Apple erweitert Kompetenzen seiner Umweltverantwortlichen

Lisa Jackson ist künftig auch für Politik und Bildungswesen zuständig. Sie soll mit Regierungen ebenso wie mit Schulen kooperieren, sich um Minderheiten, Menschenrechte und soziale Fragen kümmern. 2013 war sie von der Spitze der US-Umweltbehörde zu Apple gewechselt.

Apple hat seine Vizepräsidentin für Umweltfragen, Lisa Jackson, befördert: Sie trägt nun den neu geschaffenen Titel Vice President of Environment, Policy and Social Initiatives. Damit fallen auch Politik und Menschenrechte, Bildung und soziale Fragen in ihre Zuständigkeit, wie die Washington Post berichtet und CNET bestätigen konnte.

Lisa Jackson (Bild: Apple)Lisa Jackson (Bild: Apple)

Der Zeitung liegt eine Mail von CEO Tim Cook an die Apple-Mitarbeiter mit der Ankündigung vor. Cook schreibt darin, „wir wollen die Welt in einem besseren Zustand hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Lisa wird ihre Leidenschaft und ihre einmaligen Fähigkeiten einbringen, um verschiedene Teams bei Apple zu integrieren und unseren Einfluss noch größer zu machen.“

Jackson wechselte 2013 als amtierende Chefin der US-Umweltbehörde zu Apple, wo sie als Vizepräsidentin die Zuständigkeit für Umwelt und Nachhaltigkeit übertragen bekam. Die jetzige Ausweitung ihrer Kompetenzen schließt Apples internationales Programm für Regierungsangelegenheiten ein. Zugleich erwähnt Cook, Jackson werde mit Schulen zusammenarbeiten und für saubere Energien ebenso wie für Gleichstellung von Minderheiten zuständig sein.

„Lisa Jackson ist vor zwei Jahren zu uns gestoßen. und ohne ihre Führung wären wir in Fragen des Umweltschutzes nicht so weit gekommen“, schreibt Cook. Das Ziel sei aber noch nicht erreicht: „Wie es euch Lisa selbst als erste sagen wird, haben wir aber noch eine lange Entwicklung vor uns und viel zu lernen.“

Seit Cook 2011 den CEO-Posten übernahm, setzt sich das Unternehmen verstärkt für gemeinnützige Projekte ein, etwa Arbeitsrechte und Umweltschutz. Als Cook 2014 ankündigte, er sei homosexuell, wies er darauf hin, dass ihn das für Fragen des Minderheitenschutzes besonders sensibel mache. Im März 2015 verfasste er zudem einen langen Essay für die Washington Post über Diskriminierung der LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender).

Ebenfalls unter Cooks Regie hat Apple im Sommer 2014 erstmals Zahlen zur Geschlechterdiversität und dem Anteil von Minderheiten in seiner Belegschaft vorgelegt. Mit seinem „Diversity Report“ folgte es dem Beispiel anderer IT-Firmen, etwa Google und Twitter. Wie diese beschäftigt Apple weit mehr Männer als Frauen, sodass Cook kommentierte, er sei mit der Verteilung „unzufrieden“.

Cook sagte damals: „Wir bemühen uns um die Förderung von Multikulturalität genauso wie um die Weiterentwicklung unserer Produkte. Integration und Diversität waren für mich ein Schwerpunkt, seit ich bei Apple bin, und sie zählen zu meinen höchsten Prioritäten als CEO.“

[mit Material von Dara Kerr, News.com]

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