Microsoft hebt Dateigrößenlimit von OneDrive auf 10 GByte an

Bisher galt eine Grenze von 2 GByte. Auch die Zahl der zu einer vorgegebenen Zeit möglichen Uploads und Downloads hat Microsoft erhöht. Sharing-Links zu in OneDrive abgelegten Dateien lassen sich unter Windows 7 und 8 nun direkt im Windows Explorer erstellen.

Microsoft hat das Größenlimit für Dateien in OneDrive heraufgesetzt. Künftig können Privat- und Business-Nutzer einzelne Dateien mit bis zu 10 GByte in den Online-Speicher hochladen, wie Jason Moore, Group Program Manager OneDrive, in einem Blogeintrag erläutert. Bisher lag die Grenze bei 2 GByte.

OneDrive unterstützt jetzt ein Dateigrößenlimit von 10 GByte (Bild: Microsoft).

„Wir freuen uns mitzuteilen, dass Sie nun Dateien mit bis zu 10 GByte über die Desktop-Apps für Windows und Mac, alle Mobilanwendungen und die OneDrive-Website hochladen können!“, schreibt Moore. „Wir haben festgestellt, dass die Leute nicht nur mehr Dateien als zuvor haben, sondern auch größere. Diese Funktion wurde mit am häufigsten nachgefragt und wir freuen uns, sie liefern zu können!“

Microsoft wollte sich bisher nicht dazu äußern, wann OneDrive-for-Business-Kunden das neue 10-GByte-Limit nutzen können. ZDNet.com-Autorin Mary Jo Foley vermutet, dass seine Zurückhaltung damit zusammenhängt, dass OneDrive for Business von SharePoint Online beziehungsweise Office 365 abhängig ist und in Kürze eine Testversion der neuen Ausgabe von SharePoint erscheinen soll. Auf ihre Nachfrage hin erklärte ein Sprecher lediglich, man habe zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr dazu zu sagen.

Außer das Größenlimit anzuheben, hat Microsoft auch die Zahl der zu einer vorgegebenen Zeit möglichen Datei-Uploads und -Downloads auf PC und Mac erhöht. Durch die zugrunde liegende parallele Synchronisierungstechnik habe man die Synchronisationsgeschwindigkeit in etwa verdreifachen können, so Moore. Die Verbesserungen beim Datenabgleich sollen ebenfalls „in den kommenden Wochen“ für alle Nutzer von OneDrive und OneDrive for Business verfügbar werden.

Sharing-Links zu in OneDrive abgelegten Dateien lassen sich unter Windows 7 und 8 nun direkt im Windows Explorer erstellen.

Darüber hinaus lassen sich Links zu in OneDrive gespeicherten Inhalten künftig direkt aus dem Windows Explorer von Windows 7 und 8 weiterleiten, ohne zunächst die Website aufrufen zu müssen. Anwender müssen dazu nur einen Rechtsklick auf die gewünschten Dateien ausführen und können dann im Kontextmenü den Punkt „OneDrive-Link teilen“ auswählen. Daraufhin wird ein Link erstellt und in die Zwischenablage kopiert, der dann in eine E-Mail oder Chatnachricht eingefügt werden kann. Auch dieses häufig nachgefragte Feature soll in den kommenden Wochen weltweit eingeführt werden. Microsoft will nochmals gesondert darüber informieren, wenn es auch unter Windows 8.1 und Mac verfügbar ist.

Die OneDrive-Website wurde ebenfalls um eine nützliche Funktion erweitert. Ab sofort lassen sich ganze Ordner per Drag and drop in OneDrive hochladen. Dafür wird jedoch ein kompatibler Browser wie Google Chrome benötigt.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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Neueste Kommentare 

2 Kommentare zu Microsoft hebt Dateigrößenlimit von OneDrive auf 10 GByte an

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  • Am 12. September 2014 um 9:10 von Richard

    10GB – bei der Upload Speed von OneDrive dauert das >2 Wochen, bis das hochgeladen ist. Fu..ing useless!

    • Am 12. September 2014 um 9:36 von Ja

      Ohne VDSL schlecht nutzbar, sofern man wirklich große Datenmengen hochladen will …

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