Bericht: Twitter sammelt auch Daten über auf Smartphones installierte Apps

Twitter wird einem Bericht von Recode zufolge künftig auch Daten über die Apps sammeln, die Nutzer herunterladen und auf ihren mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets installieren. Sie sollen dem Unternehmen dabei helfen, Anwendern eine „stärker personalisierte Erfahrung“ zu bieten.

twitter-logo (Bild: Twitter)„Um Dir eine individuellere Twitter-Erfahrung zu ermöglichen, erfassen wir die Liste der auf Deinem Mobilgerät installierten Apps und aktualisieren sie gelegentlich“, heißt es in einem Support-Artikel. „Auf diese Weise können wir maßgeschneiderte Inhalte bereitstellen, an denen du interessiert sein könntest.“

Die Einstellung lässt sich Twitter zufolge jederzeit anpassen. Auf iOS-Geräten müssen Nutzer dafür die Einstellung „Ad-Verfolgung begrenzen“ aktivieren. Wenn in den Android-Geräteeinstellungen der Punkt „Interessenbasierte Anzeigen deaktivieren“ ausgewählt wurde, erfasst Twitter die installierten Apps ebenfalls nicht.

Zudem betont der Kurznachrichtendienst, dass es keine in den Anwendungen enthaltenen Daten erfasst. Die Liste der Apps, die Twitter App-Diagramm nennt, soll dem Support-Artikel zufolge „verbesserte ‚Wem folgen‘-Empfehlungen“ liefern und es erlauben, möglicherweise interessante Tweets, Accounts oder andere Inhalte zur Timeline einer Nutzers hinzuzufügen. Die Daten sollen auch die Relevanz von Anzeigen verbessern.

Twitter wird die App-Liste möglicherweise auch für eine neue Funktion nutzen, die es Mitte des Monats vorgestellt hat. Instant Timeline richtet sich an neue Nutzer, die Angaben zu ihren Interessen machen können, um Vorschläge zu Personen zu erhalten, denen sie folgen können.

Darüber hinaus ist Twitter nicht der einzige Dienst, der sich für die Apps seiner Nutzer interessiert. Facebook beispielsweise sammelt Daten über installierte Apps, die das Facebook-SDK verwenden. Auch hier geht es um die Personalisierung von Anzeigen. WhatsApp stellt ebenfalls eine Liste der Apps zusammen, die Nutzer des Messaging-Diensts ausführen.

[mit Material von Nic Healey, News.com]

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2 Kommentare zu Bericht: Twitter sammelt auch Daten über auf Smartphones installierte Apps

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  • Am 27. November 2014 um 9:45 von Was ...

    … soll denn der Mist, die sollen ihre App vermarkten, aber gefällichst nicht andere Apps ausschnüffeln.

    Meine Güte, und dann noch so eine fadenscheinige Begründung. Einfach deinstallieren den Mist, und über den Browser nutzen – dann hat man auch Null Probleme mit solchen Schnüffel-Apps.

    • Am 27. November 2014 um 11:34 von Judas Ischias

      Die Idee mit dem Browser ist gut, aber die Leute sind einfach zu unwissend und/oder zu faul.

      Besser wäre es die Geräte mit deaktivierten Einstellungen in den Verkauf zu bringen und wer dann möchte, dass Twitter diese Informationen sammelt, kann dann die entsprechenden Einstellungen selbst vornehmen.

      Und er weiß dann auch was er veranlasst hat.

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