Erste Bilder von Samsungs Einsteiger-Smartphone Galaxy J1 aufgetaucht

Laut Sammobile besitzt das Android-4.4-Gerät ein 4,3 Zoll großes LC-Display mit 800 mal 480 Pixeln Auflösung. Als CPU kommt ein 64-Bit-Quad-Core-Chip von Marvell zum Einsatz. Die weitere Ausstattung umfasst 1 GByte RAM, 4 GByte erweiterbaren Speicher, UMTS oder LTE sowie eine 5-Megapixel-Hauptkamera.

Neben seinen Smartphone-Reihen Galaxy S, Galaxy A und Galaxy E will Samsung demnächst offenbar auch eine Galaxy-J-Serie starten, die sich an Einsteiger richtet. Jetzt sind im Internet Bilder eines ersten Modells dieser neuen Produktfamilie aufgetaucht: des Galaxy J1 (SM-J100). Veröffentlicht hat sie der auf Samsungs Mobilgeräte spezialisierte Blog Sammobile.

Beim Galaxy J1 handelt es sich offenbar um ein neues Einsteiger-Smartphone von Samsung (Bild <a href="http://www.sammobile.com/2015/01/12/exclusive-here-are-the-first-images-of-the-samsung-galaxy-j1-sm-j100/" target="_blank">via Sammobile</a>).

Die Produktfotos zeigen ein weißes Android-Smartphone im typischen Samsung-Design. Es erinnert an vorherige preisgünstige Modelle der Koreaner wie das Galaxy Ace.

Die vermeintlichen technischen Basisdaten des Galaxy J1 hatte Sammobile schon Mitte Dezember von einer laut eigener Aussage „bisher stets zuverlässigen Quelle“ in Erfahrung bringen können. Demnach verfügt es über ein 4,3 Zoll großes LC-Display mit einer WVGA-Auflösung von 800 mal 480 Bildpunkten.

Angetrieben wird das Einsteiger-Smartphone angeblich von einer 1,2 GHz schnellen 64-Bit-Quad-Core-CPU von Marvell (PXA1908). Ihr stehen 1 GByte RAM und 4 GByte interner Speicher zur Seite, der sich mittels MicroSD-Karte erweitern lässt.

Außer einer 5-Megapixel-Hauptkamera für Foto- und Videoaufnahmen bietet das Galaxy J1 laut Sammobile auch eine frontseitige 2-Megapixel-Webcam für Videotelefonie. Zu den Kamerafunktionen zählt ein Selfie-Modus, bei dem die Aufnahme durch Zeigen der Handfläche ausgelöst wird. Der Akku soll eine Kapazität von 1850 mAh aufweisen.

Samsung wird das Galaxy J1 angeblich in einer Single- und einer Dual-SIM-Version – jeweils wahlweise mit UMTS oder LTE – auf den Markt bringen. Die 3G-Varianten bieten dem Vernehmen nach nur eine VGA-Webcam statt des frontseitigen 2-Megapixel-Modells. Wie beim gerade erst vorgestellten Galaxy A7 kommt als Betriebssystem nicht das aktuelle Android 5.0 Lollipop, sondern die Vorgängerversion 4.4 KitKat mit Samsungs TouchWiz-Oberfläche zum Einsatz. Dafür soll aber der unter anderem vom Galaxy S5 bekannte Ultra-Power-Saving-Modus an Bord sein.

Das Galaxy J1 misst laut Sammobile 12,9 mal 6,8 mal 0,89 Zentimeter und wiegt 123 Gramm. Wann Samsung es offiziell vorstellen wird, ist noch unklar. Eine Gelegenheit wäre der Mobile World Congress in Barcelona, der in diesem Jahr vom 2. bis 5. März stattfindet.

[mit Material von Scott Webster, News.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
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7 Kommentare zu Erste Bilder von Samsungs Einsteiger-Smartphone Galaxy J1 aufgetaucht

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  • Am 14. Januar 2015 um 13:10 von Mac-Harry

    Jawoll. Weiter so. Microsoft bietet ja auch ein Nokia für 39 Euro an. So zerschießen sich die Anbieter den Markt am allerbesten. Ein Großteil der Samsung Manager wurde bereits gegangen, weil die Ziele verfehlt wurden. Noch mehr Ramsch! Herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Strategie.

  • Am 14. Januar 2015 um 13:28 von punisher

    Ich finde es auch zum kotzen, dass ein Einsteiger-Smartphone nur so wenig kostet. Es sollte preislich mit dem iphone 6 mithalten. /Ironie off

    Merkst du überhaupt was für einen… du da schreibst?

    • Am 15. Januar 2015 um 11:10 von Billig ist nicht alles

      Was hat denn Nokia davon gehabt, dass sie als Marktführer billige Handys für die Masse produziert haben? Nix, sie sind Pleite.

      Nun kann Nokia keine guten Geräte mehr bauen – Niederlage auf der ganzen Linie. Und der Kunde hat weniger Auswahl.

      Etwas war wohl an der Strategie falsch.

