Microsoft bringt Lumia 535 am 16. Dezember in Deutschland in den Handel

Microsoft beginnt in der kommenden Woche mit der Auslieferung seines ersten Lumia-Smartphones ohne den Namenszusatz Nokia. Das im November angekündigte Einstiegsmodell Lumia 535 wird hierzulande ab Dienstag, den 16. Dezember, für 119 Euro offiziell im Handel erhältlich sein. Allerdings wird es die angekündigte Dual-SIM-Variante in Deutschland wohl nicht zu kaufen geben. Als Farben stehen Hellblau, Grün, Orange, Schwarz und Weiß zur Auswahl.

Bei einigen Händlern war das Windows Phone sogar schon kurzzeitig verfügbar, aber schnell wieder vergriffen. Amazon gewährt im Rahmen einer Gutscheinaktion bis 31. Dezember einen Rabatt von 15 Euro auf den Kaufpreis. Dazu müssen Kunden im letzten Bestellschritt in das Feld „Gutschein & Aktionscodes“ den Gutscheincode „LUMIA535“ eingeben.

Auf Vorder- und Rückseite des Lumia 535 prangt der Microsoft-Schriftzug (Bild: Microsoft).Auf Vorder- und Rückseite des Lumia 535 prangt der Microsoft-Schriftzug (Bild: Microsoft).

Eine Besonderheit des Lumia 535 ist die frontseitige 5-Megapixel-Kamera, die sich dank ihrer relativ hohen Auflösung insbesondere für Selbstportraits eignet. Der 5 Zoll große IPS-Bildschirm löst hingegen vergleichsweise niedrige 960 mal 540 Bildpunkte auf (Pixeldichte: 220 ppi) und wird von Gorilla Glass 3 geschützt.

Angetrieben wird das Windows Phone von Qualcomms Snapdragon 200, dessen vier Kerne mit 1,2 GHz takten. Ihm steht 1 GByte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher von 8 GByte lässt sich dank eines MicroSD-Karteneinschubs um bis zu 128 GByte erweitern. Außerdem stehen Nutzern kostenlos 15 GByte Cloud-Speicher bei Microsoft OneDrive zur Verfügung. Als Betriebssystem dient Windows Phone 8.1 (inklusive Update 1 alias Lumia Denim).

Zur Kommunikation unterstützt das Lumia 535 UMTS mit maximal 42,2 MBit/s beim Download und 5,76 MBit/s beim Upload. Außerdem funkt es im WLAN nach IEEE 802.11b/g/n und kann als WLAN-Hotspot für bis zu acht Geräte dienen. Bluetooth 4.0, ein USB-2.0-Anschluss und eine 3,5-Millimeter-Audiobuchse sind ebenfalls an Bord.

Das Telefon misst 14 mal 7,2 mal 0,88 Zentimeter und wiegt 146 Gramm. Das rückseitige Cover lässt sich auswechseln. Dasselbe gilt für den Akku mit einer Kapazität von 1905 mAh, was im 3G-Betrieb für bis zu 13 Stunden Sprechzeit, 8,5 Stunden Internetzugriff via WLAN und maximal 23 Tage Standby reichen soll.

Dank der Unterstützung von A-GPS und A-Glonass ist auch Navigation möglich. Dafür sind Here Drive+, Here Maps sowie Bing Maps vorinstalliert. Damit steht Nutzern weltweit kostenlose sprachgeführte Navigation mit Richtungsanweisungen, Live-Verkehrsinfos und Geschwindigkeitswarnungen zur Verfügung.

Wie die Frontkamera bietet auch die rückseitige Kamera des Lumia 535 eine Auflösung von 5 Megapixeln und eine f/2.4-Blende. Sie verfügt zudem über einen Autofokus, eine Brennweite von 28 Millimetern und einen LED-Blitz. Die Kamera auf der Vorderseite muss ohne Blitz und Autofokus auskommen. Die Brennweite beträgt hier 24 Millimeter. Die Videoauflösung beider Kameras liegt bei 848 mal 480 Pixeln. Bei der Bedienung helfen die vorinstallierten Kamera-Apps Bing Vision, Creative Studio, Lumia Camera und Lumia Selfie.

