Microsoft: Preview von Windows 10 kommt zunächst auf wenige Lumia-Modelle

Die Final aber wird schon ab 512 MByte RAM laufen - und somit auf den Modellen 520, 530, 625 und 630. Möglicherweise erhalten sie nicht alle Funktionen. Dies war auch bei Windows Phone 8.1 bisweilen der Fall. Das Insider-Programm liegt für den Start im Februar im Plan.

Microsoft-Manager Joe Belfiore hat in einer Reihe von Tweets klargestellt, dass längst nicht alle Smartphones mit Windows Phone 8.1 die Windows 10 Preview nutzen werden können. Er betonte aber zugleich, dass die Final von Windows 10 (Mobile) auch auf Geräten mit nur 512 MByte Speicher laufen werde, etwa dem Lumia 520. Der Funktionsumfang könne je nach Modell variieren.

Nokia Lumia 530 (Bild: Microsoft)Erhält Windows 10, aber möglicherweise nicht alle Funktionen: Lumia 530 (Bild: Microsoft)

Zu den Lumia-Modellen mit nur einem halben Gigabyte RAM zählen neben dem 520 auch 530, 625 und 630. Ihre Besitzer mussten sich in der Vergangenheit schon bisweilen damit abfinden, dass manche Funktionen von und Apps für Windows Phone mehr Speicher erforderten und daher nicht auf ihren Systemen liefen. Dies wird nach Belfiores Tweets zu schließen unter Windows 10 nicht anders sein.

Zur Preview schrieb Belfiore bereits am Sonntag: „Wenn wir das Insider-Programm starten, dann zunächst für eine Teilmenge an Modellen, die wir später ausweiten.“ Welche, sagte er nicht. Vermutlich wird die Preview aber auch erst einmal für High-End-Modelle angeboten, die viel Speicher haben.

Erwartungsgemäß sorgten Belfiores Tweets eher für Aufregung als Beruhigung bei Windows-Phone-Nutzern. Er stellte daher in einem weiteren Tweet klar, dass das ‚Insider‘-Programm rund um Windows 10 (eine Betatest-Initiative) im Zeitplan liege, um „wie von Terry [Myerson] am 21. Januar angekündigt ‚im Februar‘ zu starten. Wir müssen erst die internen Tests abschließen, also etwas Geduld bitte!“

Am 21. Januar hatte Microsoft eine Großveranstaltung zu Windows 10 angekündigt, dessen Mobile-Version für Geräte mit Bildschirmen bis 8 Zoll gedacht ist. Damit unternimmt Microsoft einen weiteren Anlauf im Smartphone-Markt. Sein Windows Phone hat weltweit einen Marktanteil von nur etwa 3 Prozent und liegt also weit hinter Android sowie iOS – auch wenn es sich in einigen europäischen Ländern etwa 10 Prozent sichern konnte.

Ein Bericht von Neowin legt nahe, dass die internen Tests nicht ganz problemlos voranschreiten. Demnach konnten letzte Woche viele Tester – also überwiegend Microsoft-Mitarbeiter – den angekündigten Build 12492 von Windows 10 gar nicht erst auf ihren Geräten installieren.

[mit Material von Lance Whitney, News.com]

Themenseiten: Betriebssystem, Microsoft, Smartphone, Windows, Windows Phone

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13 Kommentare zu Microsoft: Preview von Windows 10 kommt zunächst auf wenige Lumia-Modelle

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  • Am 10. Februar 2015 um 21:34 von Mac-Harry

    Würde es bei Apple nie geben: „Neues OS X läuft auf 50 Prozent der Geräte nicht“. Nein Danke! Echt ein Grund, Abstand vom gesamten System zu nehmen. Und ich dachte Win 10 sei DAS OS, dass auf allen Geräten läuft – Na dann: Prost Mahlzeit!

