Google Play erlaubt jetzt Vorregistrierung für künftige Apps

Sie erhalten dann eine Benachrichtigung auf ihr Android-Gerät, sobald die Anwendung verfügbar wird. Eine Verpflichtung zum Kauf besteht aber nicht. Entwickler können so vorab über neue Titel informieren und anhand der Vorregistrierungen in etwa das Interesse daran abschätzen.

Logo von Google Play (Bild: Google)Google hat seinen Marktplatz Play um eine neue Funktion erweitert. Ab sofort können Nutzer sich für ein Programm oder ein Spiel, das bereits angekündigt, aber noch nicht erschienen ist, vorregistrieren. Sie erhalten dann eine Benachrichtigung auf ihr Android-Gerät, sobald die Anwendung verfügbar wird. Dadurch soll man keine Veröffentlichung mehr verpassen.

App-Entwicklern hilft die Neuerung dabei, noch vor dem Release auf ihr kommendes Produkt hinzuweisen und es bei Veröffentlichung schneller an interessierte Nutzer zu verteilen. Erstellen sie einen Google-Play-Eintrag für eine noch nicht veröffentlichte App, können sie die Vorregistrierungsoption aktivieren. Ein Preis oder ein Erscheinungstermin muss dabei noch nicht festgelegt werden.

Als eine der ersten Anwedungen macht das Spiel „Terminator Genisys: Revolution“ von der neuen Funktion Gebrauch. Ruft man dessen Eintrag im Play Store auf und klickt auf Vorregistrierung, erscheint der Hinweis: „Sie sind im Begriff, sich für ‚Terminator Genisys: Revolution‘ vorzuregistrieren. Sie erhalten dann an dem Tag, an dem die App veröffentlicht wird, eine Benachrichtigung. Durch Tippen auf ‚Registrierung aufheben‘ können Sie Ihre Registrierung rückgängig machen.“ Eine Verpflichtung zum Kauf besteht bei der Vorregistrierung nicht.

Google Play erlaubt jetzt Vorregistrierungen für noch nicht veröffentlichte Apps (Screenshot: ZDNet.de).Google Play erlaubt jetzt Vorregistrierungen für noch nicht veröffentlichte Apps (Screenshot: ZDNet.de).

Entwickler können durch die neue Funktion besser abschätzen, wie groß das Interesse an dem angekündigten Titel ist, und sicherstellen, dass er beim Nutzer nicht in Vergessenheit gerät. Generell haben sie nun eine einfache Möglichkeit, Anwender darüber zu informieren, woran sie aktuell arbeiten.

Denn es kommt vor, das eine neue App in Apples App Store sich großer Beliebtheit erfreut, aber keine Hinweise vorliegen, ob und wann sie auch für Android verfügbar wird. Ein Beispiel dafür ist Twitters Live-Streaming-App Periscope, die bisher nur für iOS vorliegt.

Durch die Vorregistrierungsoption erhalten Nutzer Gewissheit, dass eine App auch für ihr Mobilbetriebssystem entwickelt wird. Allerdings wissen sie dann noch nicht zwingend, wie lange sie darauf warten und was sie dafür zahlen müssen. Außerdem gibt es vorab keine Hinweise zur Gerätekompatibilität oder zur Verfügbarkeit in einem bestimmten Land. Möglicherweise können Entwickler diese Informationen aber künftig noch ergänzen.

[mit Material von Sarah Mitroff, News.com]

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Themenseiten: Android, Anwendungsentwicklung, Google

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