AWS führt größere und schnellere Elastic Block Store Volumes ein

von Florian Kalenda am , 20:12 Uhr

Maximal sind nun 16 TByte Storage verfügbar. Standard-Volumes erreichen bis zu 10.000 IOPS, die Hochleistungsversion geht bis 20.000 IOPS und 320 GByte/s Anbindung. Bucht man die Volumes in Frankfurt, fallen 0,119 Dollar pro GByte und Monat für Standard-SSDs an.

Amazon [1] Web Services hat die Mitte November 2014 angekündigten größeren und schnelleren Laufwerke in Elastic Block Store (EBS) verfügbar gemacht [2]. EBS wird in Verbindung mit Elastic-Cloud-Instanzen (EC2) eingesetzt.

Wahr des EBS-Volumes (Screenshot: Amazon Web Services) [3]

Kunden haben die Wahl zwischen drei Volume-Typen: Standard-SSD, Provisioned-IOPS-Volumes und Magnetfestplatten-Volumes. Zusätzlich werden EBS-Snapshots für Amazon S3 angeboten. Wie im November auf der Entwicklerkonferenz Re-Invent 2014 angekündigt [4], reicht die Standard-SSD-Option nun bis hin zu 16 TByte Speicherplatz mit 10.000 IOPS [5] und 160 MByte/s Durchsatz. Die hochleistungsfähigen Provisioned-IOPS-SSD-Volumes können ebenfalls bis 16 TByte groß sein, erreichen aber bis zu 20.000 IOPS und 320 MByte/s.

Die Preise unterscheiden sich nach genutztem AWS-Rechenzentrum. Bucht man die Volumes in Frankfurt, fallen 0,119 Dollar pro GByte und Monat für Standard-SSDs an. Provisioned-IOPS-SSDs kosten 0,149 Dollar pro GByte und Monat, zuzüglich einer von der IOPS-Geschwindigkeit abhängigen Gebühr. IOPS sind Input/Output operations Per Second, also Eingabe- und Ausgabe-Operationen pro Sekunde. Amazon verwendet in deutscher Sprache auch den Terminus „E/A\Sek“.

Logo Amazon Web Services (Bild: Amazon) [6]

Die SSD-basierten EBS-Volumes gibt es seit Juni 2014. Amazon garantiert 99,999 Prozent Verfügbarkeit. Die Standard-Variante eignet sich etwa für kleine bis mittlere Datenbanken, Test- udn Entwicklungsumgebungen sowie Bootlaufwerke.

Das kostenlose Kontingent für AWS [7] umfasst für Amazon Elastic Block Store (EBS) 30 GByte Speicher, 2 Million E/A-Vorgänge und 1 GByte Snapshot-Speicher. Es bietet Entwicklern und Administratoren die Möglichkeit, bis zu zwölf Monate lang Erfahrungen mit der Cloud-Plattform zu sammeln.

Parallel hat Amazon die AWS Public Data Sets vorgestellt [8], eine Bibliothek öffentlich verfügbarer Satellitenbilder und -daten, die sich somit auch in bei AWS gehostete Cloud-Anwendungen integrieren lassen. Die rund 85.000 Datensätze stammen von Landsat, einem gemeinsamen Projekt des US Geological Survey und der NASA.

[mit Material von Rachel King, ZDNet.com [9]]

Tipp: Was haben Sie über Datenbanken gespeichert? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de. [10]

Artikel von ZDNet.de: http://www.zdnet.de

URL zum Artikel: http://www.zdnet.de/88229455/aws-fuehrt-groessere-und-schnellere-elastic-block-store-volumes-ein/

URLs in this post:

[1] Amazon: http://www.zdnet.de/unternehmen/amazon/

[2] verfügbar gemacht: https://aws.amazon.com/blogs/aws/now-available-16-tb-and-20000-iops-elastic-block-store-ebs-volumes/

[3] Image: http://www.zdnet.de/wp-content/uploads/2015/03/aws-ebs-ssd-volumes.png

[4] angekündigt: https://aws.amazon.com/de/blogs/aws/larger-faster-ebs-ssd-volumes/

[5] IOPS: http://de.wikipedia.org/wiki/Input/Output_operations_Per_Second

[6] Image: http://www.zdnet.de/wp-content/uploads/2014/01/aws-logo-ws.jpg

[7] kostenlose Kontingent für AWS: http://aws.amazon.com/de/free/

[8] AWS Public Data Sets vorgestellt: https://aws.amazon.com/blogs/aws/start-using-landsat-on-aws/

[9] ZDNet.com: http://www.zdnet.com/article/aws-pushes-out-promised-larger-elastic-block-store-volumes/

[10] Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.: http://www.silicon.de/quiz/was-wissen-sie-ueber-datenbanken-29-1/