Apple stattet MacBook Pro Retina mit schnelleren CPUs und mehr Speicher aus

Die Taktraten der eingesetzten Intel-Prozessoren hat sich jeweils um 200 MHz erhöht. Die 13-Zoll-Ausführungen kommen jetzt durchweg mit 8 GByte RAM, die 15-Zoll-Konfigurationen mit 16 GByte. Außerdem hat Apple den Preis des 15-Zoll-Spitzenmodells sowie des MacBook Pro ohne Retina-Display um je 100 Euro gesenkt.

Apple hat den Modellen des MacBook Pro mit Retina-Display ein Prozessor-Upgrade und teilweise mehr Speicher spendiert. Gleichzeitig bietet es die High-End-Ausführung mit 15-Zoll-Bildschirm nun 100 Euro günstiger an. Die 13-Zoll-Versionen kosten unverändert zwischen 1299 und 1799 Euro.

Die Taktraten aller Prozessoren hat Apple um 200 MHz erhöht. So kommen beispielsweise die beiden preisgünstigeren 13-Zoll-Konfigurationen des MacBook Pro Retina mit einer 2,6 statt 2,4 GHz schnellen Core-i5-CPU von Intel, die über zwei Kerne und 3,1 GHz Turbotakt verfügt. Im Spitzenmodell mit 13-Zoll-Display ist ebenfalls ein Core i5 verbaut, der jedoch standardmäßig mit 2,8 GHz taktet (Turbo Boost: 3,3 GHz).

MacBook Pro Retina 2014

Die 15-Zoll-Ausführungen des MacBook Pro Retina setzen wie bisher einen Quad-Core-Prozessor aus Intels aktueller Core-i7-Reihe ein. Dieser arbeitet nun mit 2,2 GHz respektive 2,5 GHz Basistakt und 3,4 GHz beziehungsweise 3,7 GHz Turbotakt.

Die 13-Zoll-Varianten sind in der Grundkonfiguration ab sofort alle mit 8 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet. Zuvor verfügte das Einstiegsmodell nur über 4 GByte RAM. Auch den Arbeitsspeicher der günstigeren 15-Zoll-Version hat Apple verdoppelt. Er ist jetzt wie beim teureren 15-Zoll-Modell 16 GByte groß.

Weitere Änderungen gibt es nicht, weder am Design noch an der übrigen Technik. So bieten die 13-Zoll-Konfigurationen zu Preisen von 1299, 1499 und 1799 Euro unverändert 128, 256 respektive 512 GByte SSD-Speicher, Intels integrierte Iris-Grafik und eine Akkulaufzeit von bis zu neun Stunden. Die 1999 und 2499 Euro teuren 15-Zoll-Ausführungen nutzen eine SSD mit 256 beziehungsweise 512 GByte Kapazität, Intels Iris-Pro-Grafik und einen Akku mit bis zu acht Stunden Laufzeit. Das um 100 Euro vergünstigte Topmodell ist zusätzlich mit der dedizierten Nvidia-GPU Geforce GT 750M mit 2 GByte GDDR5-Speicher ausgerüstet.

Gegen Aufpreis lassen sich die 13-Zoll-Basismodelle mit einer bis zu 3 GHz schnellen Core-i7-CPU und auf 16 GByte DDR3L-1600-RAM aufrüsten. Dafür verlangt Apple bis zu 300 respektive 200 Euro extra. Für die 15-Zoll-Modelle steht ein optionales Upgrade auf einen 2,5 oder 2,8 GHz schnellen Core i7 zur Verfügung, was maximal 300 Euro zusätzlich kostet. Außerdem lässt sich der SSD-Speicher auf bis zu 1 TByte erhöhen, wofür Kunden beim günstigeren Modell 800 Euro und beim teureren 500 Euro zahlen.

Alle aktualisierten MacBooks sind ab sofort in Apples Online-Store verfügbar und laut Hersteller innerhalb von 24 Stunden versandfertig. Die Lieferung erfolgt wie üblich kostenfrei.

Auch das MacBook Pro ohne Retina-Display kann weiterhin geordert werden. Hier hat Apple den Preis ebenfalls um 100 Euro auf 1099 Euro gesenkt. Es bietet wie bisher eine 2,5 GHz schnelle Intel-Core-i5-CPU, 4 GByte RAM, eine 500-GByte-Festplatte, Intels HD-Grafik 4000 und einen Akku mit sieben Stunden Laufzeit.

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Themenseiten: Apple, MacBook, Prozessoren

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Björn Greif
Autor: Björn Greif
Redakteur ZDNet.de
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4 Kommentare zu Apple stattet MacBook Pro Retina mit schnelleren CPUs und mehr Speicher aus

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  • Am 30. Juli 2014 um 12:15 von dinoo

    Hm, danke für die Info. Eine kleine tabellarische Übersicht der Änderungen wäre jedoch hilfreich. Reiner Fließtext ist in diesem Fall eine sehr unübersichtliche Darstellungsweise, liest sich zäh und dauert lange. So in etwa das Gegenteil von dem, wie Apple es machen würde ; )

  • Am 30. Juli 2014 um 13:34 von Judas Ischias

    Am besten noch mit so lustigen Zeichnungen, z. B. in der Art wie Apple seine Läden eingerichtet hat, wenn Apple diese zum Patent anmeldet.:-D

  • Am 31. Juli 2014 um 9:55 von rabbit

    Erstmal respekt für diesen Beitrag, der sehr respektvoll geschrieben wurde, jedoch gibt es eine Sache, die ich an diesem respektvollen Text bemängeln muss. Das Wort ‚respektvoll‘ wurde relativ häufig in diesem respektvollen Text verwendet.
    Es mag sein, dass ich damals in der Schule in der ein oder anderen Deutschstunde nicht aufmerksam zugehört habe, doch der folgende Satz will mir einfach nicht einleuchten: „Dafür verlangt Apple bis zu 300 respektive 200 Euro extra.“.

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