Microsoft führt Advanced Threat Analytics in Enterprise Mobility Suite ein

Die Technik stammt aus der Übernahme von Aorato 2014. Das System wird "jedes normale und ungewöhnliche Verhalten automatisch analysieren, kennenlernen und identifizieren können." Einen Preis nennt Microsoft allerdings nicht und spricht nur von einem "erschwinglichen Abonnement".

Microsoft hat in einem Blogbeitrag eine Erweiterung seiner Enterprise Mobility Suite angekündigt. Wie erwartet erhält sie Advanced Threat Analytics, eine Technik, die Microsoft im vergangenen Jahr mit dem israelischen Cybersecurity-Start-up Aorato erworben hatte.

EMS (Bild: Microsoft)Das System wird „jedes normale und ungewöhnliche Verhalten automatisch analysieren, kennenlernen und identifizieren können“, heißt es. Einen Preis nennt Microsoft allerdings nicht und spricht nur von einem „erschwinglichen Abonnement“.

Aorato hatte vor der Übernahme durch Microsoft ein System entwickelt, das es als „Organization Security Graph“ bezeichnete: eine ständig aktualisierte Ansicht aller Menschen und Systeme, die auf das Windows Server Active Directory einer Firma zugreifen. Microsoft merkte vergangenen November an, es habe einen ähnlichen Dienst für Azure Active Directory entwickelt.

Die Enterprise Mobility Suite ist ein von Microsoft als Abonnement angebotenes Paket an Clouddiensten, der aus Azure Active Directory Premium, Azure Rights Management und Intune besteht. Wie Microsoft in seiner Ankündigung auch mitteilt, ist die enthaltene Version von Azure Rights Management jetzt die Premium-Version, die erweiterte Dokumentenverfolgung mitbringt. Damit setzt es eine Ankündigung von Anfang Mai um, als es auch eine Preview vorlegte.

Zu den Aktualisierungen von EMS plant Microsoft zudem ein Webinar. Es wird allerdings erst am 20. Juli stattfinden. Eine Registrierung ist bereits möglich.

Die in EMS enthaltene Lösung für Mobile Device Management, Intune, ist auch separat buchbar. Microsoft hat ihre Unterstützung für Android und iOS seit Februar durch monatliche Updates ausgebaut. So führte es im Mai einen App-Wrapper für Android, der seit Dezember 2014 für iOS verfügbar war. Ebenfalls unter Android besteht nun die Möglichkeit, obligatorische Apps via Google Play zu verteilen. Schon im März erhielten Administratoren hingegen die Möglichkeit, OneDrive-Zugriffe zu limitieren. Zudem lassen sich OneDrive-Apps für Android und iOS aus Intune heraus verwalten.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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