WhatsApp kommt via Browser auf Desktops

Der Web-Client funktioniert derzeit nur in Google Chrome. Eine installierte Smartphone-App für WhatsApp ist ebenfalls Voraussetzung - und diese darf nicht auf einem iPhone laufen. Aufgrund von "Einschränkungen der Plattform" unterstützt WhatsApp nur Android, Blackberry 7 und 10, Nokia S60 und Windows Phone.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

Facebooks Messaging-Dienst WhatsApp ist jetzt in Form eines Web-Clients auch auf Desktops verfügbar. Zunächst unterstützt er allerdings nur einen einzigen Browser, nämlich Googles Chrome. Ein parallel installierter WhatsApp-Client unter Android, Blackberry 7 oder 10, Nokia S60 oder Windows Phone ist ebenfalls erforderlich.

Überdies heißt es über Apples iOS in einem Blogbeitrag, aufgrund von „Einschränkungen der Plattform“ könne es vorläufig nicht unterstützt werden. Besitzer eines iPhone müssen sich also weiter allein der App bedienen, wenn sie über WhatsApp kommunizieren möchten.

In Firefox startet der Webclient von WhatsApp vorerst nicht (Screenshot: ZDNet.com).

Den webbasierten Client möchte WhatsApp als Ergänzung zum Smartphone-Dienst verstanden wissen. „Der Webbrowser spiegelt Diskussionen und Nachrichten Ihres Mobilgeräts, alle Ihre Nachrichten existieren also weiter auf dem Smartphone.“ Ohne WhatsApp-App ist keine Desktop-Nutzung möglich. Der Anwender muss in Chrome die Site web.whatsapp.com aufrufen und den dort erscheinenden QR-Code mit dem Smartphone scannen. Erst dann kann er auch im Browser auf seine Nachrichten zugreifen. Das Smartphone muss überdies konstant mit dem Internet verbunden bleiben. WhatsApp empfiehlt, vor der Aktivierung des Webclients die App auf den neuesten Stand zu bringen.

Facebook hat den für 16 Milliarden Dollar übernommenen Messaging-Dienst inzwischen mehrfach verbessert und sich dabei auch des Vorwurfs unzureichender Sicherheit angenommen: Die Android-Version erhielt im Dezember sogar eine Verschlüsselung.

Nach Bekanntwerden der Übernahmepläne von Facebook im Februar 2014 musste WhatsApp zunächst einen Verlust von Nutzern registrieren. Schon im April vermeldete es einen neuen Tagesrekord von über 64 Milliarden verarbeiteten Mitteilungen. Und erst vor zwei Wochen teilte es mit, 100 Millionen neue Nutzer in vier Monaten gewonnen zu haben.

Seinen ebenfalls als App vorliegenden Facebook Messenger entwickelt das Unternehmen unabhängig davon weiter. Er erhielt diese Woche eine Option, um Sprachnachrichten in Text zu übersetzen.

[mit Material von Leon Spencer, ZDNet.com]

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Themenseiten: BlackBerry, Browser, Facebook, Messenger, Software, WhatsApp, Windows Phone

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Florian Kalenda
Autor: Florian Kalenda
Leitender Redakteur ZDNet.de
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Neueste Kommentare 

3 Kommentare zu WhatsApp kommt via Browser auf Desktops

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  • Am 22. Januar 2015 um 14:42 von Benjamin Loschke

    Ohne Scham wird seit Jahren von WeChat kopiert, im Hause WhatsApp. Ich wünschte so etwas würde mal für die breite Masse thematisiert werden. WeChat ist besser, bietet mehr Features wird aufgeräumter und ist umsonst.

  • Am 22. Januar 2015 um 14:45 von m

    Ziemlich enttäuschend nach der großen Ankündigung einer Desktop Variante. Schade!

  • Am 23. Januar 2015 um 1:57 von jb

    Nehmt einfach Telegram.

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