Sony macht 13,3 Zoll großes E-Ink-Tablet in den USA verfügbar

Es leistet aber weder Support, noch liefert es an Adressen außerhalb der USA. PDF ist das einzige unterstützte Dateiformat. Dokumenten können unter anderem mit handschriftlichen Notizen angereichert werden. Der Online-Preis beträgt 1100 Dollar.

Sony hat ohne Ankündigung sein 13,3-Zoll-Tablet mit E-Ink-Technik namens Digital Paper (DPT-S1) in den USA verfügbar gemacht. Der Preis auf seiner Website beträgt 1100 Dollar, wie Good E Reader berichtet. Zusätzlich ist es über Handelspartner erhältlich.

Sonys Digital Paper erscheint im Mai für 1100 Dollar (Bild: Sony)

Zugleich hat Sony die Webseite zu den Funktionen des Tablets erweitert. Demnach dient es als PDF-Reader, auf dem sich mit einem Digitalstift handschriftliche Notizen machen lassen. Zudem gibt es einen Notizbuch-Modus, in dem der Anwender das Tablet wie einen Schreibblock behandelt. Allerdings ist auch eine Synchronisierung via Cloud möglich. Eine auf dem Display abgelegte Hand bereitet dem Touchscreen keine Probleme.

PDF ist zugleich das einzige unterstützte Dateiformat. Wer Digital Paper als Lesegerät einsetzen möchte, muss Inhalte also als PDF erwerben – oder konvertieren, wenn sie nicht kopiergeschützt sind.

Zu den Anwendungsmöglichkeiten zählt Sony auch Notenblätter. Viele Musikstücke liegen nach seiner Darstellung durchaus als PDF vor, nur lassen sie sich auf E-Reader-Bildschirmen in üblichen Größen wie 6 Zoll kaum noch ablesen. Die Seite enthält weitere Einsatzbeispiele, auch aus dem universitären Bereich. Sony betont, dass das nicht ganz billige Gerät für den professionellen Einsatz und Studenten gedacht ist.

Wie Good E Reader bemerkt hat, verkauft Sony das Gerät zwar in den USA, bietet aber keinen Kundensupport an. Zudem liefert das Unternehmen nicht an Adressen außerhalb der USA.

Digital paper im Einsatz (Bild: Sony)

Das 13,3-Zoll-Display des Digital Paper löst 1200 mal 1600 Bildpunkte in 16 Graustufen auf. Es zeigt eine Seite im US-Letter-Format (21,6 mal 27,9 Zentimeter) vollständig an, sodass kein Scrollen nötig ist. Wie bei E-Ink-Geräten üblich, ist die Darstellung ähnlich klar und kontrastreich wie auf echtem Papier. Der Bildschirm lässt sich selbst bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesen. Da er jedoch auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichtet, wird eine externe Lichtquelle benötigt.

Im internen Speicher von 4 GByte finden Sony zufolge rund 2800 PDF-Dokumente Platz. Eine Erweiterung ist mittels MicroSD-Karte möglich. Die Anbindung ans Netzwerk erfolgt via WLAN.

Der E-Reader ist 23,5 mal 31,1 Zentimeter groß und 6,6 Millimeter dick, was laut Hersteller rund 30 Blatt Papier entspricht. Das Gewicht beträgt knapp 360 Gramm. Mit einer Akkuladung soll sich das Gerät rund drei Wochen betreiben lassen. Aufladen ist per Netzteil oder am Computer via USB möglich.

[mit Material von Michelle Starr, News.com]

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Themenseiten: E-Books, Sony, Tablet

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5 Kommentare zu Sony macht 13,3 Zoll großes E-Ink-Tablet in den USA verfügbar

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  • Am 30. August 2014 um 23:47 von Bernooo

    Das ist mal wieder klar, da gibt es ein Gerät mit prakitschen Funktionen, aber verkauf in Deutschland? Fehlanzeige!!!
    Warum eigentlich? Hat man bei Sony Angst, das es sich gut verkauft? Womöglich könnte man das Gerät bei entsprechenden Stückzahlen sogar günstiger produzieren…

    Am Ende kommt kurz vor der Markteinführung auch der Konkurenz die Erleuchtung, das diese Gerätegattung gefragt ist, und dann kommen im Monatstakt Modelle mit verbesserten Funktionen.

    Liebe Leute von Sony, ich brauche Ihr Tablet heute!

    • Am 31. August 2014 um 9:38 von Preis?

      Liegt vielleicht daran, dass in Deutschland überwiegend ‚Billig‘ gefragt ist, und niemand 1.000$ dafür zahlen würde. Auch keine Studenten.

      Aber interessant ist das Gerät allemal – muss Sony aufpassen, dass Samsung es nicht ‚evolutionär‘ abkupfert und ‚Billig‘ auf den Markt wirft – hätten ja kaum eigenen Entwicklungskosten. Copy Cat Alarm!

  • Am 31. August 2014 um 11:19 von teek

    Also ein großer ebook reader. Wie toll, leider nur 10x so teuer weil 4x so großes display… dann sich einfach ein gutes notebook.

    • Am 1. September 2014 um 9:12 von Nein

      Nicht ganz – man kann darauf schreiben – also eine Art PDF Reader mit Notizbuch Funktion.

  • Am 26. Februar 2015 um 3:04 von Matthias Thomas Becher

    Die Schreibfunktion würde ich schätzen und besonders den Unterschied zum IPad Mini Retina unter die Lupe feststellen.

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