Als weitere Anwendungen sind die Microsoft Office Suite – also Word, Excel, Powerpoint sowie OneNote – und mit Microsoft Outlook auch ein E-Mail-Client vorinstalliert. Skype ist ebenfalls an Bord. Damit können Nutzer Videoanrufe durchführen und nahtlos von regulären Telefonaten zu Videoanrufen wechseln.

[mit Material von Christian Schartel, CNET.de]

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6 Kommentare zu Microsoft bringt Lumia 535 am 16. Dezember in Deutschland in den Handel

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  • Am 14. Dezember 2014 um 9:35 von Christoph

    Das 535 gibt es bei Amazon.fr um 119 Euro in der Dual SIM Variante. Ist in 4 Tagen geliefert.

    • Am 14. Dezember 2014 um 15:33 von Mir

      Mir unverständlich, warum das 535 als Nachfolger des 530er nun zu 5″ aufgebläht wird? Nun hat es endlich eine Kamera, und dann machen sie es unhandlich.

      Als 4″ hätte ich schon zwei Freunde zum Kauf animieren können, aber da das für ihre Kinder gedacht war, und das 630er als 4,5″ Vergleich schon arg groß war, haben sich beide für das 530er entschieden. Und auf die Frontkamera verzichtet.

      Als 4″ (mit Frontkamera), da wäre dann auch die Auflösung praktikabler, wäre das 535er ein sehr gutes Einstiegsgerät, das Android ordentlich Marktanteile wegschnappen würde.

      • Am 15. Dezember 2014 um 1:27 von Judas Ischias

        Es ist mir unverständlich, dass es immer noch Leute gibt die nicht verstehen wollen, dass eine ganze Menge User Geräte möchten, die 5 Zoll haben.

        Ich habe nicht besonders große Hände, aber ich komme super mit 5 Zoll zurecht. ;)

        Nicht umsonst hat Apple nun auch große Geräte in der Auswahl, die sich mittlerweile sehr gut verkaufen.

        • Am 15. Dezember 2014 um 8:07 von Hi, hi...

          …das Problem ist im Allgemeinen aber, dass, nennen wir es ruhig mal so, „Hig-End-Geräte“ nur noch mit Displays größer 4,5 Zoll angeboten werden. Was machen also diejenigen, die höchstens 4 Zoll, aber trotzdem keinen Billig-Androiden (oder WP oder iPhone) wollen?

      • Am 15. Dezember 2014 um 10:09 von Gino G

        Es ist mir auch nicht klar warum der Sprung von 4″ auf 5″ aber eins weiß ich: mir gefällt es. =) Das 530 war mir zu klein und dick das 535 sieht in meinen Augen jetzt einfach besser proportioniert aus.

        • Am 15. Dezember 2014 um 17:19 von Judas Ischias

          Dem kann ich mich nur anschließen.;)
          Wenn man es in Deutschland mit Dualsim kaufen könnte, dann würde ich es mir als Zweitgerät zulegen.

          „Hi, Hi…
          Du und die paar Leute, die ein höchstens 4“ High-End-Gerät haben möchten, die nicht ein Gerät der von dir genannten Hersteller haben möchten, seid offensichtlich nicht genügend Käufer, damit es sich lohnt solch „kleine“ Geräte zu produzieren.
          Auf solche Problemfälle kann man keine Rücksicht nehmen. ;)

          Es scheint, zumindest wenn man nach den produzierten Geräten geht, mehr potentielle Käufer für dünne Geräte zu geben.

          Siehe den heutigen Bericht über das Oppo.

          Dass der Akku evtl. nicht lange hält, nicht schlimm, man bekommt ja einen externen Extra-Akku mitgeliefert, zumindest die Vorbesteller. ;)

          Dass kein Platz für externe Speicherkarte vorhanden ist, kein Problem, brauchen nur die wenigsten Nutzer. ;)

          Und man bekommt sogar einen Adapter für Musik mitgeliefert.

          Ist doch alles ein exzellenter Service. ;)

          Und Hauptsache, dass Gerät ist schön dünn und hat einen Octa-Core. ;)

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