Fünf HomeKit-Partner von Apple kündigen Produkte an

Für den deutschen Markt sind vor allem vier Sensoren von Elgato von Interesse. Sie registrieren offene Türen, Außen- oder Innenklima oder messen den Stromverbrauch verbundener Produkte. Die anderen Neuheiten kommen von Ecobee, iHome, Insteon und Lutron.

Fünf Firmen haben heute wie geplant erste zu Apples Heimautomatisierungssystem HomeKit kompatible Produkte angekündigt. Es sind Ecobee, Elgato, iHome, Insteon und Lutron. Der Verkauf beginnt – soweit bekannt – jeweils Anfang Juli. Alle scheinen mit eigener iOS-App reguliert zu werden, die vom Hersteller kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Ob Apples eigene HomeKit-App auch direkt auf Geräte und ihre Daten zugreifen kann, ist damit noch nicht entschieden, wirkt aber doch unwahrscheinlich.

Apple HomeKit (Bild: Apple)Herstellerübergreifende Details zu seinem System wird Apple voraussichtlich auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC ab 8. Juni nennen. Schon die Vorjahresveranstaltung WWDC 2014 hatte es genutzt, um das System für die Steuerung von Haushaltsgeräten erstmals anzukündigen. Seither sind nach und nach einige Details bekannt geworden – etwa, dass für eine Sprachsteuerung ein Apple TV im Haushalt benötigt wird.

Von Ecobee kommt eine Neuauflage seines gleichnamigen Thermostats, das erstmals zu Apples Plattform kompatibel gemacht wurde. Es erfasst über Sensoren die Temperatur und die Anwesenheit von Personen, um Lüftung und Heizung anzupassen. Ecobee3 wird 249 Dollar kosten und – wie schon die Vorgänger – auch über Apples Läden vertrieben werden.

Die ersten vier HomeKit-kompatiblen Eve-Sensoren (Bild: Elgato)Das Münchner Unternehmen Elgato hat vier Sensoren zu empfohlenen Verkaufspreisen zwischen 40 und 80 Euro vorgelegt. Sie heißen Eve Room, Eve Weather, Eve Door & Window sowie Eve Energy. Ihre Funktion ist die Kontrolle, ob Türen und Fenster offen oder geschlossen sind, beziehungsweise Erfassung von Außen- oder Innentemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck oder im letzten Fall auch des Energieverbrauchs angeschlossener Elektrogeräte.

Insteon hatte seinen Insteon Hub schon auf der CES angekündigt. Komplett neu ist aber die zugehörige App Insteon+. Der Hub dient der Verbindung zu anderen Insteon-Smart-Home-Produkten – von Leuchtkörpern und Kameras bis zu Steckdosen und Sensoren. Auch zum Thermostat der Google-Tochter Nest ist er kompatibel. Er kostet in den USA 149,99 Dollar. Das Unternehmen ist übrigens auch ein Partner von Microsoft.

In besonderem Maße US-spezifisch ist der iSP5 Smart Plug von iHome, der (wie Elgatos Eve Energy) als Zwischenschalter in eine Steckdose kommt sowie diese reproduziert. So kann er die angeschlossenen Geräte verwalten. Für mehr Komfort lassen sich mehrere solchermaßen ins Heimnetz integrierte Geräte zu Gruppen zusammenschließen und auch „Szenen“ mit dem jeweiligen Gerätestatus definieren. Einen Preis hat dieses Unternehmen noch nicht genannt.

Von Lutron kommt ein Caséta Wireless Lighting Starter Kit. Wie der Name sagt, können Anwender damit ihr Licht regulieren. Enthalten sind die zentrale Smart Bridge, zwei Dimmer (die LED- und Halogenleuchten sowie Standard-Glühlampen unterstützen), zwei Fernsteuerungen und zwei zugehörige Ladeauflagen. Für das Einsteigerpaket zahlt man 229,95 Dollar.

Außer von Elgato liegen bisher keine Europreise vor. Auch über Freigaben für den deutschen Markt ist nichts bekannt.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

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Themenseiten: Apple, Ecobee, Elgato Systems, Insteon, Lutron, Smart Home, Smartphone, iPhone, iWatch

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