  • Am 11. Februar 2015 um 0:46 von Frank

    Ich verstehe deinen Post, nicht,lieber Apple-Jünger. Es geht hier um eine Preview. Im fertigen Windows werden es eben nicht nur 50% sein. Und Apple Geräte kommen auch nicht alle mit dem neuesten IOS klar. Für manche funktioniert IOS 8 gar nicht, für andere eingeschränkt. Fällt dir etwas auf?

    • Am 11. Februar 2015 um 9:58 von @Frank

      Es wäre doch einfach mal an der Zeit solche Begriffe wie ‚Apple-Jünger‘ zu meiden, den die Anhänger der Anti-Apple-Gerechtigkeitsliga legen doch einen deutlich größeren religiösen Eifer an den Tag? Danke.
      Ansonsten hast Du Recht: je nach Hardware Ausstattung fallen ältere Modelle weg – was sinnvoll ist: es nutzt einem nix, wenn zwar ein Update angeboten wird, dieses aber wegen der Hardware Ausstattung schlecht nutzbar ist. Beim iPhone 4s und iOS 8 hat dies ja zu einigem Verdruss geführt – wobei dieser mit den folgenden Updates wieder bereinigt wurde. 8.1.3 funktioniert auch auf dem iPhone 4s prima. Ob das 4s mit iOS 9 (Gerüchte gehen in die Richtung) versorgt wird, bleibt abzuwarten.

      Im Gegensatz zu Google und seiner fatalen Update Politik (grad mal 1 Mrd Geräte zu Schrott erklärt) ist Microsoft geradezu vorbildlich.

      • Am 11. Februar 2015 um 10:12 von Sabine

        Eigentlich hast du recht. Warum wird hier denn überhaupt so intensiv über Apple contra dem „Rest“ gestritten bzw. diskutiert.
        iOS hat gerade mal 15% Markanteil mit Tendenz nach unten. OSX hat noch nicht al 3% Markanteil und es ändert sich daran seit Ewigkeiten nichts. Apple ist auf dem Markt überhaupt nicht relevant. Die Anhanger dieser Firme benehmen sich wie kleine Köter. Die bellen auch am meisten und am lautesten damit man sie nicht übersieht.

        • Am 11. Februar 2015 um 12:23 von Hi, hi...

          … „wuff!“

        • Am 11. Februar 2015 um 13:24 von

          Hier bellen eher die Gegner oft, laut – und selten fundiert. Wie Du eindrucksvoll

          Und inhaltlich? Apple fährt >70% der Gewinne der gesamten Smartphone Branche ein, Tendenz steigend. Der Konzern ist etwa so viel Wert wie Microsoft und Google zusammen – das als „auf dem Markt überhaupt nicht relevant“ zu bezeichnen, zeugt von entweder schlichtem Fehlen dieser Fakten, oder eben von gewollter Unwissenheit. Beides sind Defizite, die man ausgleichen sollte, bevor man eine solche Behauptung in die Welt setzt, sonst fällt das auf einen selber zurück. ;-)

          Und sich nicht von Marktanteilen blenden lassen. Selbst an diesen ist (oder ist nicht mehr?) Samsung vor Apple, und deren Stern könnte bereits deutlich sinken. ;-)

  • Am 11. Februar 2015 um 12:33 von Soso...

    Apple-Jünger kam in Mode nach einer Studie aus 2011:
    „Der Anblick bekannter Markenlogos löst bei Konsumenten die gleichen Hirnaktivitäten aus wie bei Nonnen, die man bittet, an Gott zu denken.“ Untersucht wurde dies unter anderem bei Apple Usern.
    Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/marken-als-religion-das-apple-unser/4310912.html

    • Am 11. Februar 2015 um 13:26 von Ja, und?

      Die inflationäre Nutzung als Beleidigung hilft keinem weiter – zumal ich jede Wette eingehe, dass Android Fans beim Kauf ihres Lieblingsstückes ebenfalls mit dem Schwänzchen wedeln.

