Windows App Studio unterstützt jetzt Windows 10

Mit dem Online-Werkzeug lassen sich schnell und einfach Programme erstellen - auch für Windows 8.1 sowie Windows Phone 8.1. Anschließend ist eine Weiterbearbeitung in Visual Studio optional möglich. Zu den jüngsten Verbesserungen zählen auch Analysefunktionen zur App.

Microsoft hat sein Online-Programmierwerkzeug Windows App Studio um Unterstützung für die Insider Preview von Windows 10 erweitert. Auch die Optik wurde an die des neuen Betriebssystems angepasst. Windows App Studio gilt weiterhin als Beta-Version.

Dabei handelt es sich um ein einsteigerfreundliches Werkzeug, um schnell Anwendungen auch für Windows 8.1 zu erstellen. Schon im August wurde zudem ein Ableger für Windows Phone verfügbar gemacht, als einer von vielen Versuchen, die Zahl der für Microsofts Smartphone-OS verfügbaren Apps zu steigern.

Auswahl des Zielbetriebssystems in Microsofts App Studio (Bild: Microsoft)Auswahl des Zielbetriebssystems in Microsofts App Studio (Bild: Microsoft)

Ab sofort kann die Betaversion Apps für Windows 8.1 und 10 sowie Windows Phone 8.1 generieren. Windows Phone 8.0 wird seit Dezember nicht mehr unterstützt, während das Tool zu Windows 10 für Smartphones noch nicht kompatibel ist. Die Auswahl des Zielbetriebssystems erfolgt nach dem eigentlichen Entwicklungsvorgang. Das Online-Werkzeug ermöglicht dann den Download kompilierter Apps für Tests auf vorhandenen Geräten sowie des Quelltexts für eine eventuelle Weiterbearbeitung in Visual Studio.

Die Paketnamen basieren jetzt auf dem Namen der App und der Versionsnummer – ein von vielen Anwendern gewünschtes Feature, wie Microsoft berichtet. Neu sind auch die Steuerelemente SplitView und VisualStateTrigger. Ein von Microsoft als „Hamburger-Button“ bezeichnetes Symbol (drei horizontale Linien übereinander) oben links gibt zudem Zugriff auf eine Menünavigation.

Application Insights (Screenshot: Microsoft)Application Insights (Screenshot: Microsoft)Wer mit Windows App Studio Apps entwickelt, kann nun Bing Maps einbinden, auf den Xbox-Music-Katalog zugreifen und erhält neuerdings auch Zugriff auf einen Statistikdienst namens Application Insights, der beispielsweise Programmabstürze erfasst. Außerdem hat Microsoft die Live-Tile-Aktualisierung grundlegend überarbeitet, sodass Apps ihren Status oder Informationen in der zugehörigen Kachel auf dem Home-Bildschirm wiedergeben können. Es arbeitet dem Team zufolge nun zuverlässiger und verbraucht weniger Strom.

Windows 10 wird voraussichtlich ab Ende Juli 2015 in 190 Ländern verfügbar sein. In Kürze wird der zugehörige App Store Programme entgegennehmen – einschließlich Entwicklungen mit Windows App Studio.

Microsoft hatte vergangene Woche Build 10122 von Windows 10 an Tester im Insider-Programm herausgegeben. Er enthält auf den Veranstaltungen Build und Ignite gezeigte Neuerungen wie eine Seite „Neuer Tab“ für den Browser Edge. Dieser hat allerdings noch große Probleme mit AMD-Grafikchips. Programme können nun nicht mehr nachfragen, ob der Anwender sie zum Standardprogramm machen möchte.

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Themenseiten: Anwendungsentwicklung, Microsoft, Software, Windows 10

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