Keiner wurde 2014 auf Google öfter gesucht als Robin Williams

Dies trifft für die weltweite Nutzerschaft zu. In Deutschland dominierte "WM 2014" vor dem beim Skifahren verunglückten Michael Schumacher. Meistgesuchte Musikerin war hierzulande Helene Fischer vor Conchita Wurst, meistgesuchtes Technikthema das iPhone 6 vor dem Sicherheitstest des BSI.

Die auf Google meistgesuchte Person 2014 war der verstorbene Schauspieler Robin Williams. Das gilt für die USA, wo Williams sogar öfter gesucht wurde als der „World Cup“, also die Fußball-Weltmeisterschaft. Auch weltweit belegte Williams den ersten Rang, gefolgt von der WM, Ebola, Malaysian Airlines und ALS Ice Bucket Challenge.

Google Trends (Bild: Google)

In Deutschland setzte sich „WM 2014“ an die Spitze der Google-Suchbegriffe, gefolgt von Michael Schumacher nach seinem Skiunfall, der somit auch meistgesuchte Persönlichkeit war. Das Apple iPhone 6 belegte Rang 3, gefolgt von Immobilienscout24 und einem weiteren IT-Thema, nämlich „BSI Sicherheitstest„.

Für Robin Williams auf Rang 6 interessierten sich immerhin noch mehr Deutsche als für Dschungelcamp 2014, Conchita Wurst, das Tipprunden-Portal Kicktipp und die Ebola-Epidemie. Google hat außerdem ein Ranking der meistgesuchten Musiker und Politiker in Deutschland herausgegeben: Bei den Musikern führt Helene Fischer vor Conchita Wurst und Miley Cyrus. Und mehr als Wladimir Putin und Barack Obama wurde in Deutschland nur Angela Merkel gesucht.

Meistgesuchte Musiker in Deutschland 2014 (Bild: Google)

Für die USA gibt es zusätzlich Listen mit spezifischen Suchformulierungen, nämlich „What is“ („Was ist“) und „How to“ („Wie geht“). Die erste Formulierung nutzten besonders viele Anwender für Ebola, gefolgt von ALS und ISIS. Die vierthäufigste Frage dieser Art war „Was ist Bitcoin?“, gefolgt von Asphyxie.

Wie es funktioniert, wollten besonders viele US-Anwender über Apples Airdrop wissen. Nicht ganz so viele informierten sich über Konturen, „Wie geht wählen?“ und „Wie geht küssen?“ auf den Folgeplätzen.

Google präsentiert seine Suchschwerpunkte 2014 sowohl in einem Video als auch interaktiv unter google.de/2014. Dort setzt es Themenschwerpunkte und erklärt noch einmal, was sich hinter dem jeweiligen Suchbegriff genau verbarg. Dabei finden sich interessante Randbemerkungen wie die, dass im Kontext des vermissten Malaysia-Airlines-Flugs „MH370 gefunden“ 14-mal häufiger eingegeben wurde als „MH370 verschollen“.

[mit Material von Richard Nieva, News.com]

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2 Kommentare zu Keiner wurde 2014 auf Google öfter gesucht als Robin Williams

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  • Am 16. Dezember 2014 um 13:20 von Dichter

    Wer macht denn bei Euch die Überschriften? James Krüss? Ich musst da doch gleich an das „Das Königreich von Nirgendwo“ denken …

    [urheberrechtlich geschützten Text entfernt, d. Red.]

    • Am 16. Dezember 2014 um 14:31 von Florian Kalenda

      Der Witz ist schon etwas älter, etwa bei Homer (Zyklopen-Episode in der Odyssee) und pointiert bei Lessing:

      >> „Niemand“, sagen die Verfasser der Bibliothek, „wird leugnen, daß die deutsche Schaubühne einen großen Teil ihrer ersten Verbesserung dem Herrn Professor Gottsched zu danken habe.“ Ich bin dieser Niemand; ich leugne es geradezu.

      Und damit zurück zum Thema …

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