Fujitsu bringt zwei strom- und platzsparende Primergy-Server

Das Rack-Modell RX2530 M1 und die Blade-Variante BX2580 M1 sollen besonders energieeffizient arbeiten. Sie lassen sich in die bestehende Netzwerkumgebung integrieren und eignen sich laut Hersteller für Virtualisierungs- sowie Scale-out-Projekte.

Fujitsu hat seine Serverreihe Primergy um zwei Dual-Socket-Ausführungen erweitert: das Blade-Modell BX2580 M1 und die Rack-Variante RX2530 M1. Beide sollen sich durch eine hohe Energieeffizienz und eine kompakte Bauweise auszeichnen. Denn in vielen Rechenzentren sei nicht nur die Klimatisierung ein Problem, sondern vielerorts stießen Anwender auch an die Grenzen ihrer Stromversorgung, so Fujitsu.

Die beiden Neuvorstellungen lassen sich in die bestehende Netzwerkumgebung integrieren. Für eine dynamische Anpassung der I/O-Bandbreite sorgt die modulare, skalierbare und austauschbare LOM-Architektur (LAN On Mainboard oder DynamicLoM), sowie Universal Converged Network-Adapter.

Der Rack-Server Primergy RX2530 M1 soll besonders engerieeffizient arbeiten (Bild: Fujitsu).Der Rack-Server Primergy RX2530 M1 soll besonders engerieeffizient arbeiten (Bild: Fujitsu).

Der Rack-Server Primergy RX2530 M1 kommt mit nur einer Höheneinheit aus. Laut Hersteller soll er sich für Virtualisierungs- und Scale-out-Projekte eignen. Er unterstützt zwischen 8 und 1536 GByte DDR4-RAM an Arbeitsspeicher. Als Speicherschutz dienen erweitertes ECC, Memory Scrubbing, SDDC/Chipkill, Support von Rank-Sparing-Speichern und Unterstützung von Memory Mirroring. Außerdem bringt der Server ein DynamicLOM basierend auf der Emulex XE100-Serie mit.

Als Beleg für die Effizienz führt Fujitsu das Ergebnis des SPECpower-ssj2008-Benchmarks an: 9811 ssj_ops/watt (Operationen pro Watt) erreicht der RX2530 M1 hier. Zum Vergleich: Dells PowerEdge R730 mit Prozessoren des Typs Intel Xeon E5-2699 v3 und 2,3 GHz kommt bei dem Test auf einen Wert von 10.206 ssj ops/watt.

Mit dem Primergy BX2580 M1 bietet Fujitsu auch eine Blade-Variante an (Bild: Fujitsu).Mit dem Primergy BX2580 M1 bietet Fujitsu auch eine Blade-Variante an (Bild: Fujitsu).

Der Blade-Server Primergy BX2580 M1 bringt einen Intel Xeon E5-2600 v3 und ebenfalls DDR4-Speicher für die Beschleunigung von Anwendungen mit. Embedded Lifecycle Management ist mit der Fujitsu Software ServerView Suite integriert und soll Administrations- sowie Verwaltungsaufwand von Server-Farmen reduzieren.

„Wir stellen immer wieder fest, dass Rechenzentren im Hinblick auf Energieversorgung und Platzangebot schnell an ihre Grenzen stoßen. Doch das operative Geschäft verlangt immer mehr Skalierbarkeit, Verfügbarkeit und Leistung“, kommentiert Uwe Neumeier, Vice President Global Server Business bei Fujitsu. Hier versuche man mit den beiden neuen Modellen eine Antwort zu geben.

Die Primergy-Systeme sind direkt bei Fujitsu oder über autorisierte Partner erhältlich. Die Rack-Ausführung RX2530 M1 ist ab sofort verfügbar, die Blade-Version BX2580 M1 ab Ende Februar. Preise und Spezifikationen variieren je nach Konfiguration.

[mit Material von Martin Schindler, silicon.de]

Themenseiten: Fujitsu, Server

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