MWC: Sony kündigt wasserdichtes Mittelklasse-Smartphone Xperia M4 Aqua an

Der Nachfolger des Xperia M2 kommt mit einem auf 5 Zoll vergrößerten Display, einer leistungsfähigeren CPU, doppeltem Arbeitsspeicher und einer verbesserten Kamera. Er soll im zweiten Quartal für 279 Euro erscheinen. Außerdem stellte Sony ein neuartiges Bluetooth-Lautsprecher-Konzept vor.

Außer dem Xperia Z4 Tablet hat Sony auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona auch ein wasserdichtes Smartphone aus dem Mittelklasse-Segment vorgestellt. Das Design des Xperia M4 Aqua orientiert sich an dem des aktuellen Spitzenmodells Xperia Z3. Gegenüber dem letztjährigen Vorgänger Xperia M2 wurden das Display und die Leistung verbessert.

Die Rückseite und der Rahmen des Xperia M4 Aqua bestehen zwar im Gegensatz zum Xperia Z3 nicht aus Glas respektive Metall, sondern aus Kunststoff, die grundlegende Optik hat Sony nun aber an seine aktuelle Designsprache angepasst. Das Gehäuse ist nach IP65 und IP68 gegen Wasser und Staub geschützt. Das Telefon soll so bis zu 30 Minuten in einer Wassertiefe von 1,5 Metern unbeschadet überstehen. Der Micro-USB-Anschluss des Smartphones ist nun in sich abgedichtet. Dadurch muss vor dem Laden nicht wie bisher zunächst eine Abdeckung entfernt werden.

Das Xperia M4 Aqua kommt im zweiten Quartal in drei Farben für 279 Euro in den Handel (Bild: Gizmodo.de)Das Xperia M4 Aqua kommt im zweiten Quartal in drei Farben für 279 Euro in den Handel (Bild: Gizmodo.de)

Das Display ist im Vergleich zum Vorgänger von 4,8 auf 5 Zoll gewachsen. Die Auflösung hat sich ebenfalls erhöht: von 960 mal 540 Pixeln (qHD) auf nun 1280 mal 720 Bildpunkte (HD). Einige Neurungen gibt es auch unter der Haube. So verbaut Sony im Xperia M4 Aqua mit Qualcomms Snapdragon 615 einen leistungsfähigeren Quad-Core-Prozessor mit 1,5 GHz Takt und 64-Bit-Architektur. Der Arbeitsspeicher fällt mit 2 GByte doppelt so groß aus wie beim Xperia M2. Intern stehen weiterhin 8 GByte zur Verfügung, der MicroSD-Kartenslot erlaubt jetzt aber auch Speicherkarten mit bis zu 128 GByte Kapazität (statt 32 GByte).

Deutlich verbessert hat Sony auch die Kamera. Für Fotos und Video kommt nun ein 13- statt 8-Megapixel-Modell mit Autofokus, Sonys Exmor-RS-Sensor und LED-Blitzlicht zum Einsatz. Die Front-Webcam für Videotelefonie löst neuerdings 5 statt 1,1 Megapixel auf.

Der Akku ist weiterhin fest verbaut und hat eine um 100 mAh erhöhte Kapazität von 2400 mAh. Dank des effizienteren Snapdragon-Chips soll die Laufzeit für bis zu zwei Tage Betrieb ausreichen. An Kommunikationsoptionen stehen jetzt LTE (Cat 4), UMTS mit HSPA, Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11ac, Bluetooth 4.0, GPS und NFC zur Verfügung. Als Betriebssystem dient das aktuelle Android 5.0.2 Lollipop.

Sony will das Xperia M4 Aqua im Lauf des zweiten Quartals in den Farben Weiß, Schwarz und Koralle in den Handel bringen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 279 Euro und entspricht damit der des Vorgängers zu dessen Marktstart.

Auf dem MWC hat Sony darüber hinaus einen Ausblick auf ein Bluetooth-Lautsprecher-Konzept gegeben, dass ich aktuell in der Entwicklung befindet. Neben dem Abspielen von Musik soll die schwarze, runde Kugel auch als Wecker sowie zum Anzeigen von Benachrichtigungen dienen. Ob und wann das präsentierte Konzept die Marktreife erlangt, ist noch unklar. Als Preis stellt sich Sony rund 299 Euro vor, womit sich das bislang namenlose Produkt im oberen Preissegment der tragbaren Bluetooth-Lautsprecher ansiedeln würde.

Das Gerät mit dem Spitznamen „Micky Maus“ soll Musik von Mobilgeräten wie einem Smartphone oder Tablet streamen können. Die Verbindung selbst erfolgt via Bluetooth, das Pairing über NFC. Wird der Bluetooth-Lautsprecher in Betrieb genommen, fahren zwei Abdeckungen heraus, wodurch sich eine gewisse Ähnlichkeit zu Disneys Zeichentrickfigur ergibt. Zwei Rädchen auf der Unterseite sollen dafür sorgen, dass sich der Lautsprecher stets in die Richtung des Zuhörers dreht. Dazu will Sony eine Kameratechnik integrieren.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

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