AVM kündigt FritzOS 6.20 mit neuen Sicherheitsfunktionen für Ende Juli an

Dann soll die neue Firmware für die ersten Fritzbox-Modelle verfügbar sein. Eine Sicherheitsübersicht informiert über geöffnete Ports sowie angemeldete Geräte und darüber, ob die jüngste Firmware installiert ist. Optional lässt sich die Router-Software auch automatisch auf dem neuesten Stand halten.

AVM hat die baldige Veröffentlichung von Version 6.20 seiner Router-Firmware FritzOS angekündigt, die zusätzliche Sicherheitsfunktionen liefert. Sie soll Ende Juli für erste Fritzbox-Modelle erhältlich sein.

Die Fritzbox 3490 erscheint im September für 179 Euro (Bild: AVM).

Als Konsequenz aus den Angriffen auf seine Router im Frühjahr hat AVM in FritzOS 6.20 eine neue Sicherheitsübersicht integriert. Sie informiert den Nutzer beispielsweise darüber, ob die aktuelle Firmware-Version installiert ist, auf welchen Ports Verbindungen ins Internet sowie im heimischen Netzwerk geöffnet sind und wer sich am Router an- oder abgemeldet hat.

Das Problem, dass Nutzer Router-Firmware zu selten aktualisieren und Angreifer daher häufig – nicht nur bei AVM – sehr alte, ungepatchte Software vorfinden, soll dadurch angegangen werden, dass Fritzbox-Besitzer auf Wunsch per E-Mail über Firmware-Updates informiert werden. Außerdem kündigt AVM „die standardmäßige Installation notwendiger Updates“ an. Diese Funktion lässt sich von Profi-Anwendern, die dadurch eventuell Kompatibilitätsprobleme oder Störungen komplizierter Konfigurationen befürchten, voraussichtlich abstellen. Durchschnittsanwendern wird das jedoch nicht empfohlen. Ihnen wird vielmehr bei vielen aktuellen Router-Modellen von AVM sogar die Möglichkeit eröffnet, dass jede neue FritzOS-Version automatisch installiert wird. Zu den weiteren Neuerungen von FritzOS 6.20 gehören die Möglichkeit, einen WLAN-Hotspot einzurichten, und ein deutlich vereinfachter VPN-Aufbau.

Zur IFA in Berlin, die dieses Jahr vom 5. bis 10. September stattfindet, will AVM ein Reihe neuer Produkte für das Heimnetz auf den Markt bringen. Dazu zählen die Fritzbox 3490, die WLAN nach IEEE 802.11ac und auf der WAN-Strecke Vectoring unterstützt, die FritzWLAN Repeater 1750E und DVB-C sowie der Adapter FritzPowerline 1000E, der für Gigabit-Datendurchsatz über die Stromleitung sorgen soll. All diese Produkte hatte das Berliner Unternehmen zur CeBIT im März angekündigt.

Die Fritzbox 3490 sollte ursprünglich schon im zweiten Quartal in den Handel kommen. Jetzt wird sie aber erst ab September für 179 Euro erhältlich sein. Die Preise für die anderen Neuvorstellungen hat AVM noch nicht kommuniziert.

[mit Material von Peter Marwan, ITespresso.de]

Themenseiten: AVM, Fritzbox

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