Android: Lollipop erreicht Marktanteil von 1,6 Prozent

Die neueste Version des Mobilbetriebssystems taucht erstmals in Googles Statistik auf. Der Vorgänger Android 4.4 KitKat steigert seinen Anteil um 0,6 Punkte auf 39,7 Prozent. Damit hat sich das Wachstum gegenüber den Vormonaten deutlich abgeschwächt.

Android 5.0 Lollipop taucht erstmals ins Googles Statistik für die Zugriffe auf seinen Marktplatz Play auf. Im einwöchigen Zeitraum bis zum 2. Februar kam die neueste Version von Googles Mobilbetriebssystem auf einen Anteil von 1,6 Prozent. Anfang Januar waren es weniger als 0,1 Prozent – erst ab 0,1 Prozent berücksichtigt Google eine Version in seiner Statistik.

LG G3 Android 5.0 Lollipop (Screenshot: ZDNet.de)

Der Vorgänger Android 4.4 KitKat kommt inzwischen auf 39,7 Prozent, 0,6 Punkte mehr als im Vormonat. Anfang Dezember lag der Verbreitungsgrad noch bei 33,9 Prozent, Anfang November bei 30,2 Prozent und Anfang September bei lediglich 24,5 Prozent. Damit hat sich das Wachstum von Android 4.4 KitKat gegenüber den Vormonaten deutlich abgeschwächt.

Android Jelly Bean (4.1x, 4.2x und 4.3) ist weiterhin die Version mit dem höchsten Verbreitungsgrad. Ihr Anteil schrumpfte gegenüber Anfang Januar um 1,5 Punkte auf 44,5 Prozent. Zwischen Dezember und Januar betrug das Minus noch 2,7 Punkte. In den Monaten davor hatte es 2,2 beziehungsweise 2,9 Punkte verloren.

Auf 6,4 Prozent (minus 0,3 Punkte) der Geräte, die zum Monatswechsel auf Google Play zugriffen, lief Google zufolge noch Android 4.0.x Ice Cream Sandwich. Der Anteil von Android 2.3.x Gingerbread schrumpfte auf 7,4 Prozent (minus 0,4 Punkte). Android 2.2 Froyo führt Google weiterhin mit einem Anteil von 0,4 Prozent in seiner Statistik.

Ob Android 5 Lollipop die Fragmentierung der Android-Plattform beheben kann, bleibt abzuwarten. Das schwächere Wachstum von Android 4.4 KitKat legt jedoch die Vermutung nahe, dass vor allem KitKat-Nutzer auf Lollipop umsteigen. Ein Grund dafür ist, dass die Gerätehersteller das Update auf Lollipop nur für Smartphones und Tablets anbieten, auf denen aktuell KitKat läuft. Zudem gibt es bisher kaum Smartphones, die ab Werk mit Android 5.0 angeboten werden.

Die Fragmentierung bedeutet auch, dass viele Android-Nutzer eine OS-Version einsetzen, die bekannte Sicherheitslücken besitzt. Ein Beispiel dafür ist ein Fehler in der Browserkomponente WebView, den Google nicht beheben wird. Er steckt in Android 4.3 und früher. Die Versionen vor 4.4 KitKat haben allerdings immer noch einen Anteil von über 60 Prozent.

[mit Material von Adrian Kingsley-Hughes, ZDNet.com]

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