Nutzerbefragung ergibt kaum Interesse an 3D-Smartphone-Screens

Diese Funktion wäre nur für 26,4 Prozent der britischen Mobilfunknutzer ein Kaufgrund. Wie in einer Umfrage unter ZDNet-Lesern steht lange Akkulaufzeit an erster Stelle der Wunschliste. Sprachassistenten und Eye-Tracking werden großteils ignoriert.

Eine Befragung von Mobilfunkkunden in Großbritannien hat zu dem Schluss geführt, dass nur 26,4 Prozent der Nutzer ein Smartphone mit 3D-Bildschirm beim Kauf vorziehen würden. Dagegen gaben 89,2 Prozent an, die Akkulaufzeit sei ein wesentliches Kriterium ihrer Entscheidung. Die von uSwitch vorgelegten Zahlen decken sich in groben Zügen mit einer im Dezember 2013 begonnenen ZDNet-Leserumfrage.

Kaufkriterien britischer Mobilfunknutzer (Tabelle: uSwitch)

Die zuletzt von Amazon beim Start des Fire Phone in den Mittelpunkt gerückte 3D-Anzeige schnitt also eher schlecht ab. (CEO Jeff Bezos sprach bei der Vorstellung in Seattle genau genommen nicht von 3D, sondern vom „einzigen Smartphone mit dynamischer Perspektive“.) Auch ein Eye-Tracking, wie es etwa das Samsung Galaxy S5 bietet, würde 75 Prozent der Kunden nach eigenen Angaben nicht in ihrer Kaufentscheidung beeinflussen. Keine Beachtung schenken zudem 69 Prozent aller befragten Mobilfunknutzer sprachgesteuerten Assistenten wie Apples Siri, Google Now oder Microsofts Cortana.

Ein wasserdichtes Gehäuse, womit etwa Sony im letzten Jahr wiederholt geworben hat, wäre dagegen immerhin für 67 Prozent ein Kaufgrund, und ein Zoom-Objektiv sehen 66 Prozent als klaren Vorteil bei einer Kaufentscheidung.

Unter denjenigen Usern, deren Geräte bereits über die angesprochenen Funktionen verfügen, sagen 66 Prozent, sie nutzten Eye-Tracking nie. Und 55 Prozent derjenigen, die einen Sprachassistenten einsetzen könnten, tun dies nicht einmal gelegentlich. Einen vorhandenen Fingerabdruckscanner verwendet fast ein Drittel der User nie und verlässt sich stattdessen auf PIN-Codes oder Swipes – oder verzichtet auf eine Absicherung.

Die Quote der Smartphone-Verweigerer beträgt in Großbritannien laut der Umfrage 13 Prozent. 47 Prozent unter ihnen sagten, sie benötigten solche Funktionen nicht, fast ein Drittel nannte den Preis als Grund.

In der genannten ZDNet-Umfrage konnten Teilnehmer bis zu fünf wichtige Funktionen aus einer Liste wählen. Lange Akkulaufzeit setzte sich mit 75 Prozent an die Spitze, Spracheingabe landete mit einem Prozent auf dem letzten Platz. 3D-Bildschirme wurden nicht abgefragt. Da die Teilnahme weiter möglich ist, könnten sich die Ergebnisse noch ändern.

Ab Mitte Juni hatte ZDNet zudem seine Leser befragt, ob Amazons Fire Phone für sie in Frage komme. 65 Prozent antworteten bisher rundheraus ablehnend, 13 Prozent gaben sich aufgeschlossen. 22 Prozent benötigen noch mehr Informationen.

Umfrage

Welche drei Eigenschaften sind respektive wären Ihnen bei einem Smartphone am wichtigsten?

Ergebnisse anzeigen

Loading ... Loading ...

[mit Material von Charlie Osborne, ZDNet.com]

Tipp: Sind Sie ein Android-Kenner? Überprüfen Sie Ihr Wissen – mit 15 Fragen auf silicon.de

Themenseiten: Amazon, Apple, Google, Marktforschung, Microsoft, Samsung, Smartphone, Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Nutzerbefragung ergibt kaum Interesse an 3D-Smartphone-Screens

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *