten.

Ubuntu-Smartphone MX4 (Bild: Meizu)Ubuntu-Smartphone MX4 (Bild: Meizu)

Für Meizu ist der Verkauf des Ubuntu-Smartphones der erste Schritt auf dem europäischen Markt. Das Unternehmen wurde 2003 in Zhuhai gegründet. Es entwickelt und produziert seit 2008 Smartphones, vor allem fürs obere Marktsegment.

Als erstes Ubuntu-Smartphone kam im Februar das Aquaris E4.5 des spanischen Herstellesr BQ auf den Markt. Dessen Neuauflage, das Aquaris E5 HD Ubuntu Edition, kostet 200 Euro. Es bietet dafür ein 5 Zoll große IPS-Display mit 1280 mal 720 Bildpunkten (Pixeldichte 294 ppi) und eine maximale Helligkeit von 380 Candela pro Quadratmeter.

Beim Prozessor setzt BQ auf ein Quad-Core-Modell von Mediatek auf Basis des ARM Cortex-A7 mit maximal 1,3 GHz Takt. Die CPU wird von einer Mali-400-GPU mit bis zu 500 GHz Takt ergänzt. Der Arbeitsspeicher fasst 1 GByte, der interne Speicher ist 16 GByte groß. Die Kamera des Aquaris E5 HD liefert eine Auflösung von 13 Megapixeln. Sie kommt mit Dual-Blitz, Autofokus, f/2.2-Blende und Unterstützung für 1080p-Videos. Die Frontkamera mit f/2.0-Blende nimmt Bilder mit 5 Megapixeln auf.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

Tipp: Kennen Sie alle wichtigen Smartphone-Modelle, die letztes Jahr vorgestellt wurden? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Themenseiten: Linux, Meizu, Smartphone, Ubuntu

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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Meizus Ubuntu-Smartphone in Europa für 299 Euro erhältlich

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  • Am 25. Juni 2015 um 10:03 von PeerH

    Beeindruckende Daten, guter apreis. Gibt es Informationen darüber wie lange es Ubuntu Updates geben soll?

  • Am 25. Juni 2015 um 20:11 von Kamikater

    Bis zu dem Satz „Überdies ist kein Karteneinschub vorhanden, um ihn zu erweitern.“ hat mich das Gerät interessiert. Preis ist gut, Ausstattung ebenso – aber was macht man damit, wenn der Speicher nicht erweiterbar ist?
    Ich bin kein Freund von „Clouds“ und ähnlichen Dingen.

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