Windows Phone: Version 8.1 kommt erstmals auf über 50 Prozent

Windows Phone 7 nutzen noch 15,7 Prozent der Microsoft-basierten Smartphones. Fast exakt 95 Prozent aller weltweit eingesetzten Windows-Phones kommen von Nokia. 26,3 Prozent Anteil machen das Lumia 520 zum weitaus beliebtesten Modell - ein Nachfolger zeichnet sich mit dem Lumia 630 aber schon ab.

Logo von Windows Phone (Bild: Microsoft)

Windows Phone 8.1 ist neuerdings erstmals auf über 50 Prozent aller Smartphones mit Microsoft-OS im Einsatz. Das besagen die Zahlen von AdDuplex für November, die Neowin vorlegt. Im Oktober war Version 8.1 erst auf 46,7 Prozent Anteil gekommen.

Durch die zunehmende Verbreitung sinkt vor allem der Anteil von Windows Phone 8, das aktuell auf 33,5 Prozent kommt. Dagegen werden die 15,7 Prozent der Microsoft-basierten Smartphones mit Windows Phone 7 wohl nie ein Update auf 8.1 bekommen, sondern höchstens durch ein neues Gerät abgelöst werden.

Windows-Phone-Varianten im November (Bild: AdDuplex)

Eine zweite Statistik von AdDuplex besagt, dass das inzwischen von Microsoft übernommene Nokia der Hersteller von 94,99 Prozent aller aktuell eingesetzten Windows-Phones ist. Einzig HTC kommt noch auf einen signifikanten Anteil von 3,11 Prozent. Samsung mit 1,14 Prozent und Huawei mit 0,62 Prozent sind fast schon vernachlässigbar. Für Microsoft dürfte das eine gute und eine schlechte Nachricht zugleich sein: Ein größeres Ökosystem mit mehr Hardware-Anbietern würde seine Plattform auf Dauer beleben und für mehr Käufer interessant machen.

AdDuplex schlüsselt darüber hinaus auch auf, welche Geräte im Einsatz sind. Es beobachtet zum einen eine zunehmende Diversifizierung: Weltweit beansprucht die Kategorie „Sonstige“ nun schon 31,4 Prozent. Zum anderen kommt das relativ neue Lumia 630/635 bereits auf 7,1 Prozent und schickt sich damit an, den Erfolg des Lumia 520 zu wiederholen, das mit 26,3 Prozent das deutlich meistgenutzte Windows-Phone weltweit ist.

Windows-Phone-Modelle im November (Bild: AdDuplex)

Es folgt das Lumia 625 mit 7,2 Prozent, dann kommt schon das Lumia 630. Die offizielle Preisempfehlung beträgt hier 159 Euro für die Single-SIM-Version und 169 Euro für die Dual-SIM-Ausführung. Die ansonsten baugleiche LTE-Version Lumia 635 kostet 179 Euro. Es ist damit eines der günstigsten Smartphones mit 4G-Unterstützung. Ein gehobeneres Modell findet sich auf Rang 4, nämlich das Spitzenmodell von 2012 namens Lumia 920 mit 5,4 Prozent. Alle anderen Windows-Phone-Modelle kommen weltweit nicht auf einen Verbreitungsgrad über 5 Prozent.

Neowin merkt zudem an, dass in den Statistiken auch bisher nicht angekündigte Geräte auftauchen – vermutlich Testeinheiten in der Erprobung. Darunter ist mit dem Microsoft RM 1069/1070/1071 ein ganz einfaches Modell mit 4-Zoll-Bildschirm und 480 mal 800 Pixeln Auflösung. Es wird offenbar in Asien getestet, anders als das nur in Finnland gesichtete Microsoft RM 1072/1075 mit 5 Zoll und 720p-Auflösung. Die Bezeichnung Microsoft RM 1078 scheint ein nur bei Sprint in den USA eingesetzter Dummy zu tragen. Die Bildschirmgröße ist nicht bekannt, wohl aber die Auflösung von 480 mal 854 Pixeln.

Mit dem Microsoft RM 1062/1063/1064/1065 scheint schließlich noch ein 5,7-Zoll-Phablet mit 720p-Auflösung in Vorbereitung. Dem Bericht zufolge könnte es sich um das als Gerücht kursierende Lumia 1330 handeln.

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Themenseiten: Betriebssystem, HTC, Microsoft, Nokia, Samsung, Windows Phone

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