CES: Cisco und Kabel Deutschland realisieren Video-Hub fürs Zuhause

Der geplante Video-on-Demand-Dienst wird sich durchsuchen lassen und auch Empfehlungen liefern. Oberfläche und Funktionen kommen aus der Cisco-Cloud. Details wird Kabel Deutschland auf der IFA 2015 nennen. Der Start erfolgt frühestens 2016.

Cisco demonstriert auf der CES in Las Vegas seine Cloud-getriebenen Angebote für Service-Provider, Medienfirmen und Pay-TV-Anbieter. Als Vorzeigekunden kann es die Vodafone-Tochter Kabel Deutschland vorweisen, mit der es gerade eine Partnerschaft geschlossen hat.

Logo (Bild: Kabel Deutschland)

Der geplante Video-on-Demand-Dienst wird sich durchsuchen lassen und auch Empfehlungen liefern. Kunden erhalten eine personalisierte Oberfläche mit mehreren Ansichten, die alle aus der Cloud angeliefert werden. Die Ankündigung von Details bleibt Kabel Deutschland vorbehalten, das sie voraussichtlich auf der IFA 2015 nachliefern wird. Die Einführung ist für 2016/17 vorgesehen.

Eine weitere Partnerschaft hat Cisco in den USA mit dem Breitband-Anbieter Charter Communications geschlossen. Ihm stellt es Technik für eine neue Videoplattform bereit, darunter eine Sicherheitslösung für Settop-Boxen und einen Kopierschutz. Den Anfang macht noch dieses Jahr eine Absicherung für Charters bisherige Settop-Boxen. Als ihren Nachfolger plant Charter die so genannte Worldbox, die – offenbar wie bei Kabel Deutschland – über eine cloudbasierte Oberfläche für Video-on-Demand verfügen wird.

Laut Charter-CEO Thomas Rutledge ermöglicht dies integrierte Lösungen, die billiger herzustellen, aber leistungsfähiger als jede frühere Client-Plattform sind. Beispielsweise werde das System 4K-Auflösung unterstützen und als Hub des Heimnetzwerks dienen können. Rutledge: „Intelligente Netze machen dumme Bildschirme smart. Wir können ein beliebiges Gerät nehmen und in ein raffiniertes Gerät verwandeln.“

Logo von Cisco (Bild: Cisco)

Herzstück von Ciscos Angebot für Kabelnetzbetreiber und Medienfirmen sind die im Januar 2014 eingeführten Videoscape-Cloud-Lösungen, die eigene Infrastruktur des Kunden überflüssig machen. Funktionen wie der Videorekorder werden einfach in die Cloud ausgelagert, wo die Komponente Cloud DVR diese Aufgabe übernimmt. Als Ausblick verspricht Cisco eine künftige Videolösung, die sich mit dem Kunden bewegt und ihm überall Zugriff auf das gebuchte Angebot gibt.

TV-Dienste der nächsten Generation waren auch Thema eines Vortrags von Cisco auf der CES, den gestern Senior Product Manager JT Taylor hielt. Andere Referate von Vertretern des Konzerns befassen sich mit 5G-Mobilfunk, dem Internet der Dinge und persönlichen Daten als neuer digitaler Währung.

[mit Material von Rachel King, ZDNet.com]

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Themenseiten: CES, Cisco, Kabel Deutschland, Streaming, Video, Vodafone

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1 Kommentar zu CES: Cisco und Kabel Deutschland realisieren Video-Hub fürs Zuhause

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  • Am 9. Januar 2015 um 20:42 von Mclane

    So ein Blödsinn. KDG Solte mal lieber dafür sorgen das alle auch die Leistung erhalten die Sie bezahlen.
    KDG Liefert BUNDESWEIT ab 17:00 nur noch 10% der Bezahlten
    Leitung. Maximal. meistens sehr viel weniger.
    Wenn alle die nur noch unter tröpfen Download leiden
    kündigen würden wäre KD innerhalb von 4 wochen INSOLVENT.
    Sollten wir machen.

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