Panasonic stattet Toughbook und Toughpad mit Broadwell-Chips aus

Die Laufzeit steigt dadurch etwa beim Toughpad FZ-G1 mit Standardakku von 10 auf 13 Stunden. Aktualisiert wurden - bei unverändertem Design - auch Toughpad CF-31 und Toughbook CF-19. Beide enthalten jetzt zudem einen präziseren GPS-Sensor.

Panasonic hat ausgewählte Modelle seiner Ruggedized-Reihen Toughbook und Toughpad auf Intels jüngste Prozessorgeneration Broadwell gebracht – die fünfte Generation der Core-Prozessoren. Die mit ihr ausgestatteten Modelle sind Touchpad FZ-G1 und Toughbook CF-31. Zusätzlich wurde das Convertible-Modell Toughbook CF-19 auf einen Embedded-Prozessor von Intel umgestellt. Alle drei werden im Lauf des Monats mit der neuen Technik verfügbar.

Toughpad FZ-G1 (Bild: Panasonic)Toughpad FZ-G1 (Bild: Panasonic)

Das Tablet Toughpad FZ-G1 mit 10,1-Zoll-Touchscreen kommt nun mit einem Intel Core i5-5300U, der 3 MByte Cache und 2,3 GHz Takt vorweisen kann – im Turbo-Boost-Modus sogar 2,9 GHz. Auch die Grafiklösung HD 5500 kommt von Intel. Panasonic verspricht in Kombination mit dem Standardakku 13 Stunden Laufzeit, während die Vorgängergeneration nur 10 Stunden durchhielt. Der 9-Zellen-Zusatzakku liefert weiterhin doppelte Laufzeit – früher 20 Stunden, jetzt 26 Stunden.

Akkuwechsel während des Betriebs ist nicht nur weiter möglich, er kann jetzt auch dann ausgeführt werden, wenn ein Smartcard-Leser integriert ist. Das „Fully Ruggedized“-Tablet erfüllt den US-Militärstandard MIL-STD-810G und ist nach IP65 gegen Staub und Wasser geschützt.

Der gleiche Prozessor Core i5-5300U kommt im Notebook Toughpad CF-31 zum Einsatz, wo er die Akkulaufzeit von 14,5 auf 18 Stunden steigert. Das Gerät verfügt weiterhin über einen Touchscreen mit 1200 Candela pro Quadratmeter Leuchtstärke. Panasonic hat hier auch das WLAN-Modul aktualisiert, das nun IEEE 802.11ac unterstützt, sowie einen GPS-Sensor U-Blox M8 integriert, der eine Genauigkeit von zwei bis vier Metern verspricht.

Dem Hersteller zufolge kommt es nicht nur in der Autoindustrie, der Telekommunikation und der Versorgungswirtschaft, zum Einsatz, sondern auch beim Militär, weshalb ein Tarnmodus existiert. Als Betriebssystem kann Windows 8.1 Pro ebenso wie Windows 7 Professional gewählt werden. Optional ist nun ein zweiter LAN-Port mit Gigabit-Ethernet-Unterstützung verfügbar, was vor allem für Außendienstmitarbeiter von Telekommunikationsnetzbetreibern von Interesse sein dürfte.

Toughbook CF-19 (Bild: Panasonic)Toughbook CF-19 (Bild: Panasonic)

GPS-Sensor und Windows 8.1 64-Bit macht Panasonic auch beim Toughbook CF-19 verfügbar. Der neue Prozessor ist hier ein Intel Embedded Core i5-3610ME mit 3 MByte Cache und 2,7 GHz Takt, bis 3,3 GHz im Turbo-Boost-Modus. Wie bei den anderen beiden Geräten wurde am Konzept und Design nichts verändert – es handelt sich also weiter um ein Convertible-Tablet mit drehbarem Bildschirm, das auch im Notebookmodus eingesetzt werden kann.

Insgesamt umfasst Panasonics Ruggedized-Familie fünf Fully-Ruggedized-Notebooks, drei Semi-Ruggedized- und zwei Business-Ruggedized-Modelle. Die Tablet-Reihe Toughpad ist in den letztem Jahren auf vier Formate angewachsen: Neben dem erwähnten Formfaktor 10,1 Zoll gibt es auch 5 Zoll, 7 Zoll und 20 Zoll. Die Konkurrenz ist in diesem Segment besonders groß – selbst HP kann inzwischen mit einem Outdoor-Tablet aufwarten, dem HP ElitePad 1000 G2 Rugged Tablet.

Panasonic hat keine Preisempfehlungen für die Mobilgeräte ausgesprochen. Aktuell zahlt man für ein Toughbook CF-31 als Endverbraucher etwa 1600 Euro, für ein Toughpad FZ-G1 etwa 1800 Euro und für ein Toughbook CF-19 um 1900 Euro. Diese Näherungsangaben beziehen sich auf die jeweils einfachste Standardkonfiguration ohne Extras.

Themenseiten: Notebook, Panasonic, Prozessoren, Tablet, Windows

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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