12-Zoll-MacBook-Air kommt angeblich mit USB Typ C und ohne MagSafe

Wie 9to5Mac unter Berufung auf den Blogger Jack March berichtet, arbeitet Apple an einem MacBook Air mit 12-Zoll-Display. Es soll deutlich dünner sein als die aktuellen Modelle. Dafür verzichtet Apple angeblich auf Standard-USB-Anschlüsse und führt stattdessen USB Typ C ein, den kürzlich verabschiedeten Schnittstellenstandard für USB 3.1.

MacBook Air (Bild: Apple)

Für die Abwärtskompatibilität soll Apple das Gerät ab Werk mit einem Adapter ausliefern. Marchs Informant zufolge verzichtet der iPhone-Hersteller möglicherweise auch auf den MagSafe-Anschluss. Welche Methode Apple stattdessen zum Laden des Geräts verwenden will, konnte die Quelle nicht sagen. Es sei außerdem möglich, dass es die neue Ladefunktion nicht in das fertige Produkte schaffe.

Darüber hinaus setze Apple beim 12-Zoll-MacBook-Air auf ein vollständig lüfterloses Design, heißt es weiter in dem Blogeintrag. Nur so sei es möglich gewesen, ein dünneres Gehäuse zu entwickeln. March nimmt an, dass Intels kommende Prozessorgeneration Broadwell, die das Unternehmen im August angekündigt hatte, diese Änderung ermöglicht.

Der Bericht nennt noch weitere Details des neuen MacBook-Designs. Die Tastatur soll beispielsweise fast bis an den Gehäuserand reichen. Die Lautsprecher seien oberhalb des Keyboards angebracht und sichtbar. Beim aktuellen MacBook Pro mit Retina Display befinden sich die Lautsprecher seitlich der Tastatur und beim aktuellen MacBook Air unterhalb des Keyboards.

Schon in der vergangenen Woche hatte March berichtet, Apple werde das neue MacBook Air Mitte 2015 vorstellen. Es soll – wie die iPhone-Modelle auch – in drei Farben erhältlich sein: Grau, Silber und Gold. Mehr Details habe die Quelle nicht nennen wollen, so March weiter, um ihre Identität zu schützen.

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1 Kommentar zu 12-Zoll-MacBook-Air kommt angeblich mit USB Typ C und ohne MagSafe

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  • Am 23. September 2014 um 11:36 von C

    Ich bin ja bekanntlich kein Apfel-Freund….

    Wenn der Apfel wirklich dazu übergeht auf Industrie-Standards (statt auf eigene) zu setzen, ist das generell zu begrüßen.

    Wenn der Apfel noch den MacBook Pro Käufern mit dem Graphik-Problem helfen würde, wäre das mal echt Kunden-Service. Aber – soweit werden sie dann doch nicht gehen. Ist ja auch viel zu schnell, solange die PR-Abteilung genügend Käufer in der Schlange generiert.

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