E-Ink-Zusatzbildschirm für iPhone 6 vorgestellt

Die 4-Zoll-Anzeige steckt in einer iPhone-Hülle. Popslate kann per Bluetooth Bilder des Geräts empfangen. Mit einem eigenen Akku sind fünf bis sieben Tage Laufzeit möglich. Der US-Preis beträgt 129 Dollar, der Versand nach Deutschland kostet 20 Dollar.

Popslate hat einen E-Ink-Zusatzbildschirm für Apples iPhone 6 vorgestellt. Er besteht aus einer Hülle, die rückseitig den monochromen Bildschirm enthält. In den USA ist das Zubehör in Schwarz oder Weiß ab heute für 129 Dollar direkt beim Hersteller zu kaufen. Der Versand nach Deutschland kostet 20 Dollar extra. Zusätzlich dürfte der Zoll eine Einfuhrgebühr erheben.

E-Ink-Zusatzbildschirm fürs iPhone 6 (Bild: Popslate)E-Ink-Zusatzbildschirm fürs iPhone 6 (Bild: Popslate)Der 4 Zoll große Popslate-Screen verfügt über einen eigenen Akku mit fünf bis sieben Tagen Laufzeit, je nach Nutzung. Sollte die Kapazität von 240 mAh erschöpft sein, zeigt er immer noch das zuletzt übersandte Bild an. Geladen wird er über einen eigenen Micro-USB-Anschluss.

Die Verbindung zum iPhone erfolgt über Bluetooth. Anwender können mit einer Popslate-App Bilder (darunter auch Screenshots) in Graustufen an die Anzeige übermitteln. Dies muss aber immer manuell erfolgen. Mit einem Knopf an der Seite der Display-Hülle kann man zusätzlich die letzten acht eingegangenen Bilder durchsehen.

Damit ist das Popslate noch längst nicht so nützlich, wie es sein könnte, merkt The Verge an, das zuerst darüber berichtet hat. Eine E-Reader-Funktionalität ist beispielsweise nicht gegeben. The Verge hat aber von einem der Gründer, Greg Moon, erfahren, dass an einem Aktualisierungsdienst gearbeitet wird. Er könnte jeweils zu einer bestimmten Tageszeit ein Bild einblenden, etwa morgens einen Screenshot des Terminkalenders, mittags einen der Kantinen-Speisekarte und abends das Kinoprogramm. Auch ortsbasierte Einblendungen sind denkbar.

Diese Erweiterung ist in den nächsten Monaten geplant. Auf ein Datum wollte sich Popslate nicht festlegen.

Anwendungsbeispiele (Foto: Popslate)

Das Konzept erinnert ans russische Yotaphone, das inzwischen in einer zweiten Auflage für rund 700 Euro erhältlich ist. Das Android-Smartphone verfügt von Haus aus über zwei Bildschirme, darunter einen rückseitigen E-Ink-Screen, den der Hersteller mittels einiger Apps ansteuert. Yota zufolge sind 48 und mehr Stunden Dauernutzung möglich, wenn sich der Anwender auf den E-Ink-Bildschirm beschränkt. Auch lassen sich rundenbasierte Spiele wie Schach darauf spielen und Kreuzworträtsel oder Sudokus lösen, da er berührungsempfindlich ist.

Tipp: Wie gut kennen Sie das iPhone? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Themenseiten: Apple, Displays, E-Book, Popslate, Smartphone

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Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu E-Ink-Zusatzbildschirm für iPhone 6 vorgestellt

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  • Am 23. April 2015 um 9:21 von blackmac

    Ich dachte irgendwie das man immer weniger mit sich herumschleppen will; aber irgendwann „soll“ man wohl den Flachbildschirm unterm Arm wieder mitnehmen.

    • Am 23. April 2015 um 10:43 von Hi, hi...

      …nein, nicht doch!
      Es wird erwartet, dass wir alle schnellstmöglich noch etwas größer werden. Damit relativiert sich das „Mehr“ an mitzutragender Technologie wieder.
      Alles eine Frage des Standpunktes. ;-)

  • Am 14. Juni 2015 um 15:38 von Sarah

    Die Idee als solches ist doch ganz nett finde ich. Ich habe eine Hülle mit integriertem Akku für mein iPhone 6, das finde ich mega praktisch, zufällig entdeckt dass es das gibt und zwar begeistert http://fitnezapp.de/warum-eine-akku-hulle-fur-iphone-6/820/. Doch ob ich einen zweiten Bildschirm tatsächlich benötige, ich weiss nicht so recht… Testen wäre ja schon interessant obwohl es mir nicht gerade einen sehr stylischen Eindruck macht :-)

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