BQ stellt Smartphone-Reihe Aquaris M mit Android 5.0 Lollipop vor

Sie umfasst drei Modelle mit Displaydiagonalen von 4,5, 5 und 5,5 Zoll. Zur Ausstattung zählen eine 64-Bit-CPU mit vier oder acht Kernen, zwischen 8 und 32 GByte Speicher und eine Hauptkamera mit 8 respektive 13 Megapixeln. Der Marktstart erfolgt schrittweise ab Mai.

Das spanische Unternehmen BQ, Hersteller des ersten Ubuntu-Smartphones, hat eine neue Gerätefamilie mit Android 5.0 Lollipop als Betriebssystem angekündigt. Die Reihe Aquaris M umfasst die Modelle M5.5, M5 und M4.5 mit den Namen entsprechenden Displaydiagonalen von 5,5, 5 und 4,5 Zoll. Die Nachfolger der E-Serie werden ab Mai 2015 schrittweise in den Handel kommen.

Das Gehäuse der neuen Aquaris-M-Telefone besteht aus leicht rauem und griffigem Polycarbonat, das dank einer Beschichtung relativ resistent gegen Schmutz und Fingerabdrücke ist. Leicht zu sehen sind sie dennoch. Bei der Entwicklung der Geräte hat BQ auf eine schlanke und leichte Bauweise geachtet. Das Aquaris M5 wiegt beispielsweise nur 130 Gramm.

Das M5 ist eins von drei Modellen aus der neuen Aquaris-M-Reihe (BQ).Das M5 ist eins von drei Modellen aus der neuen Aquaris-M-Reihe (BQ).

Beim Bildschirm setzt BQ – zumindest bei den größeren Modellen – auf ein Full-HD-IPS-Panel, das Farben dank seiner Quantum-Color+-Technologie und einer NTSC-Farbskala von 90 Prozent lebendiger darstellt als herkömmliche LCDs. Den seitlichen Rand rund um das Display hat BQ mit 2,2 Millimetern sehr dünn gehalten. Dadurch nimmt der Screen laut Hersteller 93,6 Prozent der Gerätevorderseite ein. Dieser Wert erscheint jedoch etwas zu hoch. Das LG G3 kommt zum Vergleich auf 76,4 und das Huawei Ascend Mate 7 auf 83 Prozent. Das Display der Aquaris-M-Modelle ist minimal in das Gehäuse eingelassen, sodass sich rundherum eine kleine Kante bemerkbar macht. Diese soll die Gerät laut BQ robuster machen und die Anzeige bei Stürzen vor einer Beschädigung schützen.

Angetrieben werden das Aquaris M5.5 und M5 von Qualcomms 64-Bit-Octa-Core-CPU Snapdragon 615 mit zweimal vier Cortex-A53-Kernen. Diese takten mit 1,7 respektive 1 GHz. Die Grafikberechnung übernimmt die integrierte Adreno-405-GPU. Im Aquaris M4.5 arbeitet hingegen der MediaTek-Chip MT6735, bei dem es sich um einen reinen Quad-Core-Prozessor mit 64 Bit handelt. Seine vier Cortex-A53-Kerne takten mit 1,5 GHz. Die Speicherausstattung variiert bei den verschiedenen Vertretern der M-Serie zwischen 8 und 32 GByte. Eine Erweiterung der Kapazität ist mittels einer MicroSD-Karte möglich.

Die Akkukapazität beträgt beim kleinsten Modell 2400 mAh. Das Aquaris M5 kommt mit einem 3200-mAh-Akku. Wie groß der Stromspeicher beim 5,5-Zoll-Modell ausfällt, ist noch nicht bekannt. Der Akku lässt sich nicht austauschen und soll bei intensiver Nutzung mindestens einen Tag durchhalten.

Für Fotos und Videos integriert BQ bei den zwei größeren Aquaris-M-Modellen eine 13-Megapixel-Kamera von Sony. Das M4.5 bietet eine rückseitige 8-Megapixel-Kamera aus dem Hause Samsung. Die Front-Webcams für Selbstporträts oder Videotelefonie lösen bei allen drei Modellen mit 5 Megapixeln auf. Ein Blitz steht sowohl bei Aufnahmen mit der Haupt- als auch mit der Frontkamera zur Verfügung. Die Audioausgabe erfolgt über einen Lautsprecher an der Unterseite des Telefons.

In Sachen Kommunikation bieten das Aquaris M5.5, M5 und M4.5 LTE (Cat 4), UMTS, WLAN nach IEEE 802.11n, Bluetooth 4.0, NFC und auch GPS. Zudem sind die Smartphones Dual-SIM-fähig, bieten also Einschübe für den gleichzeitigen Betrieb zweier Micro-SIM-Karten.

Die Lollipop-Oberfläche hat BQ weitgehend unberührt gelassen. Das in Spanien ansässige Unternehmen verspricht, seine Smartphones 18 Monate lang mit Updates zu versorgen.

Offiziell vorstellen will BQ die neuen Geräte in der kommenden Woche auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Im Mai sollen dann zunächst die Modelle M5 und M4.5 in den Handel kommen, das M5.5 folgt später. Käufer werden die Wahl zwischen einer schwarzen und einer weißen Ausführung haben. Preise hat der Hersteller noch nicht genannt.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

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