Microsoft kombiniert Clouddienste für Entwickler

Der künftige Azure App Service besteht aus Azure Websites, Mobile Services und BizTalk Services. Die Tarife entsprechen denen von Azure Websites. Microsoft zufolge lassen sich damit Apps für alle Plattformen und Geräte erstellen - mit beliebigen Werkzeugen.

Microsoft kombiniert drei Clouddienste zu einem neuen Azure App Service. Er wendet sich mit einem einheitlichen Modell für App-Hosting, Laufzeitumgebung und Erweiterungen an Entwickler. In ihm gehen die Azure-Dienste Azure Websites, Mobile Services und BizTalk Services auf.

Microsoft Azure Logo (Bild: Microsoft)

Programmierer unterstützt er laut Microsoft bei der Entwicklung von Web-Apps, Mobile-Apps, Business-Apps und API-Apps (also solchen, die auf öffentlich verfügbare Programmierschnittstellen zugreifen). Somit könne eine damit gebaute App auf jedem Gerät und jeder Plattform laufen, wobei der Entwickler Werkzeuge seiner Wahl verwende.

Die Vereinigung der drei bestehenden Dienste sei für Entwickler praktischer und komme sie auch billiger, sagt Microsoft. Die von ihm genannten Ziele erinnern an die der Universal App Platform für Windows 10: eine einheitliche Codebasis für mehrere Plattformen. Bei Azure fallen nur auch Nicht-Windows-Plattformen darunter.

Die Preise für Azure App Service entsprechen den bisherigen Tarifen für Azure Websites. Alle drei Dienste werden irgendwann nur noch als Paket und nicht mehr eigenständig verfügbar sein. Der Kunde könne natürlich auch nur einen davon nutzen, wenn er das wünsche, heißt es.

Die mit Azure App Service erstellten Programme laufen ausschließlich auf Microsoft Azure. Sie können aber Daten aus beliebigen anderen Clouds und auch von eigenen Servern des Kunden mit beliebigem Betriebssystem nutzen. Details nennt Microsoft heute Abend in einem Webcast mit Scott Guthrie.

Azure App Service (Bild: Microsoft)

Zusätzlich hat Microsoft ein Programm namens Azure for Student Developers angekündigt. Schüler der Oberstufe und Studenten können damit kostenlos Azure-Dienste nutzen. Sie müssen bei der Registrierung auch keine Kreditkarte angeben.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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