CES: Netatmo stellt Kamera mit Gesichtserkennung vor

Die Full-HD-Kamera Welcome soll lernen, alle Familienmitglieder zu erkennen. Sie meldet per Smartphone, wenn sich Fremde in der Wohnung aufhalten. Die Kamera kann durch Tags ergänzt werden, die an Fenstern oder Türen anzubringen sind und deren Öffnung melden.

Zur CES in Las Vegas zeigt Netatmo die Full-HD-Kamera Welcome mit Gesichtserkennung. Sie soll alle Familienmitglieder erkennen können und den Anwender beispielsweise per Smartphone benachrichtigen, wenn sich Fremde in der Wohnung aufhalten.

Dafür muss die Kamera installiert und mit einer kostenlosen App verbunden werden, die für iOS und Android verfügbar ist. Auf Smartphone, Tablet oder PC / Mac zeigt dann ein Übersichtsbildschirm neben einem Livestream-Video alle in der Wohnung befindlichen Personen namentlich an. Ein Timeline-Bildschirm präsentiert vergangene Ereignisse und von der Kamera erkannte Personen.

(Bild: Tyler Lizenby / CNET)Netatmo Welcome soll lernen, alle Familienmitglieder zu erkennen
(Bild: Tyler Lizenby / CNET)

 

Die Heimkamera zeichnet in 1080p-Auflösung auf und erfasst einen 130-Grad-Aufnahmebereich. Dank Infrarot-LED ist auch ein Nachtsichtmodus verfügbar, außerdem ein Mikrofon integriert. Die Stromversorgung erfolgt durch ein mitgeliefertes Mikro-USB-Kabel und Netzstecker. Die Kamera lässt sich durch „Welcome-Tags“ ergänzen, die an Türen oder Fenstern anzubringen sind und melden, wenn diese geöffnet werden.

Eltern können sich über das System etwa informieren lassen, wenn Kinder aus der Schule nach Hause kommen. „Welcome bringt allen Familienmitgliedern ein Stück Sicherheit“, erklärt dazu Fred Potter, Gründer und CEO des Herstellers. Metatmo ist bislang vor allem durch seine „persönlichen Wetterstationen“ bekannt, die ihre Messwerte auf Smartphones, Tablets oder PCs anzeigen.

Metatmo hebt die anpassbaren Privatsphäre-Einstellungen seiner Kamera hervor. Der Anwender kann für verschiedene Personen individuell entscheiden, inwieweit Nachrichten gesendet oder Aufnahmen gespeichert werden. Aufgenommene Videos und Identifikationsdaten werden nicht in die Cloud übermittelt, sondern nur auf der lokalen SD-Karte gespeichert. Der Zugriff vom Smartphone aus ist laut Hersteller über eine nach Bankenstandard verschlüsselte Verbindung gesichert.

Die Kamera soll im zweiten Quartal 2015 zu einem noch ungenannten Preis in den Handel kommen. Die Welcome-App ist kompatibel zu iOS 8 und Android ab Version 4.3.

Themenseiten: CES, IoT, Kamera, Privacy, Smart Home, Video

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