IBM stellt Watsons Spracherkennung für Business Analytics bereit

Die Cloudlösung Watson Analytics übersetzt natürliche Sprache in Formeln für Analysewerkzeuge. Auf diese Weise können auch Anwender ohne Fachkenntnisse komplexe Fragestellungen bearbeiten. Die KI-Lösung übernimmt dabei die Datenaufbereitung, Prognosenerstellung und Ergebnisvisualisierung.

IBM hat mit Watson Analytics eine cloudbasierte Lösung zur Übersetzung natürlicher Sprache in Abfragen für Business-Analytics-Anwendungen vorgestellt. Sie richtet sich insbesondere an Entscheider und Manager, die nicht über besondere IT-Kenntnisse verfügen, aber trotzdem komplexe Fragestellungen mittels Business-Analytics-Werkzeugen bearbeiten wollen.

Watson Analytics lässt sich über verschiedene Endgeräte nutzen und verbindet auf diesem Weg natürliche Sprache mit anderen cloudbasierten Analytics-Lösungen. Der auf natürlicher Sprache basierende kognitive Service bietet schnellen und einfachen Zugang zu Predicitive- und graphischen Analyse-Tools. Die Zahl der möglichen Anwender steigt damit stark, denn bislang können meist nur wenige Fachanwender mit solchen Werzeugen umgehen.

Watson Analytics übersetzt natürliche Sprache in Formeln für analytische Anwendungen (Bild: IBM).Watson Analytics übersetzt natürliche Sprache in Formeln für analytische Anwendungen (Bild: IBM).

„Was sind die Schlüsselfaktoren für meine Produktverkäufe?“ oder „Mit welchen Vergünstigungen kann ich meine Mitarbeiter am besten bei der Stange halten?“ könnten Fragen lauten, die Watson Analytics in Formeln umsetzt, um sie von Analytics-Lösung beantworten zu lassen. Aufgaben wie die Aufbereitung von Daten, Erstellung von Prognosen sowie Visualisierung von Ergebnissen führt es dabei selbständig durch.

Laut IBM müssen Anwender eigentlich nur noch die Fragestellung oder das Problem kennen. Die technisch notwendigen Schritte für die Beantwortung übernehme dann Watson. Auch die Erstellung von Reports oder Dashboards ist damit Sache der KI-Lösung. IBM ergänzt diese um Kollaborations-Möglichkeiten.

Watson kann aber nicht nur historische Daten aufbereiten, sondern auch Vorhersagen treffen (Predictive Analytics). Relevante Ereignisse und unbekannte Muster sowie Zusammenhänge erkennt das Tool automatisch. Abteilungsleiter, Vertriebler oder andere Manager können auf Basis dieser Informationen dann ohne statistische Vorkenntnisse neue Fragen entwickeln.

Dabei spuckt die Lösung IBM zufolge nicht nur ein Dashboard oder einen Report aus, sondern erklärt – ebenfalls in verständlicher Sprache -, warum bestimmte Dinge passieren. In der Interaktion mit Watson können dann genauere Fragen formuliert werden.

IBM hostet Watson Analytics bei der Cloud-Tochter SoftLayer und vertreibt die Lösung über den IBM Cloud Marketplace. Künftig will das Unternehmen Watson Analytics auch über IBM Bluemix für Entwickler und ISVs verfügbar machen.

Einige Watson-Analytics-Anwendungen stehen für Betatester innerhalb der nächsten 30 Tage zur Verfügung. Zudem wird es im späteren Jahresverlauf unterschiedliche Pakete für einen kostenfreien und einen Premium-Zugang geben.

[mit Material von Martin Schindler, silicon.de]

Themenseiten: Analyse, Business, IBM

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1 Kommentar zu IBM stellt Watsons Spracherkennung für Business Analytics bereit

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  • Am 26. November 2014 um 10:24 von W. Klein

    Watson Analytics scheint so etwas wie die „eierlegende Wollmilchsau“ der Analytics-Szene zu sein. Man kann mit dem System in natürlicher Sprache kommunizieren, braucht weder Statistik-Knowhow noch Datenexperten und auch keine spezielle Software. Wo aber sind die Nachteile? Wer hat es schon ausprobiert? Diskutieren Sie hier mit zu Watson Analytics:
    http://ibmexperts.computerwoche.de/forum/analytics-big-data/watson-analytics

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