      Und ja, äh,: „wuff!‘ ;-)

  • Am 11. Februar 2015 um 13:23 von Judas Ischias

    Namenloser, warum mokierst Du dich über das Wort „Apple-Jünger“?

    Ich hab hier noch von keinem Androiden Beschwerden gesehen, wenn von den Applern so Worte wie Androide Blechbüchse, oder ähnliches gefallen ist.
    Ausserdem brauchst Du doch nur auf den Link von“ Soso… zu gehen, da wird es dir doch erklärt.

    Ich könnte mich genauso über deine Kommentare zum Thema Google, Updates und Schrott beschweren.
    Die Geräte sind doch gar kein Schrott.
    Die haben eben nur eine bestimmte Betriebsversion nicht (mehr) bekommen, aber deswegen die Geräte als Schrott zu bezeichnen. Tsss

    Telefonieren und simsen funktionieren doch noch einwandfrei!
    Und dazu ist doch ein Telefon in erster Linie da.

    • Am 11. Februar 2015 um 15:56 von Telefon schon

      Ein Telefon schon, aber ein Smartphone ist eben mehr als das, und ein Smartphone ohne zusätzliche Funktionen … das ist nun mal Schrott.

      • Am 12. Februar 2015 um 13:54 von Judas Ischias

        Ein Smartphone ist aber auch nicht total vom Internet abhängig!
        Man kann trotzdem viele Funktionen nutzen, die ein „Telefon“ nicht kann.
        Vielleicht ist das bei Apple nicht der Fall, bei den Androiden hat es bis jetzt einwandfrei funktioniert. ;)

        • Am 14. Februar 2015 um 9:23 von Klar

          Stimmt: Du kannst damit spielen und die Wände tapezieren.

          Man kann auch ein Auto kaufen, um es auf dem Parkplatz dauerhaft stehen zu lassen – zu gefährlich zum fahren – oder ein Android Tablet als Schreibunterlage nutzen – Hauptsache, man geht nicht ins Netz.

          Aber irgendwie bleibt das dann doch ärgerlich.

          Dreister ist nur die Bundesregierung, die wieder Frequenzen für mobiles Internet verscherbelt, dafür DVB-T2 als ‚Standard‘ ausruft – und DVB-T Geräte zu Schrott erklärt. Und dabei wird ein DVB-T2 Standard gewählt, den aktuell kaum ein Gerät besitzt – entsprechende Receiver kommen erst 2016 auf den Markt.

          Google / Android <4.4 und Bundesregierung / DVB-T2 – beides gewollte Obsoleszenz.

        • Am 14. Februar 2015 um 9:24 von Mac-Harry.de

          Interessante Diskussion neben dem Thema. Zurück zur Sachlage (was einige völlig verlernt haben): Microsoft hat den Anspruch, ein OS zu schaffen, dass auf ALLEN seinen Geräten laufen soll. Wurde dieser Anspruch erfüllt? Ja oder Nein?

          Diesen Anspruch hat weder Google, noch Apple. Bei Apple wird es klar abgegrenzt und bei Google wird wild drauf los entwickelt.

          Wer A sagt, muss auch B sagen und MSFT hatte nur einen zentralen Anspruch: Auf allen Geräten. Wurde dieser Selbstanspruch erreicht? Nur darum geht es doch. Liefert der Hersteller, was er allen verheissen hat? Es ist eben auffällig, dass Microsoft immer unheimlich viel ankündigt und dann … Kommen die Fakten wie in diesem Fall. Das hat weder was mit Google, noch mit Apple zu tun und auch nicht mit Hermes oder sonst wem. Es geht schlicht weg um die eigene in sich abgeschlossene Glaubwürdigkeit. Das ist wichtig, denn es geht um Investitionsschutz. Wenn „alle“ versprichen wird, sollte dies auch eingehalten werden.

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