      Jedes Produkt hat seinen Preis, und es zu verschenken ist keine gute Strategie.

      • Am 15. Januar 2015 um 12:48 von punisher

        Nokia ist doch nicht pleite gegangen, weil sie ‚billige‘ Handys hergestellt haben. Sie haben zu lange auf dem toten Pferd Symbian gesetzt und sind damit gegen die Wand gefahren. Das zeigt mal wieder, wie viel Plan du von dem Zeug hast, worüber du schreibst.
        Zur Info, so billig wie du die Nokias darstellst, waren sie garnicht.

        • Am 15. Januar 2015 um 17:10 von Nokia

          Nokia hat auf den Massenmarkt gesetzt, und versucht das zu tun, was die genialen Analysten von Gartner, IDC etc ihnen eingebläut haben: Massenmarkt, und billig produzieren.

          Das Ergebnis war, dass sie sich selber den Markt kaputt gemacht haben.

          Die meisten Geräte wurden mit kaum Gewinn verkauft, und teure Geräte mit vernünftiger Marge haben sie nicht mehr verkaufen können, weil sie sich schlicht sicher gefühlt haben, und eingeschlafen sind.
          Ein hoher Marktanteil (Umsatz) ist nicht alles – wenn kein Gewinn hängen bleibt, hilft auch ein hoher Marktanteil nichts.

          Selbe Strategie wie Samsung und Konsorten mit Android fahren: Marktanteil steht im Fokus, der Gewinn bricht Samsung weg, die anderen krebsen bei der schwarzen Null herum.

          Und Nokia hat sich zum Ende mit Microsoft einen Partner ins Haus geholt, mit dem sie nur verlieren konnten. Mit Android wären sie ob ihrer Fähigkeit Masse zu produzieren stärker als Samsung gewesen. Aber das hat der MS Trojaner mehrfach erfolgreich verhindert – bis Nokia die Arbeit getan hat, und billig verkaufen musste, und MS nun versucht die Ernte einzufahren.

          • Am 16. Januar 2015 um 13:01 von punisher

            Wenn ich das schon lese „Massenmarkt, und billig produzieren.“ Was macht den Apple? Kein Massenmarkt? Keine billigst Produktion? Nein?

            Und typisch Fanboy, die Schuld von Nokias Untergang MS zu zustecken. Die waren ab 2011 erst nicht mehr erster im Smartphone-Markt. Und dann haben sie Symbian zur Seite geschoben und haben es dann mit Windows versucht. Wie schon im letzten Kommentar geschrieben, sie haben zu lange auf Symbian gesetzt, ein altes System das mit den neuen nicht mehr mithalten konnte. Nokia hat nichts verschenkt, es war nur das falsche System.

  • Am 16. Januar 2015 um 14:27 von Ja, ja...

    schon klar, die Unternehmenswelt ist ja so einfach…. billig produzieren, teuer verkaufen unfassbare Gewinne abschöpfen und alles ist gut!

    Es gibt aktuell genau 1 Bsp. in der Branche wo das funktioniert. Nur… ohne die Nokias, die Samsungs, die Googles dieser Welt, gäbe es kein Massenmarkt aus dem sich der Apfel bedienen könnte. Es wäre ein Nieschenmarkt. Nieschenmärkte sind extrem fragil. Und es braucht so sektenhafte Markenfetischisten wie die Apfelkäufer, die einfach kaufen weil ein Apfel drauf ist. Anderfalls geht es einem wie den großen in den Branchen. Erst dominierte Motorola, dann Nokia, dann Samsung – morgen vielleicht Lenovo oder Xiaomi oder sonst wer. Hochpreisverfechter bleiben entweder klein oder gehen irgendwann unter. Ob Loewe, Marantz, Bang & Olufson – ob Bentley, Jaguar oder Rolls-Royce, usw. alle hatten mal eine Zeit in der sie den Ton in einer Branche angegeben haben und die Gewinne eisackten. Porsche brauchte einen billigen Boxster und Apple einen billigen iPod. Nun haben sie noch ein billiges iPhone und iPad. iPods sind am Ende, iPads rückläufig, so wird es auch dem iPhone irgendwann gehen. Masse für viel Kohle geht einfach nicht auf ewig. Es ist ein Trend, egal ob kurzer oder langer Trend, aber ein Trend. Ein einfaches aber unumstößliches Marktgesetz.
    Android hat den chinesischen Markt vorbereitet an dem sich Apple nun wieder ein fettes Stück vom Kuchen holt, Microsoft und Samsung bereiten die Märkte in Afrika und Indien vor für das Smartphone. Vieleicht kann auch hier der Apfel sich kurzfristig wieder ein Stück vom vorgebackenen Kuchen abschneiden… Nur halt nicht auf Ewig. Und immer schön dran denken, wer die Märkte vorbereitet hat, gell? Also liebe Anbeter der Applegewinnmargen, fallt auf die Knie vor den Motorolas, Nokias und Samsungs, den Googles und Microsofts und dankt ihnen.

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