Skype for Business integriert Telefonnummern

Der Dienst steht anfänglich aber nur in den USA zur Verfügung. Der Lync-Nachfolger ist damit laut Microsoft eine umfassende Lösung für die schriftliche, Sprach- und Video-Kommunikation in Unternehmen. Die benötigte Hardware kommt unter anderem von Polycom.

Microsoft hat in einem Blogeintrag seine Pläne für Skype for Business konkretisiert. Im Lauf des Jahres soll auch ein Service zur Verfügung stehen, der Festnetztelefonie in den Lync-Nachfolger integriert. Schon im Sommer wird der Softwarekonzern eine Technical Preview herausbringen, die Telefon- und Videokonferenzen in Office 365 erlaubt. Beide Features sind anfänglich aber auf die USA beschränkt.

Skype for Busines Client (Bild: Microsoft)

„Das bedeutet, dass Office 365 für jegliche Konversationen genutzt werden kann –schriftlich, Sprache und Video“, heißt es in einem Blogeintrag des Skype-for-Business-Teams. Grundlage sei Microsofts „intelligentes Echtzeit-Netzwerk“, das alle Rechenzentren des Unternehmens weltweit verbinde.

Als weitere strategische Partner nennt Microsoft AT&T, BT, Colt, Equinix, Level 3 Communications, Orange Business Services, TATA Communications, Telstra, Verizon und Vodafone. Sie sollen Direktverbindungen zu Kunden von Office 365 Skype for Business über Azure ExpressRoute für Office 365 bereitstellen. Die Lösungen sollen zudem nicht nur in der Cloud, sondern auch als Hybrid-Option mit eigenen Servern des Kunden realisiert werden.

Konferenzen mit Skype for Business will Microsoft wiederum durch Skype Room Systems verbessern. Dabei handelt es sich um für Skype for Business optimierte Geräte, die auf einer auf Windows 10 basierenden Plattform aufbauen. Sie sollen etwa gleichzeitig mit Microsofts kommendem Betriebssystem erhältlich sein. „Da Skype Room Systems die nächste Entwicklungsstufe der Lync Room Systems sind, sind alle Lync Room Systems Upgrade fähig auf Skype Room Systems und das Skype-for-Business-Erlebnis“, heißt es weiter in dem Blogeintrag.

HIGHLIGHT

Windows 10: kostenloses Update auch für Raubkopierer

Microsoft will mit diesem Angebot hunderte Millionen Windows-Anwender in China zu einer legalen Nutzung seiner Software bewegen. Windows-Chef Terry Myerson möchte sie "wiederaufnehmen". Gegenüber Mashable bestätigte das Unternehmen, dass dies auch für nichtlizenzierte Windows-Versionen in anderen Ländern gelte. » weiter

Einer der Partner für Skype Room Systems ist Polycom. Das Unternehmen wird laut Microsoft unter der Bezeichnung Polycom RoundTable spezielle Lösungen für Skype for Business anbieten. Den Anfang mach Polycom RoundTable 100, das auf kleine und mittlere Unternehmen ausgerichtet ist und etwa 1000 Dollar kosten soll. Darüber hinaus wird Polycom die Videokonferenzgeräte seiner CX-Serie (CX5100, CX5500 und CX8000) auch in die Produktreihe RoundTable integrieren. Die VVX-Business-Telefone von Polycom sollen zudem Festnetztelefonie mit Office 365 unterstützen.

Interessierte Nutzer können sich schon jetzt für die Skype for Business Cloud Voice Preview registrieren. Dafür wird der Skype for Business Client benötigt, der ab April als Technical Preview verfügbar sein soll.

Tipp: Wie gut kennen Sie Windows? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de.

Themenseiten: Microsoft, Office, Skype, Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Skype for Business integriert Telefonnummern

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *