Analyst: iPhone-Verkäufe steigen auf neuen Rekordwert im vierten Quartal

Die Investmentbank UBS sagt 69,3 Millionen verkaufte iPhones voraus. Der im vierten Quartal 2013 aufgestellte aktuelle Rekord liegt bei 51 Millionen Einheiten. China könnte zudem die USA als Apples größten iPhone-Markt überflügeln.

Die Investmentbank UBS erwartet, dass Apple im vierten Quartal 2014 einen neuen iPhone-Verkaufsrekord aufgestellt hat. Nach Berechnungen des Analysten Steven Milunovich, die AppleInsider vorliegen, könnte das Unternehmen aus Cupertino zwischen September und Dezember insgesamt 69,3 Millionen iPhones abgesetzt haben. Die Wall Street geht derzeit von 65,5 Millionen Einheiten aus. Die Bilanz für das Weihnachtsquartal legt Apple am 27. Januar vor.

iPhone 6 Plus (Bild: Sarah Tew/CNET)

Die Zahlen hat der Analyst mit dem UBS Evidence Lab iPhone Monitor ermittelt, der Suchergebnisse in mehr als 20 Ländern erfasst und auch Länderstatistiken des Marktforschungsunternehmens Gartner berücksichtigt. Die Daten werden zudem an die saisonale Nachfrage und quartalsbezogene Faktoren angepasst.

Im Vorjahreszeitraum hatte Apple mit 51 Millionen iPhones einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt. Die Prognose der UBS entspricht damit einem Plus von 18,3 Millionen Geräten oder 36 Prozent. Die Wall Street hatte laut AppleInsider für das Dezemberquartal 2013 56,5 Millionen verkaufte Apple-Smartphones vorausgesagt. Diese Zahl habe Apple aber aufgrund zu geringer Produktionszahlen nicht erreicht.

Der UBS-Analyst begründet seine Prognose unter anderem mit einer Zunahme der Nachfrage nach iPhone 6 und iPhone 6 Plus in China. Ihm zufolge könnte Chinas Anteil an den weltweiten iPhone-Verkäufen im vierten Quartal 2014 auf 35 Prozent ansteigen. Vor einem Jahr habe der Anteil 22 Prozent betragen. Damit würde China zu Apples wichtigsten iPhone-Markt aufsteigen – noch vor den USA.

„Die Vertriebsvereinbarung mit China Mobile wurde Ende Dezember 2013 unterzeichnet und Apple begann mit der Auslieferung von iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Oktober. Es scheint also begründet zu sein, dass die Nachfrage in China im Vergleich zu anderen Regionen stärker gestiegen ist“, sagte Milunovich.

In China waren iPhone 6 und iPhone 6 Plus erst ab dem 17. Oktober erhältlich – in anderen Regionen startete die aktuelle Generation schon am 19. September. iPhone 5S und 5C hatte Apple hingegen von Anfang an auch in China angeboten.

Der KGI-Analyst Ming-Chi Kuo geht sogar davon aus, dass Apple im Dezemberquartal 71,5 Millionen iPhones verkauft hat. Seine Prognose gab er allerdings schon Ende November ab. Auch er sieht iPhone 6 und 6 Plus als treibende Kraft an. Sie aktuelle Generation soll ihm zufolge für 60 Prozent aller iPhone-Verkäufe im vierten Quartal verantwortlich sein.

[mit Material von Eileen Yu, ZDNet.com]

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